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Web-Patientenakte erleichtert Zusammenarbeit

3. November 2009

T-Systems investiert weiter in den Markt für die onlinebasierte Patientenakte. Dazu beteiligt sich das Unternehmen an der holländischen Firma Portavita.
Chronisch Kranke haben über lange Zeit mit Fachärzten, Krankenhausmedizinern, Laboren, Pflegeanbietern und vielen anderen Stellen zu tun. Diese können in Zukunft webbasiert besser zusammenarbeiten. Mit der elektronischen Patientenakte informieren sie sich auf einfache Weise über den aktuellen Behandlungsstatus und stimmen sich aufeinander ab. Dazu ist die Akte mit unterschiedlichen Zugangsrechten versehen.

Branchennetz Gesundheitswesen

Fachpersonal und Patienten haben anhand der Lösung über das Internet Einblick in ihre medizinischen Daten. Die Informationen lassen sich über das sichere Branchennetz Gesundheitswesen von T-Systems abrufen. Weiterhin sorgen getunnelte Verbindungen für die Sicherheit der Daten. Das Verfahren erhielt jüngst die Zustimmung der rheinland-pfälzischen Datenschutzbehörden.
„Ärzte und Krankenhäuser werden künftig noch enger im Sinne einer integrierten Versorgung zusammenarbeiten“, kommentiert Holger Hille, Chef der Healthcare-Sparte von T-Systems die Kooperation. „Daher investieren wir in Portavita und erweitern so unser Portfolio um eine marktführende elektronische Patientenakte.“ Die Beteiligung erfolgt über T-Venture, das Venture Capital Unternehmen der Deutschen Telekom.
Die Lösung hat in den Niederlanden bereits zahlreichen Medizinern die Kommunikation untereinander vereinfacht. Sie können medizinische Daten auf elektronischem Weg einsehen. 125.000 Patienten werden dort über die Portavita-Lösung betreut. Demgegenüber tauschen in Deutschland Ärzte immer noch rund 15 Millionen Arztbriefe und Krankenhäuser untereinander 55 Millionen schriftliche Belege aus.

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