Tabletnutzung
Digitalisierung

T-Systems als starker Partner beim Industrie 4.0 Summit in St. Pölten

11.12.2017

T-Systems ist Mitglied der Plattform Industrie 4.0, seit diese 2016 ins Leben gerufen wurde. Am 11.12.2017 fand nun die zweite Jahreskonferenz statt, bei der VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Arbeitnehmerorganisationen, Wissenschaft und Bildungseinrichtungen unter dem Motto „Vernetzen. Kooperieren. Digitalisieren“ zusammentrafen. Rund 250 Teilnehmende machten sich auf den Weg nach St. Pölten, um über Potenziale und Strategien im Zusammenspiel mit der Digitalisierung zu diskutieren.
 

81 Empfehlungen für Industrie 4.0

Der Summit startete mit der Vorstellung eines Ergebnispapiers zu Qualifikationen und Kompetenzen in der Industrie 4.0. Gemeinsam erarbeiteten ExpertInnen 81 Empfehlungen in sieben Handlungsfeldern. Hier finden sie das Dokument zum Download

Die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft 

Vertreter aus der Wissenschaft diskutierten über aktuelle Themen in der Industrie. Prof. Hanns-Christoph Nägerl (Uni Innsbruck) sprach über die Quantenphysik und deren Anwendungen in der Wirtschaft. Laut Aussagen des Wittgenstein-Preisträgers wird „der Quantencomputer zukünftig viele Bereiche beeinflussen und verbessern – angefangen von der abhörsicheren Kommunikation über die Verschlüsselung großer Datenmengen bis hin zur Navigation und Ortung von selbstfahrenden Objekten.“
Prof. Isabell Welpe (TU München) gab Einblicke in die gelungene Führung und Organisation in Zeiten der Digitalisierung. Sie unterstrich die Wichtigkeit des Geschäftsmodells bei der digitalen Transformation. Relevante Faktoren in der Organisation der Zukunft seien darüber hinaus das Bilden interdisziplinärer Teams, ein von Vertrauen geprägtes Arbeitsklima sowie dezentrale Arbeitsorganisation.

T-Systems als 4.0 Experte

Roland Wiesmüller (Head of Digital & Analytics, T-Systems) brachte dem Publikum Industrie 4.0 anhand eines innovativen Beispiels aus der Praxis näher: nämlich durch ein erfolgreiches Digitalisierungsprojekt für die Firma Kaeser Kompressoren, bei dem mit Instandhaltung 4.0 ein Geschäftsmodell kreiert wurde, das durch vorausschauende Wartung Fehler und Ausfälle rechtzeitig verhindern kann.

Wissenstransfer aus Niederösterreich

Der Industrie 4.0 Summit tourt durch ganz Österreich – jede Veranstaltung findet in einem anderen Bundesland statt, um den regionalen Austausch in den Vordergrund zu stellen. Die einzelnen Länder wurden vor den Vorhang geholt und inspirierten die Zuhörenden, ähnliche Initiativen zu ergreifen. 2016 fand der Event in Wien statt, eine Vielzahl an regionalen Projekten wurde aufgezeigt:
„Enterprise 4.0“ aus Niederösterreich verfolgt das Ziel, Firmen und ForscherInnen/Studierende zusammenzubringen, die gemeinsam die Auswirkungen der digitalen Technologien auf Geschäftsmodelle, Organisationsstrukturen, MitarbeiterInnen und Produktivität erforschen.
Die Zukunftsakademie Mostviertel schilderte die Qualifizierungsmaßnahme „Future of Production“. Dabei geht es um die Kompetenzen von MitarbeiterInnen in KMU, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung relevant sind.

Best Practices über die Landesgrenzen hinweg

Auch international gibt es vergleichbare Plattformen. Ein Mitglied der französischen Industrie 4.0 Plattform „Alliance Industrie du Futur“ war in St. Pölten und erzählte von den Entwicklungen in Frankreich. Ein Vertreter von „The French Factory of the Future Research Community“ plauderte aus dem französischen Nähkästchen. 

Innovative Projekte aus dem ganzen Land 

Darüber hinaus wurden spannende Themen aus ganz Österreich in Form von kurzen Keynotes vorgestellt. Vertreten waren die FH Technikum, IBM, das Know Center Graz, die Montanuniversität Leoben, Tieto Austria und die Wirtschaftsagentur Wien. Heiße Themen wie Advanced Engineering und der Digital Twin, IoT Lösungen, Big Data als Innovationstreiber, Drohneneinsatz und die Rolle des Menschen in Zeiten der Digitalisierung wurden vorgestellt und diskutiert.