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Künftig macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) den Fahrscheinkauf noch einfacher: 300 Nutzer testen derzeit in Frankfurt mit der neuen NFC-Technologie (Near Field Communication) eine Erweiterung des beliebten Handy-Tickets.
Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH / Müller, Juli 2007
Die Nutzer kaufen mit der europaweit einzigartigen Lösung die gewünschte Fahrkarte, indem sie mit einem NFC-fähigen Mobiltelefon kurz einen an der Haltestelle installierten Funkchip berühren. Durch den Kontakt öffnet sich das Programm für den Fahrkartenkauf auf dem Handy von selbst. Den aktuellen Abfahrtsplan und die Ausgangshaltestelle zeigt die Software automatisch an, der Nutzer wählt nur noch die Ticketart und das Zieltarifgebiet aus und bestätigt den Kauf.
Das Besondere an der Lösung: Außer für den Nahverkehr eignet sich das System für viele weitere mobile Dienste, etwa um Hotels zu buchen oder den Parkplatz zu bezahlen. T-Systems verknüpft ihr selbst entwickeltes mobiles Auskunfts- und Ticketsystem (mATS) erstmals mit NFC-Funktionen und betreibt die Anwendung nach dem Real-ICT-Prinzip gesamtverantwortlich aus einer Hand.
Ein Drittel weniger Aufwand
Zunächst sind die Masten von 59 ausgewählten Haltestellen und die dazugehörigen Fahrscheinautomaten im Stadtgebiet Frankfurt am Main und am Flughafen mit rund 600 Funkchips ausgerüstet, den sogenannten "Con Tags". Diese übertragen über kurze Distanz Informationen, die Nutzer bisheriger Handy-Tickets noch von Hand eingeben müssen. Damit verkürzt sich die Zahl der notwendigen Handyklicks von neun auf drei.

Tags: ConTag, E-Ticket, E-Traffic, Elektronisches Ticketing, Handy Ticket, Mobiles Ticketing, NFC, NFC- Mobiltelefon, Nahverkehr, Near Field Communication, Nokia, RMV, Verkehrsunternehmen

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