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News & Events

Gewinner des eAward 2014

30.01.2015

Bereits zum 10. Mal wurden im Rahmen des Wirtschaftspreises eAward die besten IT-Projekte Österreichs vom Report Verlag gekürt. Am 28.01.2015 fanden sich rund 200 Gäste im Wiener T-Center ein, um aus rund 100 Einreichungen die besten 37 Nominierungen auszuzeichnen.
Claus Haiden, Head of Delivery
Claus Haiden, Head of Delivery eröffnete den Abend und betonte die Bedeutung von Innovation und Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie für den Wirtschaftsstandort Österreich:
„Der eAward ist auch für uns als T-Systems immer wieder eine spannende Leistungsschau der IT-Wirtschaft und Verwaltung – vor allem hinsichtlich der Vielfalt der eingereichten Projekte und deren Innovationskraft. Wir alle leben in einer unheimlich rasanten Zeit – alles verändert sich, die Zauberformel heißt „adapt or die“.
Sprich alle Unternehmen müssen sich und ihre Leistungen transformieren, um den Anforderungen des Marktes und ihrer Mitarbeiter zu entsprechen – zu dieser Entwicklung möchten wir als Unternehmen beitragen, indem wir unsere Kunden bei dieser Transformation unterstützen.“

In sechs Kategorien wurden jeweils zwei Preisträger mit dem eAward ausgezeichnet:

 
1. „Arbeit und Organisation“
2. „Mensch und Gesundheit“
3. „Industrie und Gewerbe“
4. „Tourismus & Services”
5. „E-Government und Verwaltung“
6. „Web und E-Commerce“
Die Gewinner des eAward

 

Kategorie „Arbeit und Organisation“

 
Diese App erleichtert die Organisation von Events: Evntogram Labs und das Software Competence Center Hagenberg als Forschungspartner entwickelten das Bizzify Business App Framework, welches die Unternehmenskommunikation sowohl intern als auch extern vereinfacht. Kommunikationsmanager können Informationen über mobile Endgeräte zielgerichtet bereitstellen. Neu sind ein interaktives, zentrales Kontaktbuch und interaktive Chats. Die voestalpine AG, Greiner Holding AG und Willhaben.at nutzen die App bereits. Bizzify.io ist der einfachste und produktivste Weg Informationen ad hoc durch eine mobile App bereit zu stellen – etwa während Veranstaltungen für die Teilnehmer.
Bizzify - Simplify business event networking and event management with this event app
Vladlena Taraskina und Matthias Kubicki, Gründer des Start-ups Key to Office, vernetzen Menschen mit Anbietern von Rauminfrastruktur. Die gleichnamige Plattform ist ein Onlinemarktplatz für Meeting- und Arbeitsräume, die per Knopfdruck auch kurzfristig gebucht werden können, Zahlungsabwicklung inbegriffen. Suchende können nach verschiedenen Raumtypen, Ausstattung und Preis filtern. Auf Anbieterseite sprechen die Jungunternehmer sowohl professionelle Büroanbieter als auch Unternehmen mit verfügbaren Räumlichkeiten an. „Unsere Geschäftsidee optimiert die Nutzung von Raum und schafft zusätzlichen Wert für alle Beteiligten“, sagen die beiden. In einem nächsten Schritt wollen sie nun ein europaweites Netzwerk von Räumen vorantreiben, die auf Key to Office gebucht werden können.
 

Kategorie „Mensch und Gesundheit“

 
  • progressio, GesbR. Gerhard Rattenegger & Tanja Rattenegger, Projekt: playBENNO
Mit einem interdisziplinären Expertenteam (Psychologie, BWL, Pädagogik, Informatik, Medizin) wurden gesundheitspsychologische Theorien und Prävention neuartig mit IKT verknüpft und in einem innovativen, multimedialen Computerlernspiel namens playBENNO umgesetzt, das darauf abzielt, psychosoziale Ressourcen bei Kindern zu stärken. Die Lösung ermöglicht diese im Spiel zu entdecken und gefahrlos auszuprobieren. Das Besondere daran ist, dass mit playBENNO der Versuch unternommen wurde vorhandene Kundenprobleme durch den Einsatz von IKT besser zu lösen, da das serious game nicht nur leichter verfügbar ist – bspw. im Vergleich zu Coachingstunden – sondern auch die Motivation der Anwender durch den spielerischen Ansatz stark erhöht. Evaluationen zeigen bereits das Wirkpotential von playBENNO auf.
playBENNO
playBENNO Video für Eltern
  • Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Medizinische Universität Graz – Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie
Projekt: ReDeform – Bildregistrierung deformierbarer Körper
Jährlich erkranken rund 1.000 Österreicher an HNO-Tumoren; in die Gruppe der HNO-Tumoren fallen Kehlkopfkrebs, Luftröhrenkrebs oder das Mundhöhlenkarzinom. Die Software ReDeform ermöglicht die routinemäßige, automatische Auswertung der anatomischen Veränderungen von Gewebe im HNO-Bereich. Beim Vergleich zweier Datensätze unterschiedlicher Zeitpunkte ist die genaue anatomische Änderung feststellbar, ohne rund 200 Schnittbilder per Hand bearbeiten zu müssen. Mittels dieser Technologie werden die eingezeichneten Konturen in den CT-Daten der ersten Untersuchung für die Bestrahlungsplanung auf den neuen Datensatz transferiert. Dadurch wird eine auf den aktuellen körperlichen Zustand des Patienten angepasste Bestrahlungstherapie möglich. Diese Durchführung kann mit einem geringen Zeit- und Kostenaufwand routinemäßig durchgeführt werden, steigert die Behandlungseffizienz und schützt gesundes Gewebe.
 

Kategorie „Industrie und Gewerbe“

 
Projekt: ATEL – Automatische thermografische Erfassung aus der Luft
Ein signifikanter Treiber des weltweiten Energiebedarfs ist das Heizen und Klimatisieren von Gebäuden. Folglich gewinnt das thermografische Erfassen von Bauobjekten mittels bildgebender Sensorik zunehmend an Bedeutung. Dazu muss eine Vielzahl von Einzelbildern aufgenommen werden. Die thermische Information wird dabei vom menschlichen Auge mit der 3D-Realität verknüpft, bei größeren Gebäuden wird die Bildanzahl unüberschaubar. Um dieses Problem zu lösen, werden Thermal- und RGB-Bilder mittels Drohne synchron und auf vordefinierten Pfaden aufgenommen und aufeinander registriert. Durch Detektion von Merkmalen in allen Bildern der Sequenz werden räumlich aufeinander folgende Bilder gefunden, 3D Punkte und Kamerapositionen rekonstruiert. Nach sequentieller Abarbeitung aller Bilder und der Rekonstruktion des Gebäudes wird die Thermalinformation als Textur angebracht. Die Entwicklungen dienen als Basis für neuartige Mess-, Auswerte, und Analyseverfahren durch Experten, Anwendungsbereiche reichen von der Erstellung eines 3D-Thermalmodells von Gebäuden und thermischen Panoramen, bis hin zur thermischen Analyse von Photovoltaikanlagen.
Moderne Logistiker wissen dank RFID immer, wo sich ihre Güter gerade befinden – außer sie gehen „in die Luft“: Alle flugzeugfremden Funksysteme müssen während des Fluges abgeschaltet werden, eine mitfliegende Ladung kann demnach ihre Position nicht angeben. Steirischen Spezialisten ist nun ein denkendes Funksystem gelungen, das sich beim Verladen ins Flugzeug automatisch ab- und nach der Landung von selbst wieder einschaltet. Eine wertvolle Innovation etwa beim Transport von Spenderorganen. Der ZOMOFI Cargo Tracker eignet sich für die „In-Flight“-Nutzung und ermöglicht eine gänzliche und weltweite Verfolgungskontrolle der Transportprozesse und die Überwachung von Waren und Dienstleistungen, während der gesamten Transportdurchführung. Der Lufttransport, speziell von wertvollen Objekten (z.B. Prototypen) oder Unikaten, stellt ein erhebliches ökonomisches Risiko dar, das mit der Lösung deutlich eingegrenzt werden kann.
 

Kategorie „Verwaltung und E-Government“

  • Magistrat Graz – Stadtvermessungsamt, Magistrat Graz – Stadtbaudirektion, DHI Österreich GmbH,
    Projekt: Fließpfadkarte Graz
Mit der Ausbreitung des Siedlungsraumes werden zunehmend Hanglagen verbaut. Dabei werden Entwässerungsgräben in den Hängen, die zumindest saisonal Wasser führen, größtenteils erkannt und bei der Bebauung entsprechend berücksichtigt. Andere Fließwege sind oft (im Wald) verborgen, kaum zu erahnen und längst in Vergessenheit geraten. Dort können seltene, besonders heftige Niederschläge dazu führen, dass sich überraschend, vielleicht nur für wenige Stunden, Bäche ausbilden und Schäden an den neuen Objekten verursachen. Hätte man vorher um diese Fließwege gewusst, wäre es möglicherweise sehr einfach gewesen, der Gefahr auszuweichen oder baulich zu begegnen. Anhand der Fließpfadkarte ist es nunmehr möglich, die theoretischen Fließwege bei Starkregenereignissen in den Grazer Hanglagen zu erkennen bzw. abzuschätzen. Die Karte kann sowohl über das Intranet als auch über das Internet abgerufen werden und stellt eine wertvolle Grundlage bei der Bauplatzbeurteilung dar.
 
Offenerhaushalt.at ist eine Webplattform für Finanzdaten aus dem öffentlichen Sektor. Derzeit sind die Finanzdaten aller Gemeinden Österreichs am Portal hinterlegt, bereits knapp 700 Gemeinden haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Daten nicht nur selbst zu nutzen, sondern auch öffentlich freizuschalten. Neben der Darstellung von Rechnungsabschluss und Voranschlag werden auch Budgetkennzahlen (der KDZ Quicktest) sowie eine Darstellung, „Wohin fließt der Steuereuro“, dargestellt.
 

Kategorie „Tourismus und Services“

 
Das Ziel, die Fahrgastinformation im öffentlichen Verkehr auch Fahrgastgruppen mit einem eingeschränkten Wahrnehmungsvermögen zugänglich zu machen, wird bei den Wiener Linien seit langem verfolgt. Mit dem multisensuellen Infopoint findet diese Entwicklung eine Fortsetzung, die sich letztlich auch auf das Informationsdesign der Haltestellen im Oberflächenverkehr auswirken soll. Visuell, akustisch, taktil und in Gebärdensprache informieren die Wiener Linien darüber zum aktuellen Verkehrsgeschehen. Neben der österreichischen und internationalen Gebärdensprache kommt beim Prototyp eine deutsche und englische Version zur Ausführung. Der multisensuelle Infopoint soll auch außerhalb der Öffnungszeiten der Info- und Ticketschalters den Zugang zu Informationen ermöglichen. Mittels QR-Codes können alle erfragten Informationen am Mobiltelefon mitgenommen werden.
Telereal auf der ITS 2012 in Wien
Barrierefreiheit, Netz- und Energieunabhängigkeit, Datensicherheit und Kostenfreiheit – mit diesen Vorgaben entstand in vier Jahren Entwicklungszeit Speech Code: Ein druckbarer, farbiger Datencode, der alle Informationen im Code selbst enthält, offline mit einer kostenlosen Smartphone-App gescannt wird und den Inhalt anzeigt und vorliest. Um speziell sehbehinderten Menschen den Informationszugang zu ermöglichen wurde die „ScanGuidance“ entwickelt und patentiert. Verbale und tonale Anweisungen der App führen den Benutzer zum Code und scannen diesen automatisch, sobald er sich im Aufnahmebereich befindet. Die Erstellung mittels Onlinegenerator ist einfach, flexibel und sehr kostengünstig. Da gedruckte Datencodes überall, selbst im Freien angebracht werden können und keine Energiequelle benötigen, können Speech Codes auch im Tourismus für Schaugärten, Tier- und Naturparks oder historische Stadtkerne als roaming-freier Audioguide eingesetzt werden.
Speechcode Clip#01 "The Painting"

Kategorie „Web und E-Commerce“

 
Rund 20 % der Bevölkerung sind musikalisch aktiv. Und alle diese Musiker haben das gleiche Problem: das gemeinsame Musizieren ist komplex, zeit- und kostenintensiv. sofasession ermöglicht es Musikern, andere Musiker für Musikprojekte oder einfach nur zum Austausch und gemeinsamen Jam online zu finden. Mit diesen Musikern kann auch gleich online musiziert werden, wie in einem virtuellen Proberaum, ohne hier aber dabei das Sofa zu verlassen. Sofasession hat dafür eine eigene Software entwickelt, die es mit ultraschnellen Audioverbindungen ermöglicht, in Echtzeit zu musizieren. Vision ist es, Musiker über Grenzen hinweg zu vernetzen und Kreativität und Unterhaltung zwischen Musikern durch Technologie zu vereinfachen und über lange Distanzen zu ermöglichen.
Introducing sofasession
Das IT-Startup zoomsquare.com holt die Wohnungssuche dank weltweit neuer Kerntechnologien ins 21. Jahrhundert. Erstmals werden am PC und Smartphone semantische Textanalyse, Geocoding sowie modernstes Big-Data-Crawling und Matching-Technologien vereint. Im Unterschied zu klassischen Immobilienseiten durchsucht zoomsquare auf Basis von Suchprofilen ähnlich wie Google das gesamte Web nach neuen Anzeigen. Neue Objekte werden dann in einem Matching-Verfahren, wie bei Datingseiten, mit den konkreten Suchwünschen der User abgeglichen. Die höchste Übereinstimmung landet bei den Ergebnissen immer oben. Laufend fließen mehr Wünsche der Suchenden mit ein. Das Resultat: Eine neue Erfahrung der Immobiliensuche, die dem Suchenden massiv Zeit spart und personalisierte Ergebnisse liefert. Das Ziel des österreichischen Startup des Jahres: Ein Google für Immobilien zu schaffen.
zoomsquare - die Immobilien App in Österreich
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