Zitat
„Für Mittelständler wie uns lohnt es sich nicht, ein neues Rechenzentrum selbst zu betreiben.“

Guido Müller, Leiter des Rechenzentrums bei Ista Shared Services

All-inclusive in drei Schritten

Die meisten Menschen verlassen sich auf Experten, die ihr Handwerk verstehen. Und was für den Alltag gilt, gilt zunehmend auch für die IT von Unternehmen.
Als die Unternehmensgruppe Ista kürzlich ihre deutsche Zentrale von Münster nach Essen verlagerte, um sie dort mit ihrem internationalen Hauptsitz zusammen zu legen, musste die Chefetage eine Entscheidung treffen. Die Gruppen-Unternehmen erfassen weltweit bei Verbrauchern Energie-, Wasser- und Hausnebenkosten. Die Unternehmensleitung musste beschließen, ob Ista ein neues eigenes Rechenzentrum errichten würde – oder ob es seine IT-Infrastruktur fortan in fremde Hände geben sollte. „Für einen Mittelständler wie uns lohnt es sich heutzutage nicht, ein neues Rechenzentrum selber zu bauen und zu betreiben“, sagt Guido Müller, Leiter des Rechenzentrums bei Ista Shared Services GmbH, dem Gruppen-Dienstleister für Informationstechnologie (IT). Das Unternehmen schloss darum mit T-Systems einen so genannten Housing-Vertrag ab. Das bedeutet, dass jetzt Server und Großrechner in einem Rechenzentrum von T-Systems in Krefeld untergestellt sind.     
Fließende Übergänge
Housing-Verträge wie der von Ista sind Teil des Hosting-Portfolios von T-Systems. Es richtet sich an Unternehmen, die IT-Infrastruktur und -Betrieb an einen professionellen Anbieter auslagern möchten. Speziell Mittelständler können so Kosten sparen, Risiken minimieren – und sich zugleich über eine flexiblere und leistungsfähigere IT freuen. Das Hosting-Portfolio besteht aus drei Stufen. „Die Übergänge zwischen den Stufen sind fließend“, sagt Jörg Glöckner von T-Systems, zuständig für das Produktmanagement IT: „So kann jeder Kunde genau die Stufe wählen, die zu ihm passt.“
Stufe Nummer eins ist das Housing. Dabei behalten Kunden ihre Hard- und Software als Eigentum, sie stellen sie aber in einem hochmodernen und sicheren Rechenzentrum unter, wo sich Spezialisten um optimale Aufbewahrung und Anbindung kümmern. Die zweite Stufe ist das so genannte Managed Hosting. Dabei mieten die Kunden die Rechner, die im Rechenzentrum stehen. Dessen Mitarbeiter kümmern sich um den Betrieb von Basissoftware. Die dritte Stufe sind schließlich die Dynamic Services. Dabei übergibt der Kunde den Betrieb seiner Hard- und Software komplett an T-Systems. Ressourcen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Applikationen lassen sich auch kurzfristig ordern oder abbestellen. Der Kunde bezahlt nur das, was er verbraucht.
Rundum sorglos
Diesen Service nutzt beispielsweise der Phamahersteller PharmaZell GmbH aus Raubling bei Rosenheim. T-Systems stellt für das Unternehmen in einem hauseigenen Rechenzentrum in Düsseldorf die notwendige Infrastruktur bereit, ein Partnerunternehmen betreibt von dort aus das ERP-System Microsoft Navision als Dynamic Service. „Wir brauchen uns um nichts mehr zu kümmern und können uns ganz auf unser Kerngeschäft konzentrieren“, lobt PharmaZells IT-Manager Detlef Belstler, „das ist ein echtes Rundum-Sorglos-Paket.“

Tags: Dynamic Services, ERP-System, Hard- und Software, Hosting-Portfolios, IT-Infrastruktur, Microsoft Navision