Eine sauber geplante und aufeinander abgestimmte IT-Architektur ist der Garant für eine hochverfügbare Systemlandschaft.

Wildwuchs an IT-Plattformen birgt Risiken

Kaum ein Unternehmen arbeitet heute mit einer einzigen IT-Plattform. Historisch gewachsene Einzellösungen und neue Technologien wie Cloud Computing führen zu einer stark segmentierten IT-Architektur. Das birgt Gefahren für die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Infrastrukturen. Deshalb zählen neben menschlichen und prozessualen Fehlern vor allem technische Mängel an den ICT-Plattformen zu den Hauptgründen für IT-Ausfälle in Unternehmen.
Die Ursachen dafür können trivial sein: Veraltete Hard- und Software ist nicht nur störungsanfälliger, sondern auch weniger geschützt gegen etwaige Hacker-Angriffe. Und diese nehmen von Jahr zu Jahr zu. Laut einer Forsa-Umfrage aus dem Frühjahr 2015 wurde jedes vierte deutsche Unternehmen in der Vergangenheit bereits mindestens einmal Opfer eines Cyber-Angriff. Dieser besteht zumeist aus schmerzlichen Datenverlusten oder Umsatzeinbußen. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen ihre IT-Architektur stets auf einem aktuellen Stand halten und die neuesten Software-Releases und -Patches nutzen.

Mit skalierbaren Lösungen Engpässe vermeiden

Weniger offensichtlich, aber genauso kritisch ist es, wenn die Plattformen unterdimensioniert sind. Das führt in der Regel zu Ressourcen- und Kapazitätsengpässen, die schnell in einer Störung münden können. Eine sorgfältige und strategische Planung der IT-Architektur – gegebenenfalls unterstützt durch das Know-how externer Experten – und leicht skalierbare Lösungen stellen sicher, dass die neue Kundendatenbank oder das Buchhaltungssystem den wachsenden Anforderungen dauerhaft Rechnung trägt. Bei dieser Planung sollte das Unternehmen auch stets an eine konsequente Überwachung der Plattformen von Ende-zu-Ende denken. So werden Systemfehler frühzeitig entdeckt und behoben, bevor sich das Problem ausweitet und die Produktivität des Unternehmens von einer Großstörung beeinträchtigt wird.

Daten doppelt speichern

Ein probates Mittel, um Großstörungen weitgehend auszuschließen, sind in Zeiten des Cloud Computings zudem redundante Technologien. Unternehmen, die ihre sensiblen Daten in zwei baugleichen, aber räumlich getrennten Rechenzentren ihres IT-Providers speichern lassen, können jederzeit darauf zugreifen – auch dann, wenn eines der Rechenzentren mal ausfallen sollte. Das ist zwar etwas teurer, zahlt sich langfristig aber aus: Es drohen weniger IT-Ausfälle, die für ein Unternehmen sehr kostspielig werden können.
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Wer seine IT-Architektur stabil und möglichst ausfallsicher gestalten möchte, kommt zudem nicht umhin, den Wildwuchs unterschiedlicher Technologien und die daraus resultierende Komplexität über kurz oder lang zu beseitigen. Für eine IT, die tagtäglich über alle Unternehmensbereiche hinweg zuverlässigen Support liefern soll, braucht es standardisierte Plattformen, die hochperformant und -verfügbar sind.
Fazit: Was die IT-Architektur in einem Unternehmen betrifft, so muss diese gründlich geplant und im Rahmen eines disziplinierten Change Managements regelmäßig erneuert werden. Das geht nicht, ohne Zeit und Geld zu investieren, ist für eine leistungsfähige IT jedoch unabdingbar.