Die Arbeit der Zukunft braucht Konnektivität, Plattformen und Datensicherheit
Arbeitsplatz der Zukunft

Drei Zutaten, ohne die Arbeit 4.0 scheitert

Wer Arbeitsprozesse digitalisiert, wird mobiler, effizienter und vernetzt Kompetenzen. Das technische Fundament: Konnektivität, Plattformen und Datensicherheit.

Die Digitalisierung hilft uns, effizienter, flexibler und besser im Team zu arbeiten. Diese Chancen lassen sich nur mit einer soliden technischen Basis ausschöpfen.

Wie werden wir in zehn Jahren arbeiten? Diese Frage sollten sich nicht nur Trendforscher, sondern auch Unternehmen stellen. Denn nur wer sich früh auf die Arbeitswelt der Zukunft vorbereitet, hebt sich vom Wettbewerb ab. Zwar lassen sich nicht alle Entwicklungen hundertprozentig vorhersagen, aber eines zeigt sich bereits heute: Die Digitalisierung erobert die Arbeitswelt. Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Europa nutzt laut EU-Statistik bei der Arbeit einen PC.

Vernetzung ist das A und O

Dabei sind wir schon einen Schritt weiter: nämlich mitten in der Mobilisierung und damit der durchgängigen Digitalisierung von Arbeit. Und die sieht idealerweise so aus: Anwendungen und Daten liegen zentral und sicher in einer Cloud und sind überall verfügbar – dank Konnektivität per Mobilfunk und Festnetz. So können Mitarbeiter zuhause, unterwegs oder an wechselnden Schreibtischen im Büro immer mit den gewohnten Anwendungen arbeiten. Um trotz der Entfernung zusammenzuarbeiten, nutzen Teams digitale Kommunikationskanäle wie Intranets, Chats, Document Sharing und Videokonferenzen – oft auch über Ländergrenzen hinweg.
Von dieser Art zu arbeiten, profitieren Unternehmen und Mitarbeiter. Digitale Zusammenarbeit fördert zum Beispiel Wissensaustausch und Innovationskraft in Unternehmen. Zudem lassen sich Projekte schneller abwickeln. Auch das zeichnet moderne Jobs aus: Mitarbeiter können dank mobilen Arbeitens Familie und Beruf besser unter einen Hut bringen.
Um dieses Potenzial auszuschöpfen, müssen Unternehmen das technologische Fundament schaffen:

1. Konnektivität macht ortsunabhängiges Arbeiten möglich.

Mitarbeiter können nur dann unabhängig vom Ort arbeiten, wenn sie überall und jederzeit Zugriff auf die nötigen Anwendungen und Daten haben. Die Voraussetzung: der sichere Zugang zum Firmennetz per Mobilfunk oder Festnetz sowie die Anbindung der Cloud an das Weitverkehrsnetz (WAN). Internationale Unternehmen müssen Konnektivität zudem länderübergreifend gewährleisten. Dabei sparen sie Zeit und Geld, wenn sie auf international einheitliche Netzdienste setzen – idealerweise mit automatisierter Bereitstellung. Einfacher wird das Netzmanagement mit möglichst wenigen Ansprechpartnern auf Seiten der Netzanbieter.

2. Plattformen bilden die Zentrale für Arbeit 4.0.

Eine der großen Hürden, um die Technologie für mobiles, kollaboratives Arbeiten wirtschaftlich zu betreiben, ist der heterogene Einsatz von Anwendungen und Hardware. Denn wer je nach Standort und Fachabteilung verschiedene Lösungen für Web-Meetings einsetzt, vergeudet viel Zeit für Pflege und Anpassungen. Die Anwender wiederum möchten nicht für jeden Kommunikationskanal in eine andere App wechseln müssen. Deswegen brauchen Unternehmen sichere und hochverfügbare Plattformen. Denn diese stellen Anwendungen standardisiert zur Verfügung, bieten Schnittstellen zu anderen Systemen – etwa für Messaging – und lassen sich mit wenigen Klicks skalieren. Eine Plattform für Unified Communications stellt zum Beispiel allen Mitarbeitern dieselben Kommunikationskanäle über eine Überfläche zur Verfügung.

3. Datensicherheit wird immer wichtiger.

Je mehr Arbeitsprozesse Unternehmen digitalisieren, desto mehr müssen sie auf die Sicherheit der Daten achten: in den Rechenzentren, während der Datenübertragung und auf den Endgeräten. Abgesehen davon, dass Cyberangriffe finanzielle Schäden verursachen – weltweit 445 Milliarden US-Dollar im Jahr –, erfüllen Unternehmen nur mit höchster IT- und Netz-Sicherheit ihre Compliance-Regeln. Besonders in Zeiten mobiler Mitarbeiter: Diese können die Sicherheit der Firmendaten zum Beispiel gefährden, wenn sie unsichere mobile Apps installieren. Das Sicherheitsrisiko steigt zudem, wenn Dienstgeräte auch privat – und damit außerhalb der Firmenrichtlinien – genutzt werden. Bei einer globalen Umfrage der Marktforscher von Crowd Research Partners gab ein Fünftel der Unternehmen an, schon einmal ein mobiles Sicherheitsproblem gehabt zu haben. Ein Ende-zu-Ende-Sicherheitskonzept sollte also unter anderem eine Lösung für Mobile Device Management beinhalten.

Übergreifende Strategie fehlt

Dynamic Workplace
Flash ist nicht verfügbar.
Das Büro zum Mitnehmen: Der Arbeitsplatz aus der Cloud ist immer da, wo die Mitarbeiter sind.
Und wie weit sind wir mit der Digitalisierung der Arbeit? In vielen Unternehmen sind einzelne Abteilungen und Bereiche schon digitalisiert. Heute stellen in der Europäischen Union laut einer EU-Statistik 65 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern tragbare Endgeräte mit mobiler Internetverbindung zur Verfügung. Und weltweit nutzt fast jedes Unternehmen für die interne Zusammenarbeit mindestens eine soziale Technologie wie soziale Netzwerke, so eine McKinsey-Studie. Es besteht aber noch viel Potenzial, denn viele Unternehmen setzen nur einzelne technische Lösungen ein, die nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Immer noch gibt es Medienbrüche. Dabei bedarf digitales Arbeiten einer ganzheitlichen, ökonomischen Strategie, welche die oben genannten Technologien abdeckt: weltweite Konnektivität, standardisierte Plattformen und höchstmögliche Datensicherheit. Schließlich wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln, was wir unter „Arbeiten“ verstehen. Wir müssen darauf vorbereitet sein.

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