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Cloud Computing

Quo vadis, IT-Infrastruktur? Die Cloud als Ausgangsbasis der Zukunft

22.07.2019

Die digitale Transformation wird nachhaltig verändern, wie eine ideale IT-Infrastruktur für Unternehmen beschaffen sein sollte. Die Anforderungen an die Infrastruktur sind hoch: Sie soll Firmen dabei unterstützen, Potenziale auszuschöpfen, bestehende Prozesse zu verbessern und gleichzeitig die Kosten zu reduzieren. Im Spannungsfeld zwischen den Wünschen der CIOs, Entwickler und Anwender in den Geschäftsbereichen muss die Infrastruktur & Operations (I&O) Abteilung eine Möglichkeit finden, sowohl Altsysteme als auch neue Anwendungen und bestehende Prozesse unter einen Hut zu bringen und die Infrastruktur zu vereinheitlichen. Der Schlüssel zum Erfolg dieses Vorhabens liegt in der Cloud.
Herausforderung IT-Infrastruktur der Zukunft
Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Gartner zeigt, mit welchen Problemen I&O derzeit konfrontiert ist. Da wären zum einen die CIOs, deren Hauptaugenmerk (und Budget) auf der Entwicklung neuer Geschäftschancen liegt – im Gegensatz zu den Zielen von I&O, die einen möglichst kostengünstigen und reibungslosen Betrieb der existierenden Systeme gewährleisten möchten. Zum anderen erwarten Anwendungsentwickler die rasche Umsetzung der richtigen Umgebung für Software-Container und die serverlose Ausrollung der Applikationen. Fehlende (weil bisher nicht in diesem Ausmaß benötigte) Expertise im Bereich Automatisierung, künstliche Intelligenz und Edge Computing erschweren die Aufgabe von I&O zusätzlich. Und der Betrieb der Public Cloud als abgeschotteter Datensilo verhindert eine konsistente, bereichsübergreifende Integration aller Lösungen.
Daten in der Cloud
Die Cloud(s) als Herz der Unternehmens-IT
Vor ein paar Jahren war die Cloud für Unternehmen noch ein ziemliches Randthema. Zu groß waren die Vorbehalte bezüglich Datensicherheit, zu aufwändig und damit teuer schien der Betrieb einer Cloud im Vergleich zu anderen Varianten, zu groß die Gefahr eines Vendor Lock-Ins, der Abhängigkeit von einem Provider. Der Nutzen und die Vorteile von Services in der Cloud waren für viele nicht oder nur sehr bedingt erkennbar. Mittlerweile hat sich die Einstellung gewandelt – Cloud Computing ist ein zentraler Bestandteil der IT-Infrastruktur eines großen und/oder weltweit agierenden Unternehmens geworden. Die früher durchaus berechtigten Bedenken gegenüber der Cloud-Technologie sind heute längst hinfällig geworden.
Multicloud, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
Um die Bedürfnisse und Anforderungen an eine leistungsfähige IT-Infrastruktur der Zukunft zu erfüllen, wird „die Cloud“ jedoch längst abgelöst durch hybride IT-Landschaften mit Multicloud-Lösungen. Den Trendprognosen der Gartner-Studie zufolge werden 2021 mindestens 75 Prozent aller großen oder global agierenden Unternehmen eine multicloud-fähige, hybride Plattform zur Systemintegration betreiben, 2018 lag dieser Anteil noch bei nur 25 Prozent. Der zweite große Trend ist die künstliche Intelligenz, die im Jahr 2023 die fünffache Rechenleistung beanspruchen wird wie noch 2018. Ebenso wird maschinelles Lernen bis 2023 etwa 40 Prozent der Monitoring- und Servicedeskaufgaben von menschlichen Mitarbeitern übernehmen, 2018 waren es nur fünf Prozent. Mehr als die Hälfte der Unternehmensdaten werden somit ab 2022 vermutlich außerhalb des Data Center oder der Daten-Cloud generiert und verarbeitet werden, sind die Analysten von Gartner überzeugt.
Die Welt von I&O wird also völlig auf den Kopf gestellt, bisherige Lösungen und die vorhandene Infrastruktur müssen durch neue, innovative Konzepte ersetzt werden. In unserem Whitepaper zur Gartner-Studie erfahren Sie mehr darüber, wie technische Entwicklungen die IT-Infrastruktur der Zukunft beeinflussen werden. Sie lernen die Stolpersteine kennen, die Ihnen am Weg dorthin begegnen werden und wie Sie diese bestmöglich umgehen. Profitieren Sie von den Empfehlungen und Prognosen der Experten und laden Sie die Gartner-Studie jetzt herunter!