Public Cloud: Welche ist die Richtige? Drei gute Gründe sprechen für die Open Telekom Cloud von T-Systems.
Open Telekom Cloud

Warum Wolke nicht gleich Wolke ist.

Cloud-IT boomt. Und Public Cloud ist der Megaboom. Allerdings bedeutet englisch „boom“ auf Deutsch auch „wummern“ und „dröhnen“. Und bei der Auswahl der falschen Public Cloud kann es CIOs und Firmenchefs schnell in den Ohren dröhnen. Was zu beachten ist.
Autor: Sven Hansel
Fotos: Martin Bernetti/AFP/Getty Images, PR
Wer meint, bei Wolken am Himmel handle es sich um profanen Dampf, wird bei näherem Studium der sogenannten Nephologie schnell eines Besseren belehrt. Nicht nur dass die Wolkenkunde mehr als 100 Gattungen, Arten und Sonderformen beschreibt. Man lernt auch, dass oberhalb der chilenischen Stadt Chungungo sogar Wolken auf Höhe der Anden „abgeerntet“ werden – über aufgehängte Kunststoffnetze, an denen sich die feinen Wassertröpfchen der Wolken verfangen. Die rinnen am Netz ab und fließen über kilometerlange Rohrleitungen runter ins Tal. Bis zu 110 000 Liter lassen sich so täglich abzapfen. Sehr ähnlich verhält es sich mit der Wolke in der IT. Auch ihre Feinheiten und Unterarten sind vielfältig und lassen sich längst nicht ausnahmslos zu Unternehmenszwecken so effektiv „ernten“ wie im genannten Beispiel in Chile. Fakt ist, dass vor allem die Public Cloud zum Chartstürmer erwachsen ist. Laut „Cloud-Monitor“ von BITKOM und KPMG nutzt bereits jedes vierte deutsche Unternehmen (26 Prozent) Public-Cloud-Dienste. Im Jahr zuvor waren es erst 16 Prozent. Vergleichbar dazu prognostizieren eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und die Unternehmensberatung Arthur D. Little, dass Public-Cloud-Dienste bis 2019 um maximal 40 Prozent pro Jahr wachsen werden, und bezeichnen sie deshalb gar als „Turbosegmente“. Gleichwohl sehen sie eine damit einhergehende Nachfrage nach IT-Integrationsleistungen, Vor-Ort-Service und insbesondere nach mehr Rechtssicherheit und einem besseren Datenschutz voraus.
„Wir wollten mit dem gesamten System zu einem Anbieter wechseln, der allerhöchsten Ansprüchen gerecht wird.“
Bernd Wrana, CIO Schwaiger

DATENSCHUTZ NACH DEUTSCHEM RECHT

Vor allem in den letztgenannten Punkten möchte der deutsche Mittelständler Schwaiger auf der sicheren Seite sein. Der fränkische Funktechnikexperte bietet umfangreiche Home-Automation-Lösungen an: von der solarbetriebenen Alarmanlage auf dem Dach über den WiFi-Lautsprecher im Wohnzimmer bis hin zum Feuchtigkeitssensor im Keller. Die Geräte senden Daten in ein Rechenzentrum, aus dem deren Besitzer sie mithilfe einer Smartphone- oder Tablet-App abrufen können. „Dabei sind Datenschutz und Datensicherheit natürlich oberstes Gebot“, sagt Bernd Wrana, IT-Leiter bei Schwaiger. „Vertrauen ist im Bereich Home- Automation extrem wichtig. Deshalb wollten wir mit dem gesamten System zu einem Anbieter wechseln, der allerhöchsten Ansprüchen gerecht wird.“ Denn zu Beginn lief der gesamte Prozess über ein Rechenzentrum im Ausland. Viele Kunden legen jedoch großen Wert auf Datenschutz nach deutschem Recht, das als eines der strengsten im internationalen Vergleich gilt. Und das greift nur dann, wenn sich sowohl der Unternehmenssitz als auch das Rechenzentrum eines Cloud-Anbieters in Deutschland befinden. Daher migrierte Schwaiger seine komplette Home-Automation-Lösung HOME4YOU in die Open Telekom Cloud – und damit in hochsichere Rechenzentren der Telekom in Sachsen-Anhalt. Das heißt, selbst Daten eines Kellersensors gehören bestenfalls in eine deutsche Cloud? Unter bestimmten Umständen schon, sagt Experte Dr. Hans Markus Wulf, Rechtsanwalt und Partner bei SKW Schwarz (siehe Interview). Diese Haltung bestätigt sogar ein ausländisches Unternehmen wie die Schweizer Octopus Cloud AG. Das Start-up unterstützt Firmen bei der komplexen Softwarelizenzierung wie Microsoft SPLA oder VMware vCAN und bietet dies als innovativen Cloud-Service an, der die ansonsten stunden- bis tagelang dauernde Aufstellung des Lizenzreportings auf Knopfdruck liefert. Auch die Schweizer setzen dabei vor allem aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit auf die Open Telekom Cloud – selbst für internationale Kunden, die wissen, dass ihre Daten bei „made in Germany“ sehr, sehr gut aufgehoben sind, diese „Wolke“ also mehr bietet.
DREI GUTE GRÜNDE FÜR DIE OPEN TELEKOM CLOUD
Ein expandierendes Start-up wie Octopus profitiert besonders vom Pay-per-Use-Modell der Open Telekom Cloud. So hat es viel finanzielle Luft für die eigene Weiterentwicklung, da keine fixen Kosten anfallen.
Die Open Telekom Cloud ist schnell startklar. Eine Woche und einen technischen Call später arbeitete etwa Octopusʼ Cloud bereits produktiv. Derart lassen sich auch neue digitale Geschäftsideen schnell und mit geringem Risiko über eine Public Cloud realisieren. Für ein Start-up wie Octopus interessant: Die Konfiguration des Produkts erfolgt über ein Selfservice-Portal. Nutzer konfigurieren darüber ihre Server und spielen ihre Applikationen auf. Für größere Unternehmen hingegen entscheidend: die Automatisierungsmöglichkeiten der Open Telekom Cloud, mit denen sich beispielsweise Hunderte virtuelle Server in Windeseile zuschalten lassen.
Die Open Telekom Cloud basiert auf OpenStack, einer frei verfügbaren Architektur für Cloud- Computing. Dank dieses echten Open-Source- Standards kann nicht nur der Dienstleister jederzeit schnell und einfach gewechselt werden, auch der sogenannte Vendor-Lock-in wird vermieden. Darüber hinaus lässt OpenStack ein ebenso zügiges Wechseln auf alternative Cloud-Services zu.

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