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Supercomputer für Überflieger
13. Mai 2008
Mit einem neuen Turborechner wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) künftig präzise das Verhalten von Flugzeugen simulieren.

Am Forschungsflughafen Braunschweig stellte T-Systems heute der Öffentlichkeit den Supercomputer vor, der zu den weltweit schnellsten industriell genutzten Rechnern für die Luftfahrtforschung gehört. Nutzer des Rechners sind Forscher und Wissenschaftler im Projekt C2A2S2E, einer Innovationspartnerschaft von DLR, Land Niedersachsen und Airbus. Die Braunschweiger Wissenschaftler wollen durch die genaue Simulation des späteren Flugverhaltens Entwicklungskosten senken und den Flugverkehr noch sicherer machen. Gleichzeitig suchen sie nach Wegen, wie Flugzeuge in Zukunft weniger Lärm und Schadstoffemissionen verursachen. Expertenschätzungen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Flugpassagiere bis 2020 verdreifacht.
Rechenleistung, die beflügelt
Der von T-Systems konzipierte und betriebene Hochleistungscomputer auf Basis von Sun-Microsystems-Hardware bewältigt künftig 46,6 Billionen Rechenoperationen mit sogenannten Fließkommazahlen pro Sekunde. Die innerhalb einer Sekunde berechneten Zahlen könnten einen CD-Stapel von 640 Metern Höhe mit Daten füllen.

