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Tag der Leitlinien: Vortrag Dr. Georg Fraberger

25.09.2015

Am 23. September konnten wir anlässlich des Tages der Leitlinien einen bemerkenswerten Mann im T-Center begrüßen. Dr. Georg Fraberger ist ohne Arme und Beine zur Welt gekommen, trotzdem als Psychologe im AKH tätig, Vater von vier Kindern und Verfasser von zwei Büchern.
Unternehmenskultur ist ein Schlüsselfaktor und die fünf Leitlinien der Deutschen Telekom fungieren als Eckpfeiler, die diese Kultur formen.Sie sind wichtige Instrumente, die vorgeben, wie wir uns verhalten wollen, sie repräsentieren unsere Werte und woran wir glauben. Dieses Jahr heben wir die Leitlinie “An die Spitze! Leistung anerkennen – Chancen bieten” hervor.
Dr. Georg Fraberger

Leitlinien: “An die Spitze! Leistung anerkennen – Chancen bieten”

Zahlreiche MitarbeiterInnen von T-Mobile und T-Systems kamen zum Vortrag in den Veranstaltungssaal im Wiener T-Center, um den bekannten Autor kennenzulernen. Im Zuge seines Vortrags gab uns Dr. Fraberger nicht nur auf sehr humorvolle Art und Weise Einblick in sein ungewöhnliches Leben sondern auch ein paar Tipps, wie unser Guiding Principle „An die Spitze! Leistung anerkennen – Chancen bieten“ umgesetzt werden kann.

Hier findet ihr einige Kernaussagen des interessanten Vortrags:

  • Essentiell für die Entwicklung des Menschen ist es, den Sinn zu erkennen, er selbst zu sein. Oft wird der eigene Wert an eine Leistung gebunden – dadurch definiert man sich dann.
  • Es ist wichtig Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, egal, ob eine bestimmte Leistung jetzt gerade gebraucht wird oder nicht. Leistung ohne konkreten Bedarf ist z.B. in der Wissenschaft notwendig, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.
  • Was heißt Motivation? Motivation ist die Energie sich und seine Leistungen der Welt zu zeigen. Das ist nur möglich, wenn dafür Entwicklungsraum geschaffen wird. Das sollte das Ziel jedes verantwortungsvollen Unternehmens sein.
  • Mitarbeiter müssen in ihren Stärken gefördert werden, auf die Schwächen sollte nicht ununterbrochen hingewiesen werden. Die Erfahrung zeigt – keiner hört seine Schwächen gerne und es fällt uns allen schwer sich zu ändern. Für einen Änderungsprozess wird zu viel Energie verbraucht und die Stimmung würde vergiftet werden. Das wichtigste in einem guten Arbeitsprozess ist aber ein ausgeglichenes Klima. Zu viel Euphorie schadet genauso wie Lethargie!
  • Geld ist ein Motivator für Leistung. Geld dient dazu, sich Sachen anzuschaffen und diese den anderen zu präsentieren. Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass die Symbole im Regelfall genau dem Charakter entsprechen. Geld wird aber nicht für so wichtig erachtet, wenn die Arbeit sinnstiftend ist.
  • Eine Arbeitsumgebung muss angstfrei sein. Dabei gibt es immer zwei Rollen – die des Täters und die des Opfers. Beide sind für das Klima schädlich.
  • Wenn man sich in der Arbeit über eine Rolle definiert und nicht so auftritt, wie man wirklich ist, kostet das zu viel Energie und schadet dem Ergebnis.
Am Ende seines Vortrags beantwortete Dr. Fraberger noch sehr ehrlich und humorvoll einige Fragen zu seinem Leben. Dabei beeindruckte er alle mit dem positiven Umgang mit seiner Situation und erheiterte uns mit kleinen Anekdoten aus seinem Alltag. Nach einem Schlusssatz gefragt, gab er uns seine Lebensmotto mit auf den Heimweg:„Liebe und tue, was Du willst!“