Zitat
„Wir verstehen Innovation als Herausforderung, die nur von einem starken Netzwerk von Partnern gemeistert werden kann.“

Heinrich Arnold, Leiter Innovation Development bei den Deutsche Telekom Laboratories

Rendezvous der Wissenschaften

Internationale Forscherteams machen die Telekom-Laboratories zu einer weltweit führenden Entwicklungseinrichtung für Informations- und Kommunikationstechnologie.
„Für unseren Konzern, aber besonders auch für unsere Kunden sind wir so etwas wie das Auge in die Zukunft, dessen Blick wir Tag für Tag weiter schärfen“, skizziert Heinrich Arnold, Leiter Innovation Development, Zweck und Auftrag der T-Labs. Mit ihrem F&E-Profil muss die Einrichtung auf dem Campus der Technischen Universität Berlin die Innovationskraft der Deutschen Telekom nachhaltig stärken und in einem überschaubaren Zeithorizont konzernweit als Vordenker für wegweisende Lösungen für die Märkte der Zukunft agieren.
Allerdings, so Heinrich Arnold, „verstehen wir flexible, schnelle und erfolgreiche Innovation als Herausforderung, die besser durch ein starkes Netzwerk von Partnern als ausschließlich durch eine starke eigene F&E gewährleistet wird“.
Forschung als interdisziplinärer Prozess
Eine Aufforderung an die 50 Wissenschaftler lautet „Play with the Fire!“. Im Klartext soll jeder Forscher auf seinem Weg von der Idee zur Innovation auch an Grenzen gehen.
 Wenn Heinrich Arnold selbst über die Arbeit der T-Lab-Teams spricht, beschreibt er im Grunde ein Rendezvous unterschiedlichster Wissenschaften. Das Aufeinandertreffen von Informatik und Psychologie, von Elektrotechnik und Sozialwissenschaft, von Ökonomie und Netztechnik.
Ziel dabei ist es, Vorstufen für neue Produkte und Dienstleistungen der Konzerngeschäftsfelder zu entwickeln, innovative Ideen zu bewerten und Testumgebungen, und Prototypen zu realisieren, deren Marktaussichten kalkuliert und in die Geschäftsfelder transferiert werden. 
Je näher die Entwicklungen aus den 5 strategischen Schwerpunkten (5 i) wie „Intelligente Netze“, „Sicherheit in der Telekommunikation“ oder „Intuitive Bedienbarkeit“ einem Geschäftsmodell kommen, wird laut Arnold „unser Weg vom ‚mind to market’ immer kürzer“.      
Kundennahe Entwicklungsarbeit
So entstanden zuletzt Systeme wie der mobile Informationsdienst Qiro, der Ortsfremde mit der Infrastruktur einer neuen Umgebung schnell und zuverlässig vertraut macht. Oder die personalisierte elektronische Zeitung iNews. Oder der „mobile HotSpot, der unterbrechungsfreies Surfen im Internet auf Bahnfahrten auch bei hohen Geschwindigkeiten garantiert. Oder auch OneTouch – nichts anderes als ein Knopf, der beim Verlassen Ihres Hauses außer dem Kühlschrank sämtliche Energieverbraucher tatsächlich auf Null fährt und damit hilft, Ihre persönlichen Stromkosten zu reduzieren. „Riesige Märkte, die zeigen, woran sich kundennahe Entwicklungsarbeit und Strategien zu Produkt- und Serviceeinführungen orientieren“, so Arnold, „an der simplen Frage, wie können unsere Kunden Menschen helfen, das Leben einfacher zu machen, dabei Zeit zu gewinnen und Kosten zu sparen.“
Mehr über die Innovationen, an denen die T-Labs arbeiten, erfahren in der gedruckten Ausgabe von Best Practice.