Tabletnutzung
News & Events

Alle Jahre wieder – kleine Geschenke erhalten die Freundschaft?

10.12.2014

Jedes Jahr pünktlich in der der Weihnachtszeit, beginnt der große Stress des Jahres. Sowohl privat als auch beruflich läuft der Countdown, 24, 23, 22, 21…  und man ist verzweifelt auf der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken.
Und jedes Jahr bin ich wieder mit mir unzufrieden, weil ich mir entweder geschworen habe, nichts mehr im Familien- und Freundeskreis zu schenken oder schlichtweg wieder mal viel zu spät dran bin. Diesen gesellschaftlichen Zwang ist kaum zu entkommen – den einen will man eine Freude oder schöne Überraschung bereiten – und hmm, tja – den anderen will man nicht verärgern oder seine Missgunst auf sich ziehen.

Geschenke für Kunden?

Auch im unternehmerischen Bereich ist eine Weihnachtszeit ohne Geschenke, ohne Feiern und ohne die Weihnachtskarte für den guten Geschäftspartner nicht vorstellbar. Denn es heißt doch: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – große die Geschäftsbeziehung?“. Schließlich will man den Geschäftspartner mal Danke sagen und die gute Beziehung pflegen – oder vielleicht doch für die nächste geschäftliche Entscheidung positiv stimmen?
Und genau da beginnt es, was zur Weihnachtszeit noch sozial adäquat und gesellschaftlich üblich ist, kann im geschäftlichen Umfeld bereits der erste Schritt in Richtung Bestechung und Korruption sein. Die gesetzlichen Grenzen sind eng und werden immer enger – hier auf das eigene Gefühl zu vertrauen oder gemäß Hausverstand zu entscheiden, ist mitunter sehr riskant.

Klare Richtlinien gegen Korruption und Bestechung

Deshalb haben wir bei T-Systems klar definierte Grenzen in der „Richtlinie zur Annahme und Vergabe von Vorteilen“. Welche Geschenke und Einladungen man aussprechen darf und was man annehmen darf – für beides gibt es klare Regeln und Wertgrenzen, um jeden Anschein einer Bestechung eindeutig zu verhindern.
Denn eines muss uns allen klar sein: Die Korruption ist eines der gesamtwirtschaftlich größten Übel der Menschheit. Am 9.Dezember – dem Internationalen Anti-Korruptionstag – rückt die UNO dieses Thema in den Fokus, weil Bestechung ist alles andere als ein Kavaliersdelikt. Es beginnt in unseren Köpfen und endet beim Richter, der zugunsten des „Geschenkgebers“ entscheidet, beim Arzt, der den geschenkgebenden Patienten bevorzugt oder Schulen, Straßen oder Wasserleitungen, die nie gebaut wurden, weil die Gelder als Bestechungsgelder verschwunden sind.
Der Kampf gegen Korruption geht uns alle an und beginnt daher auch bei jedem Einzelnen. Aus diesem Grund unterstützt die Deutsche Telekom die Anti-Korruptionskampagne der Vereinten Nationen konzernweit mit Awareness-Maßnahmen in allen Landeseinheiten.
Für T-Systems Austria stehe ich im Kampf gegen Korruption und bei Fragen aller Art sowohl allen Geschäftspartner als auch allen Kollegen immer gerne zur Verfügung.