Der Cloud Connector von T-Systems ermöglicht Unternehmen eine sichere und einfache Transformation in die Cloud.
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War’s das schon?

Wissenschaftler, „Visionäre“ und Investoren sind nicht vollends überzeugt – die Digitalisierung habe noch nicht „das gebracht, was manch einer von ihr erwartet hätte“. Doch wie sieht es in der Realität von Unternehmen aus? – War’s das schon mit der Digitalisierung? – Mit der Erfahrung ihrer täglichen Praxis kommen CIOs zu einem ganz anderen Ergebnis. Gemessen daran, wie sie die Chancen und Anforderungen des Trendthemas Nr. 1 sehen, fängt „jetzt die Arbeit erst an“.
Autor: Thomas von Zütphen
Fotos: Dana Neibert/Getty Images, archimede/Photocase, Sulzer AG, Lufthansa AG
Drei Komponenten sind das Gerüst jeder digitalen Transformation: Die Unternehmensprozesse, die digitalen Systeme als technologischer Unterbau sowie innovative Geschäftsmodelle. Nur die Kombination aller drei Komponenten führe zum größten Mehrwert digitaler Transformation – einem deutlich gesteigerten Kundennutzen. „Customer centric“ ist ein Punkt, der auch Ursula Soritsch-Renier vom Schweizer Industriekonzern Sulzer umtreibt: „Wir müssen zukünftig viel mehr gemeinsam mit unseren Kunden lernen, mit den Daten, die sie uns zur Verfügung stellen, richtig was anzufangen.“ Die Österreicherin ist eine von 40 IT-Chefs, die im vergangenen Mai zum „CIO Move“ aufbrachen, dem jährlichen mobilen Gipfeltreffen der IT-Branche.
Ursula Soritsch-Renier, CIO Sulzer
„Wir müssen zukünftig  viel mehr gemeinsam mit unseren Kunden lernen, mit den Daten, die sie uns zur Verfügung stellen, richtig was anzufangen – und aus der Perspektive des Kunden zu beurteilen: Was macht in seinen Augen eigentlich den Wert unserer Produkte aus?“
Ursula Soritsch-Renier,
CIO Sulzer

Ohne Sicherheit keine Digitalisierung

56 % der Unternehmen befürchten, dass es für sie in Sachen Digitalisierung „schon zu spät sein könnte“.
56 % der Unternehmen befürchten, dass es für sie in Sachen Digitalisierung „schon zu spät sein könnte“.
Quelle: Roland Berger Strategy Consultants
Einig waren sich die Teilnehmer, darunter die IT-Chefs von Airbus, Lufthansa oder Ford, dass Daten und Infrastrukturen vor allem eins sein müssen: sicher. Angefangen mit der Cloud. Nur sie kann die schier unendlichen Daten zentral sammeln, speichern und analysieren. Sie ist quasi das Herzstück digitaler Prozesse und Produkte in der Zukunft, wenn es immer öfter darum geht, etwa in Public Cloud Services, Rechen- und Speicherleistung schnell, einfach und preiswert zugleich, extrem zu skalieren.
Marco di Filippo kann ein Lied davon singen. Der Chief Operation Officer des IT-Service-Providers Koramis in Saarbrücken setzt auf die zur diesjährigen CeBIT vorgestellte Open Telekom Cloud, um in Laborszenarien die Infrastrukturen seiner Kunden oder neue Software-Produkte etwa zur Home-Automation auf Sicherheits-Schwachstellen zu prüfen. Zwei Vorteile des Bereitstellungsmodells haben ihn dabei besonders überzeugt: der Datenschutz made in Deutschland und die niedrigen Kosten.

Taugt eine Public Cloud für grosse wissenschaftliche Datenmengen?

Die Infrastructure-as-a-Service-Lösung, die höchste Sicherheit ohne Vendor Lock-in mit günstigen Preisen verbindet, nutzt zur Zeit auch das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung in der Schweiz für einen Testlauf. Drei Monate lang will das CERN prüfen, „wie wir kommerzielle Cloud-Dienste noch besser praktisch in unsere physikalischen Abläufe einfügen und weitere Ressourcen in unsere Private Cloud integrieren können“, erläutert Helge Meinhard vom CERN-IT Departement in Genf ein weiteres Ziel des Testlaufs.
Damit allerdings spreche Meinhard ein Thema an, so Patrick Molck-Ude, „das viele IT-Provider einfacher darstellen, als es de facto ist – die Anbindung hybrider Clouds an das Unternehmensnetz, vor allem wenn diese idealerweise automatisiert konfiguriert werden soll. Und ‚Hybrid Networks’, so der Geschäftsführer der TC-Division von T-Systems, „bedeutet schließlich: Ich nutze für den Cloud-Zugang unterschiedliche Netzwerktechnologien – wie MPLS oder Internet-VPN – mit jeweils optimalen Verhältnis zwischen kaufmännischer und technischer Performance“.

„Plug & Play“ – wenn Digitalisierung für Kunden einfach wird

Um auszuschließen, dass Kunden auf diese Weise an Tempo verlieren, sorgt T‑Systems mit dem sogenannten Cloud Connector für eine sichere und performante Anbindung an Multicloud-Umgebungen. Die Lösung automatisiert die Bereitstellungs- und Betriebsprozesse zwischen Kundennetz und den unterschiedlichen Clouds und ermöglicht von jetzt auf gleich, die bestehende Verbindung zu verändern oder neue Verbindungen schneller produktiv zu machen.
Fest steht: Ob es für CIOs um maximale Sicherheit geht, das konkrete Ziel einer durchgängigen Prozesseffizienz oder das möglichst schnell erfolgreiche Herantasten an neue Möglichkeiten, die Digitalisierung bietet – in diesem Sinne, so auch der einhellige Tenor aller „CIO Move“-Teilnehmer vor wenigen Wochen, „kann es das mit Digitalisierung noch lange nicht gewesen sein. Im Gegenteil: Jetzt geht es richtig los“.

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