Neue ICT-Lösungen im Härtetest der Formel 1

T-Systems entwickelt und BMW Sauber F1 testet – nach diesem Prinzip arbeiten die beiden Innovationsführer seit dieser Saison im Motorsport zusammen.
Von Australien im März bis Brasilien im November – auch 2008 wird der Formel-1-Zirkus einmal rund um die Welt reisen. Dabei entscheidet das Können von Nick Heidfeld, Kimi Räikkönen, Lewis Hamilton oder anderen Stars genau so über Sieg oder Niederlage wie das technische Rüstzeug der Teams. Eine wichtige Rolle spielen dabei IT und Kommunikationstechnologie (ICT). Pro Rennwochenende sammelt zum Beispiel das Team BMW Sauber F1 ungefähr 30 Gigabyte an Daten, die zeitnah an die Standorte übertragen werden müssen. Um hier einen Vorsprung zu gewinnen, haben T-Systems und das BMW Sauber F1 Team eine Technologiepartnerschaft vereinbart. Dabei wird die Telekom-Tochter gemeinsam mit dem Team weitere innovative ICT-Lösungen schaffen, die dann unter den Extrembedingungen des Motorsports eingesetzt werden.
Vom Rennkurs auf die Landstraße
„Neueste IT- und Telekommunikationstechnik ist im Rennsport unerlässlich. In T-Systems und BMW kooperieren zwei Innovationsführer, um maßgeschneiderte Lösungen für unser Team zu entwickeln“, sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. Der neue Partner  verfüge sowohl über Expertise in  IT und TK, als auch über Erfahrungen in der Automobilbranche. „Darum ist T-Systems ein idealer Partner für Zukunftstechnologien, die auch wichtige Impulse für die Serienproduktion geben können“, so Theissen.
Die neue Kooperation ist ein weiterer Schritt in der langjährigen Partnerschaft zwischen BMW und T-Systems. Der ICT-Dienstleister hat etwa Lösungen wie BMW TeleServices mitentwickelt, bei der Daten zur Wartung des Fahrzeugs unterwegs übertragen werden. Und mit BMW Connected Drive setzt der Fahrzeughersteller auch serienmäßig auf den Verkehrsinformationsdienst TMCpro von T-Systems. „Für unser Ziel, weltweit die Nummer 1 für die Automobilindustrie zu werden, ist die Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit BMW ein wichtiger Meilenstein“, sagt Reinhard Clemens, Vorstand Geschäftskunden der Deutschen Telekom und CEO von T-Systems.
Funkchips sorgen für den Überblick
Der ICT-Dienstleister hat für das Team bereits eine hoch performante Datenleitung aufgebaut, die die Standorte in München und Hinwil in der Schweiz verbindet. Darüber werden umfangreiche Datenmengen aus der Entwicklung, den Tests und den Renneinsätzen der Formel-1-Fahrzeuge sicher und schnell ausgetauscht. In der Planungsphase ist derzeit eine Teilelogistik-Lösung auf Basis der RFID (Radio Frequency Identification)-Technologie. Dabei geht es um die Identifikation und Ortung der großen Menge an Fahrzeug- und Ersatzteilen, die mit der Formel 1 um die Welt reisen. Im Blick sind nun weitere gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte – zum Beispiel zu Fragen der Datensicherheit.
HINWEIS: Mehr über die TeleServices für BMW und andere Leistungen von T-Systems im Automobilsektor lesen Sie im aktuellen Automotive Special, das einem Teil dieser Auflage beiliegt – oder im Internet unter
www.t-systems.de/automotive-special herunterzuladen ist.
Lesen Sie den gesamten Beitrag zur Formel-1-Kooperation in der gedruckten Ausgabe von Best Practice.

Tags: ICT-Lösungen, Technologiepartnerschaft, Zukunftstechnologien, maßgeschneiderte Lösungen

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