Social Collaboration for Business erleichtert die virtuelle Teamarbeit mit UCC-Tools und Arbeitsplatz-IT aus der Private Cloud.

Local Area Networks und Wide Area Networks

44 Billionen Gigabyte, in Zahlen: 44.000.000.000.000 Gigabyte. Auf diese gigantische Größe wird laut der Studie „EMC Digital Universe“ das weltweite Datenvolumen bis 2020 anwachsen. Das ist zehnmal so viel wie 2014. Und in Deutschland wird die digitale Datenflut im gleichen Zeitraum auf 1.100 Milliarden Gigabyte steigen. Was verursacht diesen Datenanstieg? „Das Internet der Dinge und die damit verbundene zunehmende Verbreitung von Funktechniken, intelligenten Produkten und softwarebasierten Geschäftsmodellen“, so die Studie weiter. Und die Cloud? 2020 werden 40 Prozent der Daten Verbindung zur Cloud haben.

Performance und Qualität

Das Datenvolumen allein sagt jedoch wenig aus über die Auswirkungen auf die Netzwerke. Solange die Nutzer der Daten weniger Augenmerk auf die Geschwindigkeit einer Anwendung legen, spielt die Performance und damit auch die Qualität der Datenübertragung eine untergeordnete Rolle. In den Unternehmen dagegen ist Performance das wesentliche Kriterium für den Datendurchsatz – ganz besonders bei der Echtzeitkommunikation von M2M-(Machine-to-Machine)-Anwendungen, in der Telefonie oder beim Videoconferencing.

Digitale Business-Modelle

Zukunftsfähige Netzwerke bilden damit mehr denn je den Grundstein für den Erfolg von digitalen Business-Modellen. Ohne das Re-Engineering von Local Area Networks (LAN) und Wide Area Networks (WAN) ist eine Digitalisierung des Business kaum umzusetzen. Vielen Network-Managern ist bewusst, dass sie dringend ihre etwas in die Jahre gekommenen Netzwerke neu aufsetzen müssen. Oftmals versuchen sie noch mit manuellem Management, den Anforderungen gerecht zu werden. Ein schwieriges Vorhaben angesichts der verbreiteten veralteten Hard- und Software im Umfeld der Netzwerke, was teilweise auf den längeren Innovationszyklus im Vergleich zu den Servertechnologien und Applikationen zurückzuführen ist. Besonderen Nachholbedarf gibt es im Bereich der mobilen Netzwerklösungen. So stammen viele WLAN-Zugriffspunkte noch aus den Anfängen der mobilen LAN-Lösungen.
Vor diesem Hintergrund stellen sich einige Business-relevante Fragen rund um das Netzwerk: Wie stellt die IT Applikationen in ansprechender Qualität weltweit bereit? Wie unterstützt sie Mitarbeiter optimal in ihrer täglichen Arbeit? Wie schnell kann sie neue Standorte in die Corporate IT integrieren? Und wie bekommen die Network-Spezialisten die Kosten in den Griff?

Proaktive Überwachung der Netzwerke

Die Auswirkungen veralteter Netzwerke jedenfalls liegen auf der Hand: hohe Signallaufzeiten, wenig verlässliche Datenraten – ein No-Go für zeitkritische Applikationen wie Sprachübertragung per VoIP oder Datenbankzugriffe durch ERP-Systeme. Mögliche Lösungen sind Quality of Service (QoS) und die Kategorisierung von Datenströmen in Serviceklassen (Class of Service, CoS), um die performante und verlässliche Übertragung von Daten über Weitverkehrsstrecken sicherzustellen. Als Werkzeuge hierfür dienen die frühzeitige Erkennung von bevorstehenden Bandbreitenengpässen, die proaktive Überwachung der Netz- und Applikationsinfrastruktur oder die Applikationsoptimierung.
Zusätzlich droht veralteten Netzwerken in puncto Sicherheit Gefahr. Der massiven Zunahme professioneller Hackerangriffe lässt sich nur mit modernem Engineering begegnen. Denn: IDC schätzt, dass 40 Prozent aller Daten Schutz benötigen. Jedoch sichern Unternehmen derzeit nur 20 Prozent der Daten ab – gerade einmal die Hälfte.