Tabletnutzung
News & Events

Von Österreich nach Singapur

03.09.2014

Stefanie Fitzka aus der Marketing & Business Development Abteilung bei T-Systems in Österreich nimmt am Auslandsprogramm der Deutschen Telekom teil und erzählt über ihren Aufenthalt in Singapur.

Wie kam es, dass Sie Singapur als Ort für Ihren Auslandseinsatz gewählt haben?

Nachdem ich während meines Studiums bereits ein Semester in den USA (Atlanta) verbracht habe, wollte ich den nächsten Schritt wagen und Asien kennen lernen. Basierend auf Empfehlungen von KollegInnen erschien mir Singapur als der richtige Einstieg in die asiatische Kultur. Zudem konnte ich Nicole (Head of Marketing in Singapur) bereits bei den Marketing Kick-offs in Deutschland kennen lernen und konnte mir daher gut vorstellen mit ihr gemeinsam zu arbeiten. Das hat sich in meiner Zeit hier auch so bestätigt.

Stefanie, könnten Sie uns kurz Ihre Tätigkeit und Aufgaben im Marketing in Singapur beschreiben?

Einerseits, habe ich das Sales Team hier, so wie auch in Österreich, mit der Erstellung und Anpassung von Unterlagen für Kundentermine unterstützt, Referenzen erstellt und Marktrecherchen durchgeführt. Andererseits konnte ich auch Einblicke in neue Marketingbereiche gewinnen, indem ich bei der Erstellung von Blogbeiträgen, Presseaussendungen und bei Eventplanung mit gearbeitet habe. Da für T-Systems Singapur Healthcare eine Fokusbranche ist, konnte ich zusätzlich Wissen in diesem Bereich aufbauen.

Wie unterscheidet sich der Arbeitsplatz/die Arbeit in Singapur von dem in Österreich?

Hier in Singapur arbeite ich, im Gegensatz zu Österreich, in einem Großraumbüro. Das hat den Vorteil, dass man sehr leicht Kollegen kennen lernt und viel vom täglichen Business mitbekommt. Während man bei IT Problemen in Österreich den Helpdesk anrufen muss, sitzt hier die zuständige Person direkt gegenüber.
Ein wesentlicher Unterschied ist auch, dass das permanente Marketing hier aus nur einer Person – Nicole besteht und sie im wahrsten Sinne des Wortes daher für 3 arbeitet. Auf Grund des breiten Spektrums an Aufgaben, konnte ich für mich viele neue Marketingaufgaben kennen lernen und von ihrem Organisationstalent lernen.

Wenn Sie die letzten Monate Revue passieren lassen, worauf sind Sie dann besonders stolz?

Ich bin stolz darauf, dass ich gemeinsam mit der großartigen Unterstützung der Kollegen hier, die ersten Use Cases für die LBU Singapur erstellen konnte. Auf Grund der hervorragenden Zusammenarbeit konnten wir die notwendigen Informationen innerhalb kürzester Zeit zusammentragen.

Ein Auslandseinsatz bedeutet ja auch, andere Menschen und Kulturen kennen zu lernen. Was können Sie uns zu diesem Thema Näheres erzählen? 

Auf Grund der kulturellen Vielfalt in Singapur gibt es insbesondere im Bereich Kulinarik viel zu erkunden und zu erleben. Neben Chilli Crab und Turtle Soup (beides sehr lecker), musste ich auch die mehr als gewöhnungsbedürftige Frucht Durian probieren, die wie eine Mischung aus Gasleck und Zwiebel riecht (und auch so schmeckt), hier aber sehr beliebt ist. Mein persönliches Highlight sind die frisch gepressten Fruchtsäfte hier, die es bei jedem Hawker günstig zu kaufen gibt.
Eine Herausforderung stellte zunächst die Sprache dar, nicht umsonst nennt man das lokale Englisch „Singlish“. Aber bereits nach wenigen Tagen hatte ich mich eingehört und an „okla“, „nola“, etc. gewöhnt.

Work-Life-Balance ist bei T-Systems sehr wichtig. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Meine Freizeit hier in Singapur, habe ich dazu genutzt die Stadt besser kennen zu lernen. Neben den obligatorischen Touristenfixpunkten Marina Bay, Gardens by the Bay, Arab Street usw., war es mir auch wichtig das „echte“ Leben kennen zu lernen. Beispielsweise habe ich bei einem Dragonboat Team mit trainiert, war mit meinen philippinischen Arbeitskollegen im Kino, habe das lokale Wellnessangebot (z.B.: Fußreflexzonenmassage) genutzt und hab ohne Stadtplan lokale Viertel erkundet.
Weitere Highlights waren auch die Ausflüge in die lokalen Naherholungsgebiete Pulau Ubin und Bukit Timah (mit 167 m Seehöhe der höchste „Berg“ Singapurs), wo man Fahrräder ausborgen kann und auf freche Affen trifft.