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Digitalisierung

Internet of Things für jedermann? Das Starter Kit der T-Systems

03.05.2017

Die Vernetzung von Maschinen ist die technische Basis für Industrie 4.0 und ermöglicht Unternehmen optimierte Produktionsprozesse und zeitgemäße Services. Teure Hardware und komplizierte Integration in bestehende Systeme lassen viele Unternehmen davor zurückschrecken. Das Starter Kit der T-Systems schafft hier Abhilfe. Wir haben das Kit ausgiebig getestet.
Das Starter Kit mit der dazugehörigen IoT Plattform soll Condition Monitoring auch für Nichttechniker ermöglichen. Darüber hinaus müssen bestehende Maschinen und Geräte kaum umgebaut werden. Das Herzstück ist ein Gateway, das nicht größer als eine Walnuss ist. Es sendet Sensordaten via Mobilfunk in die Cloud. Die erhobenen Daten können in Echtzeit ausgewertet werden. Beim Starter Kit handelt es sich um eine End-to-End Komplettlösung die via Plug & Play in Betrieb genommen werden kann.

Drei zentrale Komponenten

Drei Komponenten werden benötigt um das volle Potential der Internet of Things Lösung nutzen zu können: Sensor Logger, Gateway und die Plattform.
Die Sensor Logger sind für die Datenmessung zuständig. Mit dem Predictive Maintenance Starter Kit ist es möglich folgende Eigenschaften über ein beliebiges Objekt mithilfe der Sensoren zu ermitteln:
  • Ortung und Bewegung
  • Stoßeinwirkungen und Umfallen
  • Feuchtigkeit
  • Temperatur
  • Verschluss und Öffnung
Natürlich ist auch eine Anbindung von kompatiblen Sensoren von Drittanbietern möglich.
Bis zu 200 dieser Sensoren können mit einem Gateway mittels Low Power Bluetooth kommunizieren. Das Gateway sendet diese Daten mittels einer MFF Sim verschlüsselt über das Mobilfunknetz von T-Mobile in die Cloud. Die Intervalle der Datenübertragung können natürlich individuell angepasst werden.
Die letzte Komponente ist die Plattform. Dabei handelt es sich um eine webbasierte IoT Device Management Plattform. Alle verbundenen Geräte können auf dieser - weltweit und jederzeit - verwaltet werden. Mithilfe der Plattform können die zuvor gesammelten Sensordaten in der Cloud visualisiert und ausgewertet werden.

Die Inbetriebnahme gestaltet sich äußerst einfach. Sind die Sensoren an den gewünschten Objekten angebracht und mit dem Gateway mittels Plug & Play verbunden, überträgt das Gateway alle Messdaten mit einem geringen Time Lag in die Cloud. Dort werden die Daten zuverlässig und sicher gespeichert. Der Zugriff auf die Messdaten erfolgt über das Anwenderportal, dessen übersichtliches User Interface mit vordefinierten Diagrammen und Tabellen einen raschen Überblick bietet. Die Darstellungsarten können individuell angepasst werden, um die Analyse der Daten so nützlich und effizient wie möglich zu machen. Ebenso kann bei Über- oder Unterschreitung eines definierten Schwellenwertes ein Alarm eingestellt werden, um unverzüglich Gegenmaßnahmen einleiten zu können.
Für die Erfassung von Sensordaten in Echtzeit gibt es eine Vielzahl von Einsatzbereichen. Klassische Beispiele sind die Inventurüberwachung von Fahrzeugen, Baumaschine und teuren technischen Geräten. Auch ist es möglich Transporte und Container auf einem globalen Level zu tracken und deren Zustand zu überprüfen. In der Produktion können Prozessabläufe und Maschinen überwacht werden. All dies erleichtert das Sammeln von geschäftskritischen Erkenntnissen und bietet die Möglichkeit, rasch auf Entwicklungen oder Veränderungen reagieren zu können.
Das Predictive Maintenance Starter Kit der T-Systems ist ein unkomplizierter Einstieg in die IoT Welt und zeigt die Grundfunktionalität dieser Technologie.
Nur wer Verbindungen schafft, kann Ideen vernetzen.