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Update für die Open Telekom Cloud

25.10.2016

Nur sieben Monate nach Start des Public-Cloud-Angebots bietet die OpenTelekom Cloud neue Kombinationen aus virtuellen Rechen- und Speicher-Ressourcen, kurz „Flavors“.
Die Open Telekom Cloud erhält neue Flavors für SAP HANA, CAD-Anwendungen und Big Data-Analysen.
Die In-Memory-Technologien sind auf dem Vormarsch. Über 42 Prozent der deutschen Mittelstands- und Großunternehmen evaluieren laut einer Studie von Crisp Research den Einsatz von In-Memory-Datenbanktechnologien wie SAP HANA. Viele Unternehmen tun sich jedoch auch schwer mit dem Einsatz von SAP HANA, zum Beispiel wegen der oftmals notwendigen Anschaffung neuer Hardware. So braucht SAP HANA unter anderem eine dedizierte Rechnerplattform.
Wer die notwendigen Investitionen scheut, kann ab sofort die neuen SAP HANA-Flavors der Open Telekom Cloud nutzen. Sie bieten eine umfassende Infrastruktur-Basis für anspruchsvolle SAP-Anwendungen aus zertifizierten Rechenzentren nach strengem deutschen Datenschutz. Die Hardware wurde zu diesem Zweck eigens für den Betrieb von SAP lizensiert. Mit maximal 48 vCPUs und 1024 GB RAM setzt der größte verfügbare SAP Flavor neue Maßstäbe unter den virtuellen Maschinen aus der Open Telekom Cloud.

CAD und CAE aus der Cloud

Laut einer CAD-Befragung der britischen Business Advantage Group hat cloudbasiertes CAD starkes Wachstumspotenzial auf dem CAD-Markt. Ein großer Teil der Anwender will in den nächsten drei bis fünf Jahren CAD aus der Cloud nutzen. Für diese Gruppe bietet die Open Telekom Cloud mit dem neuen GPU-Flavor (Graphic Processing Unit) jetzt virtuelle Hardware für anspruchsvolle Grafik- und Videoanwendungen. Mit den integrierten, virtualisierten Grafikkarten (vGPU) auf Basis von NVidia M60 können Anwender Computer Aided Design und Computer Aided Engineering (CAD und CAE)-Anwendungen in der Open Telekom Cloud noch effektiver betreiben.

Virtuelle Desktops und Big Data

Mit den virtuellen Grafikkarten halten darüber hinaus neue Workspace-Flavors Einzug in die Open Telekom Cloud. Damit können Unternehmen virtuelle Desktops aus der Cloud realisieren – auf Wunsch jeweils entweder mit oder ohne vGPU. Mit den neuen Disc-intensive Flavors nimmt die Open Telekom Cloud Big-Data-Anwendungen ins Visier. Hierbei werden vCPUs mit jeweils drei 1,8-Terabyte-Festplatten kombiniert, die einen schnellen Datentransfer ermöglichen – unter anderem optimal geeignet als Basis für IoT-Projekte.

Neue Betriebssysteme

Im Zuge des neuen Releases wird das Angebot der Open Telekom Cloud auch um zwei Betriebssysteme ergänzt: debian und Fedora. Zwei der bereits vorhandenen Betriebssysteme – Ubuntu und CentOS – sind in neuen Versionen verfügbar. Um die Ressourcen der Open Telekom Cloud noch einfacher in eigene Firmennetzwerke zu integrieren, startet mit dem neuen Release ein Domain Name Service.
Darüber hinaus gibt es für besonders sicherheitssensible Kunden nun die Möglichkeit, Daten im Object Storage zu verschlüsseln, etwa um strengen Compliance-Vorgaben noch besser gerecht werden zu können. Neben den neuen Funktionen wächst schließlich das Ökosystem rund um die Open Telekom Cloud weiter. Der Anbieter Commvault, Spezialist für Enterprise-Backup- und Recovery-Software, bietet ab sofort einen Connector für die Open Telekom Cloud an.