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DNA – Das neue Arbeiten

09.10.2014

Letzte Woche waren wir mit T-Systems beim DNA Smart Afternoon, einer Plattform zum Austausch von Erfahrungen und innovativen Denkansätzen rund um das Thema „Neues Arbeiten“. Denn nicht nur unser eigenes Unternehmen, sondern auch andere Branchen sind heute mit völlig veränderten Arbeitswelten und neuen Anforderungen rund um den Arbeitsplatz konfrontiert.
Was das für uns alle bedeutet, versuchten Experten gemeinsam mit Unternehmen zu reflektieren und diskutieren. Sehr spannend fand ich den Vortrag von Dr. Günter Funke, Leiter des Instituts für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie in Berlin. Er gilt als der Experte zum Thema Sinn im deutschsprachigen Raum. In seinem Vortrag „Mit Sinn und Werten führenWege zu einer authentischen Mitarbeiter- und Lebensführung“ versuchte er zu erörtern, was den Wert und den Sinn der Arbeit ausmacht.
Doch wie kann mein Job für mich Sinn machen? Auch ich stellte mir in der Vergangenheit öfters diese Frage und habe nun auch für mich einen Weg gefunden, wie ich meine Interessen in die tägliche Arbeit einfließen lassen kann.
Aber zurück zu Herrn Dr. Funke, der übrigens ein Schüler von Viktor Emil Frankl, dem Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse war. In Dr. Funkes Arbeit sind die anthropologischen Grundlagen der Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl, und jene Aspekte, die sich mit dem Thema der menschlichen Arbeit befassen, leitend. Beide Richtungen stellen den Menschen in seiner Würde, in seiner Lebendigkeit und in seiner Sinnsuche in den Mittelpunkt. Seine potentielle Freiheit und Verantwortung, seinen Willen zum Sinn als Primärmotivation und Basis für sein persönliches Engagement.
„Arbeiten für materielle Möglichkeiten ergibt keinen Sinn. Sinn lässt sich nicht hinausschieben. Die Arbeitswelt ist keine Generalprobe, sie muss wieder richtiges Leben werden“, so der Experte.

Folgende Tipps hatte Dr. Funke für die TeilnehmerInnen:

  • Machen Sie eins nach dem anderen – keine Gleichzeitigkeit, das hat Entwertungstendenz z.B wenn ich mit Jemand gerade spreche, das Telefon läutet und ich das Gespräch annehme.
  • Zeit = das was uns fehlt, wenn sich zu viel ereignet.
  • Ganz einlassen auf das was jetzt da ist – diesem Gedanken nachgehen, eins nach dem Anderen -> in der Zeit in der wir dabei sind Werte zu realisieren, sind wir immun gegen anderes.
  • Nein sagen, brauchen wir nicht lernen, sondern ja zu sagen – zu den Werten um die es JETZT geht, dann ist das Nein nur ein Effekt zu Ja.
  • Das was jetzt ansteht muss mich auch angehen. -> Was mich nichts angeht hat keinen Wert. Viel zu viele MitarbeiterInnen müssen etwas tun, was sie nichts angeht, daher haben diese Tätigkeiten keinen Wert für sie.

Der globale Wettbewerb verlangt nach einer vernetzten Kollaboration

Birgit Gebhard beschrieb folgende acht Handlungsfelder als Entscheidungshilfe für eine neue Arbeitskultur:
  • Führung und Regeln
  • Strategie und Ziele
  • Partnering und Synergien
  • Technologie und Automatisierung
  • Lernen und Wissen
  • Gesundheit und Wohlfühlen
  • Raum und Freiraum
  • Organisation und Prozess.
Mehr Informationen zu New Work Order finden Sie hier.

Auch Superhelden müssen mobil sein

Auch einer unser Dynamic Workplace Experten Korbinian Lehner, sprach am Event. In seinem Vortrag erläuterte er, warum auch Superhelden mobil sein müssen. Mehr dazu finden Sie hier.
Doch warum beschäftigt sich T-Systems eigentlich mit „Dem neuen Arbeiten“? Einerseits, weil wir selbst davon betroffen sind. Immerhin arbeiten bei uns mehrere Generationen mit unterschiedlichen Bedürfnissen unter einem Dach. Wir haben die Möglichkeit des mobilen Arbeitens und einer flexiblen Zeiteinteilung, natürlich ist dies auch immer ein wenig abhängig von der jeweiligen Abteilung in der man arbeitet.
Wichtig dabei ist, dass MitarbeiterInnen die Vorteile moderner Technologien in Produktivität, Prozessoptimierung, Geschäftsverbesserung und Arbeitsmotivation verwandeln können, ohne, dass die Work-Life Balance dabei auf der Strecke bleibt. Aber auch in einem so großen Bürogebäude wie dem T-Center mit mehreren hundert MitarbeiterInnen und in unseren anderen Niederlassungen in Österreich ist es unerlässlich stets Prozesse und Arbeitssituationen sowie persönliche Bedürfnisse zu besprechen, um ein gutes Miteinander zu ermöglichen.