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Digitalisierung

Bremst Ihre IT den Unternehmenserfolg aus?

03.11.2016

IT als Bremse?
Um als Unternehmen Erfolg zu haben, ist der Ausbau der digitalen Infrastruktur in den Unternehmen selbst unerlässlich. Auch im Mittelstand geht ohne eine Vernetzung - nach außen aber auch im Unternehmen selbst - nichts mehr. Die Welt wird komplexer, das trifft auch für das Geschäftsumfeld zu. Schwankungen beim Umsatz nehmen zu, neue Wettbewerber drängen auf den Markt, der Druck auf Preise und Termine wächst. Im gleichen Tempo wächst die Abhängigkeit von der Datensicherheit, dem schnellen Internet oder kurz gesagt, von der IT im Unternehmen insgesamt. Die Bedeutung von digitalen Technologien steigt also. Auch kleine und mittlere Unternehmen sollten deshalb jetzt prüfen, ob sie darauf vorbereitet sind oder ob ihre IT den Erfolg ihres Unternehmens ausbremst.

Nur IT auf dem neuesten Stand bietet Schutz

Der Wettbewerbsvorteil, der sich aus der ständigen Aktualisierung der IT Infrastruktur in Ihrem Unternehmen ergibt, ist offensichtlich. Eine ordentliche IT-Technik und aktuelle Software garantieren Leistungsfähigkeit für die Aufgaben der kommenden Jahre. Beinahe alle wichtigen Geschäftsprozesse brauchen eine Unterstützung durch die IT. Maßgeblich gemindert wird so das Risiko von Ausfallzeiten wegen technischer Defekte. Aber nicht nur ein totaler Ausfall der IT verursacht hohe Kosten. Es reicht bereits ein Tag ohne Zugriff auf E-Mails. Gehen Daten durch einen Systemausfall vollständig verloren, schadet das dem Erfolg des Unternehmens nachhaltig.

Hausgemachte Probleme mit der IT

Viele Probleme mit der unternehmenseigenen IT werden von den Firmen fahrlässig selbst verursacht. So stimmen viele Unternehmer und Führungskräfte in kleinen und mittleren Firmen durchaus der Einschätzung zu, dass die Digitalisierung noch wichtiger für den Erfolg von Unternehmen werden wird, unterschätzen jedoch die Bedeutung der IT für ihre eigene Firma.

Wenn Sie als Unternehmer und Entscheider wissen wollen, ob Ihre IT wirklich den notwendigen Stellenwert im Ihrem Unternehmen einnimmt oder ob Sie Nachholbedarf haben, sollten Sie sich diese fünf Fragen stellen:

Trauen Sie der IT in Ihrem Unternehmen zu, Herausforderungen allein zu meistern oder glauben Sie, das ginge nur mit externer Unterstützung?

Nehmen Sie die Bemühungen Ihrer eigenen IT, zum Beispiel nach einem geordnetem Management beim Service, überhaupt noch wahr oder gar ernst?

Spielt Ihre interne IT-Abteilung im Unternehmen noch eine wichtige Rolle als technischer Dienstleister oder verliert sie mehr und mehr an Bedeutung?

Sind auch Sie der Meinung, dass Sie ohne die Beteiligung der firmeneigenen IT schnellere und bessere und Entscheidungen treffen?

Stehen auch Sie vor der Wahl, weiter in Ihre unternehmensinterne IT zu investieren oder auf die Suche nach externen Dienstleistern zu gehen?

Ganz gleich, wie Sie als Unternehmer und Führungskraft jede der einzelnen Fragen für sich beantworten. Allein wenn Sie intensiv darüber nachdenken müssen, ohne zu einer klaren Aussage zu gelangen, kann das zeigen, dass die IT in Ihrem Unternehmen bei weitem nicht die Rolle spielt, die ihr angesichts gewachsener Herausforderungen im wirtschaftlichen Umfeld zukommen sollte.

Gezieltes Handeln

Hier gezielt Abhilfe zu schaffen, ist eine der größten Herausforderungen für Sie und Ihr Unternehmen. Dabei ist es möglich, sich den Herausforderungen zu stellen. Ein hervorragender Einstieg könnte ein kollektiver Workshop aller Beteiligten sein. Zum Einstieg könnte die Frage im Mittelpunkt stehen, ob Ihre firmeneigene IT überhaupt noch den Geschäftszielen der Firma gerecht wird. Außerdem sollten Fragen nach dem Datenschutz und der Sicherheit vor Ausfällen geklärt werden. Am Ende des Workshops formulieren Sie Strategien zur Lösung der anstehenden Fragen.

Viele Firmen müssen und möchten gern mehr Geld in ihre Unternehmens IT investieren. Oft herrscht das Gefühl vor, dafür nicht genügend Geld zur Verfügung zu haben. Dennoch sollten besonders kleine und mittlere Firmen handeln und ihre IT auf den notwendigen Stand bringen. Denn die IT-Infrastruktur muss mit dem Unternehmen wachsen. So sind regelmäßige Updates sowohl bei der Hard- als auch bei der Software kein Problem, wenn in jedem Geschäftsjahr ein festgelegter Teil des Etats für die Erneuerung der Firmen IT fest eingeplant wird. Deutlich höher dagegen sind Investitionen, wenn ein vollkommen veraltetes IT-System auf einmal erneuert werden muss, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten.

An wichtigen Stellschrauben drehen

Um sich auf die Herausforderungen einzustellen, gibt es klare Handlungsanweisungen für Unternehmer und Führungskräfte:

Verabschieden Sie sich von handgemachter Software. Selbstgeschriebene Interfaces, Anwendungen und Reports gehören nicht in die IT Zukunft.

Steuern Sie Ihre IT zentral. So lassen sich die Verantwortlichen besser identifizieren.

Lagern Sie bestimmte Bereiche der IT gezielt aus. Für die Sicherheit von Daten sorgen spezialisierten Anbieter oftmals besser.