Landwirte wappnen sich für die Zukunft

Die Landwirtschaft gerät immer stärker unter Druck. Die Preise sinken, die Verbraucher verlangen höhere Qualität. Gleichzeitig steigen die Kosten für Maschinen, da die Landwirtschaft immer mehr technisiert wird. Die Unwägbarkeiten des Wetters und die Gefahr möglicher Ernteausfälle bleiben. Die Konsequenz: Der Effizienzdruck auf die Landwirte steigt stetig.
In der industriellen Produktion ist M2M ist die Voraussetzung für Industrie 4.0. Maschinen tauschen Daten, in komplexe Algorithmen verwandelt, untereinander aus und steuern die Produktion nahezu selbständig.

Klassischer Ansatz

In der Landwirtschaft erfolgt die Kommunikation zwischen den beteiligten Kräften in den meisten Fällen noch per Telefon. Das führt dazu, dass auch die Logistik-Kette von Ernte bis Lagerung nicht immer zügig funktioniert. Fehlende Koordination hat zur Folge, dass oft größere Fahrtwege zurückgelegt werden, was Verbrauch und Schadstoffausstoss unnötig steigert. Und die Zeit für die Ernte – sechs bis acht Wochen – bleibt immer eng.
Kann M2M in der Landwirtschaft den Einsatz kapitalintensiver Maschinen und Geräte, die steigenden Anforderungen – auch durch biologischen Anbau, Ressourcen schonendes Arbeiten, Zeitkoordination und Logistik steuern? 
M2M Scorecard 2015
Topplatzierungen für Deutsche Telekom in M2M Scorecard 2015 von Analysys Mason.

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Optimierter Ablauf dank M2M 

Eindeutig ja: Die Lösung heisst auch hier M2M. Die heutigen LTE und UMTS Netze sind auch in dünn besiedelten Gebieten verfügbar. Sie schaffen die Kapazität dafür, die Daten, die zum Beispiel über das GPS der Zugmaschine bereit stehen, mit anderen Maschinen zu vernetzen.
M2M Kommunikation spart auf diese Weise spürbar Kosten: Rund 1.000 Euro pro Stunde ist der Effizienzgewinn wert. Mit der Connected Industry Platform stellt T-System eine Lösung zur Verfügung, die Daten verwaltet, sichert und gleichzeitig schützt.

Der clevere Mähdrescher

Wie das in der Praxis funktionieren kann, demonstriert der Landmaschinenhersteller Claas in seinem aktuellen Mähdrescher „Lexion“. Sensoren und eine spezielle Software steuern im Erntevorgang die Einstellungen von rund 50 Parametern. Doch Claas geht einen Schritt weiter: Über das LTE-Netz der Telekom wir das Fahrzeug angefordert, das das Korn übernehmen soll, bevor der Laderaum des Mähdreschers voll ist. Dazu sendet der Mähdrescher Daten über Qualität und Menge an das Silo-Management. Und falls jetzt die Wetter-App Regen in drei Stunden vorhersagt, kann der Landwirt seinen Mähdrescher auf schnelleren Kurs setzen.

Gute Gründe für Landwirtschaft 4.0

M2M in der Landwirtschaft, basierend auf neusten Technologien wie LTE, 
  • steigert die Effizienz
  • erhöht die Produktivität um 15%
  • senkt Kosten und Schadstoff-Emission
  • verwaltet, sichert und schützt Daten
  • verringert das Ausfallrisiko