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Die Zukunft der Arbeit: Liquid Work

29.11.2016

Arbeit ist im 21. Jahrhundert nicht mehr statisch, sondern flexibel und fliessend, sowohl was die Art und Weise der Zusammenarbeit, als auch was die Art und Beschaffenheit der Arbeitsplätze betrifft.
Die Zukunft der Arbeit: Liquid Work

Liquid Work steht aus Arbeitnehmersicht für die Forderung nach einer ausgewogenen Work Life Balance und Work Life Integration, aus Unternehmenssicht für die Flexibilisierung von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften sowie die Skalierbarkeit des Personaleinsatzes.
Letzteres erwächst aus der Tatsache, dass nahezu jedes Geschäftsfeld von den Veränderungen der Digitalisierung betroffen ist, seien es betriebsinterne Abteilungen wie Buchhaltung und Prozesssteuerung oder extern orientierte wie das Marketing. In allen Bereichen kommt moderne IT zum Einsatz – bei der Einbindung und Auswertung von Sensordaten, Big-Data-Analysen, spezifischer Prozessunterstützung, Verbesserung und Beschleunigung der Kommunikation oder bei der Vernetzung von intelligenter Hardware zum Internet der Dinge.

HR Management ist herausgefordert

Die Digitalisierung der Gesellschaft hat neben den Unternehmen auch die Bevölkerung verändert. Je weiter die Arbeit im Unternehmen digitalisiert wird, desto stärker dringt die IT in die verschiedenen Arbeitsaufgaben ein, sodass eine intensive Zusammenarbeit zwischen Personalabteilung und IT notwendig wird. Hierbei handelt es sich nicht nur um die rechtliche und technische Seite der Zusammenarbeit, sondern auch darum, Mitarbeiter in dynamischen Arbeitsumgebungen produktiv zu halten und zu motivieren sowie neue Personalmanagementwerkzeuge zu etablieren, die hergebrachte Hierarchien und Kontrollinstrumente ablösen.
Mitarbeiter werden immer häufiger projektbezogen eingesetzt – in Teams, die zeitlich und örtlich flexibel in Netzwerken zusammenarbeiten und sich durch ein hohes Mass an Eigenverantwortung und flachere Hierarchien auszeichnen. Dieses Empowerment der Mitarbeiter wird im Rahmen von Organisationsdesign, Mitarbeiter-Analytik und Verhaltensökonomie ein immer wichtigeres Themenfeld von HR-Experten. Um diese Aufgabenstellung zu meistern, braucht es auf technischer Seite Lösungen, die Hürden abbauen und die Zusammenarbeit sinnvoll unterstützen.

Der War for Talents fordert veränderte Arbeitsbedingungen

Daneben ist noch eine weitere Entwicklung entscheidend: Die so genannten „Digital Natives“ werden in den nächsten Jahren wirtschaftlich, kulturell und politisch das Ruder übernehmen. Sie sind in Zukunft aktiv an der Entwicklung der Unternehmen beteiligt – und sie sind es, die Betriebe zukunftsfähig machen. Sie sind die Arbeitnehmer der Zukunft und stehen im Mittelpunkt des HR Managements von morgen, da neue Geschäftszweige und Abteilungen, bei denen der Einsatz von IT im Mittelpunkt steht, neue Mitarbeiter mit dem notwendigen Skill Set benötigen.
Der demographische Wandel verknappt unterdessen das Nachrücken dieser Fachkräfte und sorgt zusätzlich für einen stärkeren Wettbewerb der Unternehmen. Die Ausrichtung der Arbeitsbedingungen an den Bedürfnissen der neuen Arbeitnehmergeneration kann hier den Ausschlag geben, führt jedoch auch zu veränderten Rahmenbedingungen für existierende Arbeitsverhältnisse. Eine behutsame Transformation zur Liquid-Work-Umgebung ist der Schlüssel zum Erfolg und gelingt nur, wenn IT und Personalabteilung in diesem Punkt effizient zusammenarbeiten und passende Lösungen entwickeln. Und nur wenn diese sich ständig den wechselnden Rahmenbedingungen anpassen, wird Liquid Work in den Unternehmen Realität und ihre Zukunft technisch und personell gesichert.

Dynamic Workplaces als Lösungsansatz

Laut einer Studie von IDC sind bereits 2018 75 % der Arbeitsplätze in Europa mobil. Home Office und Bring-your-own-Device-Ansätze individualisieren Arbeitsumgebungen und entsprechen damit den Bedürfnissen der neuen Mitarbeitergeneration. Dennoch müssen diese Arbeitsplätze mit den Sicherheitsrichtlinien der Unternehmen im Einklang stehen. Der cloud-basierte Dynamic Workplace bietet hier die Möglichkeit, sämtliche Arbeitsumgebungen, sowohl innerhalb, als auch ausserhalb des Unternehmens, mit einem einheitlichen und individuellen Softwarepaket auszustatten. So wird sicheres und produktives Arbeiten möglich – im Büro, von zu Hause, aus dem Coworking Space oder unterwegs. Und neben den offensichtlichen Vorteilen für die Mitarbeiter bieten sich hierdurch auch für Unternehmen neue Möglichkeiten, externe Mitarbeiter flexibel einzubinden – nicht nur, aber auch auf der Kostenseite hochinteressant.