Einheitliche Plattform, zweifacher Nutzen: Das neue Firmennetzwerk beim Mittelständler Willibrord Lösing Filtertechnik aus Hattingen überträgt Daten und Sprache zugleich.
Die alte ISDN-Telefonanlage war schon fast museumsreif und wurde den Anforderungen nicht mehr gerecht. Bei Willibrord Lösing Filtertechnik, einem führenden Zulieferer für die Industrie und den Maschinenbau, begriff man das als Chance und rüstete mit T-Systems zukunftssicher auf. Jetzt telefonieren die rund einhundert Mitarbeiter mithilfe des Internetprotokolls (Voice over IP) und schicken neben der Sprache zugleich Daten über ihr neues Netz. Dafür, dass beides einwandfrei übertragen wird, sorgt ein Router. Er dient sonst nur dazu, die Arbeitsplätze zu vernetzen, und ermöglicht den gemeinsamen Zugriff auf Internet, Datenserver und Drucker. Bei Willibrord Lösing Filtertechnik aus dem nordrheinwestfälischen Hattingen filtert er zusätzlich die Sprache heraus, um ihr stets Vorfahrt vor den Daten zu geben. Seine besondere Funktion hat einen entscheidenden Vorteil: Die Lösung kommt ohne zusätzliche Hard- und Software aus. Das macht sie kostengünstig.
Auch die rund 20 Außendienstmitarbeiter telefonieren nun nicht mehr über separate Leitungen. Ihre Gespräche laufen über gesicherte 2-Mbit/s-Breitbandleitungen zunächst in das neue Firmennetz und werden als Flatrate abgerechnet. „Mit dem neuen Netz haben wir alle Kosten immer im Blick und können Gesprächsdaten viel besser erfassen als zuvor“, sagt EDV-Leiter Michael Manske, dessen Netz auch in puncto Komfort einige Vorzüge bietet: Damit jeder Beschäftigte möglichst auf gewohnte Arbeitsbedingungen zurückgreifen kann, findet er bei Lösing Filtertechnik an jedem Platz das gleiche Telefon. So arbeiten Mitarbeiter weitgehend ortsungebunden. Ein Trend, der demnächst weiter verfolgt wird. Schon bald soll auch der Mobilfunk in das Netz integriert werden.