Tabletnutzung
News & Events

Jugend Innovativ: Wettbewerb für junge IT-Talente

25.06.2014

Beim großen Schülerwettbewerb Jugend Innovativ zeichnete T-Systems im Rahmen des 27. Bundesfinales drei herausragende Projekte mit dem Sonderpreis “idea.goes.app Award 2014” aus.
Aus 31 eingereichten Apps und App-Ideen ging der erste Preis an vier Schüler der HTBLuVA in Salzburg. Stefan Salcher, David Buchwinkler, Adrian Jandl und Lukas Leitinger entwickelten eine App namens “phono”, die es ermöglicht, Songs von verschiedenen Smartphones zu einer Playlist zu kombinieren, indem über WLAN Songvorschläge eingespeist werden. Den zweiten Preis erhielt das Team der HTL 3 Rennweg für die Reisetagebuch-App “Traveller´s Path”, der dritte Preis ging an die IT-HTL in Ybbs für die Diabetes-App “diAPPetes”.

PHONO die Musikbox für die Crowd

Stefan Salcher, Mitbegründer der App „phono“ wollte Songs von verschiedenen Smartphones in einer Playlist kombinieren, um Partygästen eine gemeinsame, demokratische Musikauswahl zu ermöglichen. „phono“ schafft eine gemeinsame Musikauswahl bei synchronem Abspielen. Zu hören bekommen alle das gleiche Ergebnis. “Plattformübergreifend” heißt eines der Zauberworte in der komplexen Entwicklungszusammenarbeit. Mehrere Netzwerktests und eine Studie, wie weit Abspielgeräte voneinander entfernt sein dürfen, um keine Verzögerungen wahrzunehmen, wurden durchgeführt. Die App die das Team entwickelt hat, steht bereits kurz vor der Marktreife. 2.500 Beta-User sind heute schon von den Möglichkeiten, die „phono“ bietet, begeistert.
„Mit dem T-Systems idea.goes.app-Award wollen wir SchülerInnen ermutigen, innovative Projekte zu entwickeln, die einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert bringen”, so Martin Katzer. “Wir möchte eine Brücke zwischen Wirtschaft und Lehre bauen, wobei es uns gezielt um die Förderung junger Talente im IKT-Umfeld geht.”

Im Interview erzählt „phono“ Mitbegründer Stefan Salcher auf was man achten muss, um eine App zu launchen und was sie von der Zukunft erwarten.

Ihr habt mit der App phono kürzlich den von T-Systems gesponserten idea.goes.app Award bei Jugend Innovativ gewonnen. Habt ihr vor ein Start-up zu gründen? Wenn ja, was sind die nächsten Schritte?
Der Sieg bei Jugend Innovativ hat uns bestätigt, welches Potenzial hinter unserer Idee steckt. Von so vielen Seiten haben wir tolles Feedback erhalten und uns ist klar, dass wir mit phono in eine erfolgreiche Zukunft starten können. Im Moment arbeiten wir mehr denn je an neuen Features und versuchen unser Konzept noch weiter zu perfektionieren.
Über die kommenden Monate werden wir unser Entwicklerteam noch erweitern. Dann stehen Punkte wie Unternehmensgründung an. Hoffentlich können wir uns in einem Jahr als erfolgreiches Start-up präsentieren.

Seid ihr eher ein kreativer Haufen oder ein durch und durch strukturiertes Team – und worauf muss man alles achten, um eine App wie phono erfolgreich zu launchen?

Wenn ich zurückdenke, wie wir am Anfang umgeben von bekritzelten Flipcharts in langen Brainstorming Sessions Ideen gesammelt haben, dann war das wirklich ein sehr kreativer Haufen. Da war es uns besonders wichtig, in einer Atmosphäre zu arbeiten, wo alle Ideen zugelassen sind und man wirklich in einen gedanklichen Flow-Zustand kommt. Dann im Entwicklungsprozess kommt es natürlich auf eine ausgezeichnete Planung und Kommunikation an. Besonders, da wir für vier Plattformen parallel entwickelt haben, war die Strukturierung ein ganz wichtiger Faktor dafür, dass wir in so kurzer Zeit so weit gekommen sind. Da spielen die unterschiedlichen Charaktere, die sich in unserem Team finden auch eine große Rolle.
Diese Phasen wechseln sich bei uns wirklich immer ab und das ist, glaube ich, auch ein Grund, warum wir einerseits so viele neue Ideen haben und diese andererseits auch effektiv umsetzen können.
Unseren offiziellen Launch planen wir aktuell für Herbst dieses Jahres und bis dahin haben wir noch einiges vor. Wir suchen über unsere Website (www.phono-music.com) zum Beispiel noch Beta Tester um die App wirklich in jeder Hinsicht zu optimieren. Marketing spielt natürlich auch eine große Rolle. Auf unseren Social Media Seiten findet man ständig aktuelle Infos und Updates.

Was macht phono so besonders?

Jeder, der phono einmal in Action erlebt hat sieht, wie beeindruckend es ist, wenn Musik wieder zu etwas Gemeinschaftlichem wird. Wenn jeder seine eigene Lieblingsmusik mitbringt und die Songs einfach zur Stimmung passen, dann merkt man, wie viel Enthusiasmus das in den Menschen weckt.Das zu sehen ist für uns etwas ganz Besonderes.

Was wünscht ihr Euch für die Zukunft?

Das ist eine große Frage. Einerseits hoffen wir, dass unsere App eine Veränderung hervorruft. Persönlichere öffentliche Räume, mehr Individualität und vor allem, dass Menschen durch Vernetzung näher zusammenkommen. Wir haben phono geschaffen, weil wir Musik lieben und wir hoffen, dass wir viele Menschen mit dieser Freude anstecken können.
Die andere Seite ist eine ganz persönliche. Wir stehen am Anfang unserer beruflichen Laufbahn, möchten bald studieren aber gleichzeitig auch mit unserer App in einen ganz modernen Markt einsteigen. Schon bei der bisherigen Entwicklung, bei den Wettbewerben und bei den Präsentationen haben wir viele Erfahrungen gemacht, die so wertvoll sein können. Wir können nur hoffen, dass es so weiter geht.
Links