Die Xella International GmbH hat die Vertriebsabläufe der Landesgesell-schaften in einem maßgeschneiderten CRM-System zusammengefasst und optimiert damit ihre Position im Markt für Baustoffe.
Egal, ob Chilenen oder US-Amerikaner, Mexikaner oder Ungarn – rund um die Welt errichten Menschen ihre Häuser mit den Baustoffen des Duisburger Herstellers Xella. Beim Vertrieb der Marken Ytong (Porenbeton), Hebel (Wirtschaftsbau), Silka (Kalksandsteine) oder Fermacell (Gipsfaserplatten) und Multipor (Mineraldämmplatten) kommen zwangsläufig große Datenmengen zusammen: Informationen über Bauobjekte, Ansprechpartner, Zeitpläne, Materialien oder Liefermengen – aus mehr als 25 Ländern. „Wer im Wettbewerb auf dem Baustoffmarkt erfolgreich sein will, muss permanent seine Vertriebswege messen und verbessern“, erklärt Rudolf Surrey, Leiter der Vertriebssteuerung bei Xella. „Doch das ist international nur möglich, wenn es eine einheitliche Informationsbasis gibt, anhand derer sich das Geschäft aller Landesgesellschaften konsolidieren, analysieren und, wenn nötig, neu ausrichten lässt.“
Um diese weltweit einheitliche Informationsbasis zu erhalten, hat Xella im September 2005 das Projekt „Xella Xales“ gestartet. Dabei wollte der Baustoffspezialist seine internationalen Vertriebsabläufe optimieren und in einem maßgeschneiderten System für Customer Relationship Management (CRM) auf der Basis von Siebel abbilden. „Wir wollten uns dafür einen Implementierungspartner ins Boot holen, der unsere Prozesse versteht sowie die Siebel-Software kennt und unsere Anforderungen umsetzen kann“, sagt Surrey. Als Generalunternehmer hat schließlich T-Systems für Xella Beratung, Entwicklung, Implementierung und Betrieb der Software übernommen. Der Vorteil: Für den Baustoffspezialisten kommt alles aus einer Hand, viele Abstimmungsprozesse fallen weg, es gibt nur noch einen einzigen Ansprechpartner. Und mit optimierten Vertriebswegen und prozessen kann Xella jetzt seine Position weiter ausbauen.