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Automotive
Die W.E.T. Automotive Systems AG ist mit einem cleveren ICT-Outsourcing bei T-Systems richtig durchgestartet.
Viele mittelständische Unternehmen kennen es nicht anders: Ihre Fachabteilungen krempeln die Ärmel hoch und kümmern sich selbst um alles. Auch die IT. Datensicherung kontrollieren, neue Netzwerkkomponenten beschaffen, Software-Updates verteilen – vor lauter dringenden Routineaufgaben bleiben strategisch wichtige Vorhaben dann oft auf der Strecke. Das war bei der W.E.T. Automotive Systems AG nicht anders. Bis sich das Unternehmen zu einem ICT-Outsourcing mit T-Systems entschlossen hat.
Marktführer beim thermischen Sitzkomfort.
Die W.E.T. Automotive Systems AG produziert hochwertige Sitzheizungssysteme und Kabeltechnik für Pkw und Nutzfahrzeuge. Auf die Qualitätsprodukte des innovativen Zulieferunternehmens vertrauen viele namhafte Automobilhersteller in Westeuropa, Nordamerika und Asien. W.E.T. beschäftigt an elf Standorten knapp 4.000 Mitarbeiter und ist in China, Kanada, Korea, Malta, Mexiko, in der Ukraine, Ungarn und in den USA aktiv. Firmensitz ist Odelzhausen westlich der bayerischen Landeshauptstadt München.
Die weltweit verteilte Produktion steuerte W.E.T. in der Vergangenheit ausschließlich mit dem System Infor ERP LN (früher Baan). Seit Herbst 2007 läuft mit Erfolg der Komplettumstieg auf SAP. Die in der Branche weit verbreitete Standard-Software unterstützt auch bei W.E.T. viele Geschäftsprozesse und ermöglicht es, die international wachsenden Anforderungen einheitlich in der IT abzubilden. Viele Abläufe in Entwicklung,Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Service lassen sich automatisieren und künftig zentral verwalten.
Umstieg auf SAP eröffnete strategische Chancen.
Der umfangreiche Systemwechsel auf SAP ECC 6.0 war für CIO Ryan Gaul Anlass, die gesamte Struktur der Informations- und Kommunikationstechnik bei W.E.T. strategisch neu auszurichten. Statt die Anwendung weiterhin in Eigenregie zu betreiben, setzte das mittelständische Unternehmen auf externe Unterstützung durch einen professionellen ICT-Dienstleister. Aufgabe von T-Systems war es, in einem ersten Schritt die weltweit verteilte ERP-Infrastruktur von W.E.T. zusammen zu führen und auf einem Großrechner im Rechenzentrum Hoyerswerda zu betreiben. Vorgabe dabei war es, die im System implementierten Geschäftsprozesse, Abläufe und Routinen nicht zu ändern.
Die operational services GmbH, ein Joint venture von T-Systems und der Fraport AG, modernisierte die Serverplattformen und optimierte die Rechnerkapazität durch Partitionierung. Ressourcen, die während der Nachtzeiten auf einem Kontinent ungenutzt sind, werden so dynamisch den aktiven Systemen auf anderen Kontinenten zugeordnet. Die intelligente Zentralinstallation löste drei unterschiedliche Baan-Systeme in Asien, Europa und Nordamerika ab und sparte von Anfang an jährlich Kosten in Millionenhöhe. Für Wartung, Service und Updates auf den verschiedenen Kontinenten hatte W.E.T. bis dahin oft doppelt oder sogar dreifach gezahlt. Viele Investitionen waren redundant, weil Niederlassungen eigene Hardware im Einsatz hatten.
Das aber ist nicht der einzige Wettbewerbsvorteil, den sich das Unternehmen durch die Partnerschaft mit T-Systems gesichert hat. Unterm Ergebnisstrich steht bei W.E.T. heute eine perfekt auf die Betriebsanforderungen abgestimmte Funktionalität. „Im Vergleich zum früheren Eigenbetrieb können wir unsere IT-Kapazitäten jetzt wesentlich besser und zielgerichteter einsetzen“, bekräftigt Ryan Gaul. In der schlank aufgestellten Informationstechnologie von W.E.T. ist zum Beispiel kein Personalpuffer mehr nötig, um eventuell auftretende Störungen zuverlässig und schnell beheben zu können. Diese Aufgabe liegt komplett in der Verantwortung von T-Systems. Die ICT-Experten sorgen rund um die Uhr dafür, dass die ERP-Server hoch verfügbar sind. Der Betriebsübergang verlief völlig geräuschlos und ohne Produktivitätseinbußen. Die Mitarbeiter von W.E.T. haben nichts vom IT-Umzug ins Rechenzentrum der Telekom-Tochter mitbekommen.
Den gewonnenen Freiraum nutzen Ryan Gaul und seine Kollegen, um ihre Ressourcen zielgerichtet auf strategisch wichtige Steuerungsaufgaben zu konzentrieren. „Wir verfügen jetzt über die notwendigen personellen Kapazitäten, um Geschäftsprozesse konsequent weiter zu entwickeln und in der IT abzubilden. Dadurch leisten wir einen aktiven Beitrag zum Erfolg des Unternehmens.“ Für den CIO steht felsenfest: „Nur mit einem strategisch durchdachten Outsourcingkonzept und einem verlässlichen Partner wie T-Systems kann die IT im Unternehmen einen dauerhaft vernünftigen Job machen.“
Dirk Frowein, Leiter der Region Süd/Südwest bei T-Systems, Geschäftseinheit Großkunden, ergänzt: „Das Beispiel W.E.T. Automotive Systems AG zeigt einmal mehr, dass auch mittelständische Unternehmen in der Automobilindustrie sehr gut von unserem Prozesswissen und unserer technischen Infrastruktur profitieren können. Unsere Teams sind bereit, proaktiv Verantwortung zu übernehmen. Sie denken mit und packen an. So entstehen Lösungen, die unsere Kunden spürbar voranbringen.“
Firmennetz: Rund um die Welt schnell und zuverlässig.
Inzwischen nutzt W.E.T. nicht nur die zuverlässigen Betriebsleistungen von T-Systems, sondern profitiert im Bereich Datenkommunikation auch vom globalen Backbone der Deutschen Telekom. Im Januar 2009 übernahmen die ICT-Experten die Verantwortung für das Firmennetz der W.E.T.-Gruppe. Und punkteten gleich zum Start mit einer signifikant verbesserten Anbindung der Ukraine. Dort hatte ausgerechnet das größte Werk von W.E.T. die bislang schlechteste Netzanbindung. T-Systems ist es in kürzester Zeit gelungen, eine leistungsstarke Standleitung nach Vinogradiv zu schalten und den Standort im Westen der Ukraine an die zukunfts- und ausfallsichere Hochgeschwindigkeits-Plattform anzuschließen.
Die Einstellung von T-Systems, die Ryan Gaul dabei kennen lernte, gefällt ihm besonders gut. „Die ticken genauso wie wir Mittelständler: Gestalten statt Verwalten, lautet die Devise.“ Es gibt wenig Bürokratie und viel Leistung zu fairen Konditionen. Das Monitoring beispielsweise ist vorbildlich: Selbst kleinste Störungen, die W.E.T. im laufenden Betrieb überhaupt nicht bemerkt, werden dokumentiert. Das gibt Sicherheit. „T-Systems hat unsere Netzinfrastruktur weltweit perfekt im Griff – das ist ein wirklich gutes Gefühl“, sagt Ryan Gaul.


