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Internet und Apps fürs Auto

1. Februar 2010

Auf der CeBIT stellen Continental und Deutsche Telekom einen Cockpit-Computer vor.
Mit „AutoLinQ“ sollen Anwender auch in Klein- und Mittelklasse-Wagen Infotainmentdienste nutzen können, die bislang ausschließlich in Premiumfahrzeugen üblich sind. Ziel der Kooperation ist es, das Internet als Serienausstattung in allen Fahrzeugklassen verfügbar zu machen.
Ein Prototyp dieser Idee wird auf der CeBIT am Stand der Deutschen Telekom in einem VW Passat CC zu sehen sein. E-Mails können damit beispielsweise sicher im Auto empfangen, vorgelesen und per Sprachaufnahme beantwortet werden – ohne dafür die Hände vom Steuer und den Blick von der Straße nehmen zu müssen. Die Anbindung des Fahrzeugs an das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom ermöglicht zudem die teilweise Fernsteuerung: So können Autofahrer sich beispielsweise zeigen lassen, wo ihr Auto steht, oder das Schiebedach von Ferne via Handy schließen.

Apps für die Straße

Die Lösung nutzt das von Google entwickelte Android-Betriebssystem und orientiert sich klar am Prinzip des iPhone: Die einfache Handhabung dieses Telefons und seiner vielen Miniprogramme, der so genannten Apps, haben Maßstäbe gesetzt, die jetzt auch im Auto Einzug halten. AutoLinQ ermöglicht Fahrern und Mitfahrern, über diese Apps das von einem modernen Smartphone gewohnte Look & Feel auch im Fahrzeug zu nutzen.
Continental hat für die Miniprogramme eigens einen Cockpit-Computer entwickelt: entweder laufen sie als fest installierte Programme oder über einen speziellen Browser, der die Daten von einer Internet-Plattform abruft. T-Systems kombiniert Informations- und Kommunikationstechnik hierfür so, dass Internet und Miniprogramme auch während der Fahrt sicher zur Verfügung stehen.

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