Das Rathaus-Techtelmechtel in Regensburg, die Masernwelle in Freising – geht es um bürgernahe Themen in Ostbayern, ist garantiert ein Journalist der Wochenblatt Verlagsgruppe an der Geschichte dran. Und ein flexibles Datennetz sorgt dafür, dass die Meldungen auch bei den Bürgern ankommen.
Woche für Woche druckt die Wochenblatt Verlagsgruppe eine Million kostenlose Zeitungen und verteilt sie vom Bayerischen Wald bis tief in den Chiemgau. Seit über 30 Jahren gehören die 18 Regionalausgaben des Verlagshauses zu einer festen Größe in der ostbayerischen Medienlandschaft. Für etwa 95 Prozent aller von Berchtesgaden bis Regensburg ist der Blick in „ihr“ Anzeigenblatt wöchentliche Routine. „Wir legen viel Wert auf unabhängige und aktuelle Berichterstattung“, sagt Verlagsleiter Gabor Hajnadi. „Dies sichert uns eine hohe Akzeptanz bei unseren Lesern.“
Damit das Zusammenspiel zwischen den 18 Geschäftsstellen und Redaktionen, den Anzeigenabteilungen sowie den Druckereien möglichst reibungslos läuft, braucht die Verlagsgruppe ein modernes Datennetz. Bandbreite allein ist da zu wenig, denn die Netze sollten auch bei Spitzenlast nicht ausfallen und sich den jeweils benötigten Kapazitäten anpassen. Dass Papier geduldig ist, mussten dabei selbst die Verleger erst wieder neu lernen. „Vieles, was uns der bisherige Provider schriftlich zugesichert hatte, konnte er in der Praxis nicht einhalten“, blickt Hajnadi zurück. Heute baut die Verlagsgruppe auf ein MPLS-Netz von T-Systems. Das Multi-Protocol Label Switching ist für die meisten zwar nur Fachchinesisch, hat für das Landshuter Unternehmen aber handfeste Vorteile. Es passt seine Bandbreite den jeweils benötigten Kapazitäten an und sucht für alle Daten den schnellsten und stabilsten Übertragungsweg. Und bei Störungen greifen Netzwerkexperten proaktiv in das Netz ein. garantieren sie, dass die Landshuter vom „Krieg der Schmierfinken“ erfahren oder die Straubinger sich rechtzeitig gegen die Ausbreitung der Noroviren schützen können.