China wächst ungebremst – T-Systems wächst mit. Der ICT-Dienstleister bietet die gesamte Bandbreite an Services: grenzübergreifend, bedarfsgerecht, aus einer Hand.
Staatskommissar Tang Jiaxuan sparte nicht mit großen Worten. „Das Vorhaben stellt einen Meilenstein in der strategischen Partnerschaft zwischen China und der Europäischen Union dar“, sagte der Vertreter der chinesischen Regierung. Dann wurde der erste Spatenstich getan – der Bau der ersten Airbus-Endmontagelinie außerhalb Europas konnte starten. In der „Binhai“ getauften neuen Wirtschaftszone bei Tianjin werden künftig Modelle der A-319- und A320-Familie montiert.
Kein Jahr ist seit dem Baubeginn im letzten Mai vergangen – schon steht die Inbetriebnahme des Werks bevor. Im August soll die Produktion starten. Mit an Bord ist auch T-Systems – die Telekom-Tochter betreibt das Firmennetz für Airbus im gesamten asiatisch-pazifischen Raum.
Airbus fliegt voran
Mit dem Aufbau des Standorts in China liegt Airbus im Trend. Das anhaltend hohe Wachstum lockt Investoren. So hat das Inlandsprodukt seit Anfang der 80er Jahre im Schnitt um jährlich fast zehn Prozent zugelegt. Über 2.000 Firmen allein aus Deutschland haben inzwischen den Gang ins Reich der Mitte gewagt. Basis des Erfolgs sind auch moderne ICT-Lösungen. Denn diese ermöglichen erst die sichere und schnelle Kommunikation – auch über Landesgrenzen hinweg.
Beispiel Airbus: T-Systems richtet nicht nur die Netzinfrastruktur für den steigenden Datenverkehr ein. Die Telekom-Tochter stellt unter anderem an über 20 Airbus-Standorten in China, Japan und Singapur eine höhere Bandbreite bereit und führt auch den Airbus-internen Datenverkehr und die Kommunikation mit Lieferanten auf einer gemeinsamen Plattform zusammen.
Internationale Unternehmen wissen: Mit jedem neuen Standort steigen die Anforderungen in Sachen Kommunikation. T-Systems hat darauf jüngst mit dem Bau eines hoch leistungsfähigen Rechenzentrums in Schanghai reagiert, dem dritten in China. Zu den Kunden zählen unter anderem drei deutsche Automobilhersteller sowie deren Zulieferer.
Bewährte Partnerschaft
Mit maßgeschneiderten ICT-Services aus einer Hand hat T-Systems jüngst auch die Bosch-Gruppe überzeugt, ein weltweit führender Hersteller von Kraftfahrzeug- und Industrie-Technik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik. T-Systems ist in Asien-Pazifik für Bosch der IT-Infrastrukturdienstleister Nummer eins – und stemmt jetzt ein neues Projekt. Über 200 Standorte in der Asien-Pazifik-Region wird die Telekom-Tochter über ein Hochleistungsnetzwerk miteinander verbinden.
T-Systems habe als europäischer Dienstleister „ein gutes Verständnis für unsere Anforderungen und ist sehr flexibel“, sagt Heinz Derenbach, bei Bosch Executive Vice President Technical and Engineering im Corporate Sector for Information Systems and Services. „Wir vertrauen auf die Erfahrung und das Engagement des Unternehmens für die Expansion von Bosch in der Asien-Pazifik-Region.“
Mehr über die Partnerschaft zwischen T-Systems mit Airbus und Bosch lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von Best Practice.