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Statement
„Dank POLIZEI-ONLINE sind wir bei Lehr- und Lernmethoden bundes- weit führend. Das Angebot unterstützt die tägliche Polizeiarbeit effektiv und effizient.“
Uwe Seidel
Polizeioberrat, verantwort- licher Referent im baden-württembergischen Innenministerium

Sicherheit

Überwältigendes Wissen

Das mehrfach ausgezeichnete Portal POLIZEI-ONLINE der Polizei Baden-Württemberg versorgt die Sicherheitskräfte mit aktuellen Informationen und Lernangeboten.
„Wir brauchen die Polizei in erster Linie dort, wo sie den Bürgern helfen kann und nicht auf der Schulbank.“ Das weiß nicht nur Erwin Hetger, Landespolizeipräsident in Baden-Württemberg. Doch den Polizeichefs landauf, landab bereiten immer neue Vorschriften und Richtlinien Kopfzerbrechen. Beispiel: der digitale Fahrtenschreiber, im Frühjahr 2006 von der EU-Kommission für Busse und schwere LKWs verordnet. Allein in Baden-Württemberg mussten 11.000 Einsatzbeamte mit dem Gerät sowie zahlreichen neuen Vorschriften vertraut gemacht werden.
Entlastung für den Steuerzahler
Mit herkömmlichen Schulungen war das nicht zu bewältigen. „Der Zeitaufwand wäre riesig gewesen“, sagt Hetger. Die Verantwortlichen entwickelten einen neuen Bildungsansatz. In der Dienststelle paukten die Streifenpolizisten zunächst die Theorie am Rechner – dann folgte die praktische Einweisung. „Das Lernen wird immer dann ermöglicht, wenn der Dienst es zulässt“, erläutert Hetger. Die Kosten liegen um etwa zwei Drittel niedriger als bei herkömmlicher Weiterbildung. 2006 erhielt das Projekt den renommierten Innovationspreis Public Private PartnershipPublic Private Partnership
Als Public Private Partnership (Abkürzung PPP), auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP), wird die Mobilisierung privaten Kapitals und Fachwissens zur Erfüllung staatlicher Aufgaben bezeichnet. Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten. PPP geht in vielen Fällen mit einer Teil-Privatisierung von öffentlichen Aufgaben einher.
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„Wir wollen generell, dass Lernen und praktische Arbeit enger zusammenwachsen“, erläutert Uwe Seidel, Polizeioberrat und verantwortlicher Referent im Innenministerium des Landeps, das Projekt. Dabei setzen Seidel und seine Kollegen auf ein Public Private Partnership (PPP) – die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft: Gemeinsam mit T-Systems wurde die Lösung POLIZEI-ONLINE entwickelt.
Echter Nutzwert für die Polizei
Jeder der 32.000 Beschäftigten – darunter 26.000 Polizisten – in den über 700 Dienststellen hat heute am Arbeitsplatz Zugriff auf das Informations-Angebot. Ein Portal versorgt die Sicherheitskräfte mit wichtigen Neuigkeiten. „Das System ist maßgeschneidert für die Bedürfnisse jedes einzelnen Mitarbeiters“, erläutert Seidel. In „Communities of Practice“ tauschen sich Fachleute online aus. Ein Archiv bietet schnellen Zugriff auf alle Dokumente – so können die Informationen bei vergleichbaren Fällen rasch ausgewertet werden. Parallel stellt die Lösung den reibungslosen Ablauf der gesamten Weiterbildung bei der Polizei sicher – von der Erhebung des individuellen Bedarfs bis hin zur Abwicklung der Buchungsprozesse.
Auch in anderen Bundesländern überzeugt POLIZEI-ONLINE. „Inzwischen hat Hessen die Lösung übernommen, weitere Länder sind interessiert“, sagt Hannes Ziegler, Sales Director Südwest bei T-Systems. Vorbildfunktion hat POLIZEI-ONLINE nicht nur in Deutschland, sagte der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech Anfang des Jahres auf der Cebit: „POLIZEI-ONLINE ist Vorbild in Europa!“ So baut die Polizei Baden-Württemberg gemeinsam mit T-Systems ein vergleichbares System für die Mitteleuropäische Polizeiakademie (MEPA) auf.
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