IT-gestützte Prozesse sorgen für mehr Flexibilität und Effizienz in sozialen Einrichtungen und der Kirchenverwaltung.

Den Wandel mit innovativer ICT meistern

Getrieben durch technischen wie medizinischen Fortschritt, aber auch durch die Individualisierung von Lebensmodellen befindet sich unsere Gesellschaft in einem fortwährenden sozialen Wandel, der immer schneller vonstattengeht. Die Kirchen und Träger gemeinnütziger Einrichtungen sind in ihrer Interaktion mit den Menschen davon unmittelbar betroffen. Das bringt auch neue Herausforderungen  an administrative und ausführende Bereiche mit sich. Um diese zu meistern, ist eine moderne Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) in sozialen und kirchlichen Organisationen unentbehrlich.

Digitalisierung im Fokus

Ziel der Kirchen und sozialen Einrichtungen in Deutschland ist es, Lösungen für die spezifischen Bedürfnisse von Menschen in Kirchenverwaltungen, Diözesen und diakonischen Einrichtungen zu schaffen. Und Mitarbeiter mittels technologischer Möglichkeiten von Aufgaben, die nicht den Kernkompetenzen entsprechen, zu entlasten. Dazu zählt auch die Modernisierung der Sprach- und Datenkommunikation. Darüber hinaus gilt es, die Organisation durch weitere Digitalisierung der Prozesse zu optimieren. So können Flexibilität und Effizienz gesteigert, fortschrittliche Services entwickelt und die Basis für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft sowie eine moderne Kirchenverwaltung geschaffen werden.

Auf dem Weg zur Kirche 4.0

Erste Pilotprojekte zeigen bereits eine klare Zielrichtung: Im Vordergrund stehen die digitale Vernetzung der Kirchengemeinden, Landeskirchen und Bistümer sowie die Etablierung elektronischer Prozesse. Ob es um IP-basierte Kommunikationslösungen, ein professionelles Netzmanagement oder Archivierung  geht – ein sicherer und hochverfügbarer Datenaustausch hat oberste Priorität. Das gilt besonders in Bezug auf den Transfer personenbezogener Daten zwischen unterschiedlichen kirchlichen Einrichtungen, beispielweise innerhalb einer Landeskirche, innerhalb eines Bistums oder darüber hinaus. Aber auch der schnelle Zugriff auf relevante Daten, verschlankte Prozesse und eine Entlastung der Verwaltungsmitarbeiter gehören zu den Vorteilen moderner ICT-Lösungen. Ähnlich der Digitalisierung von Industrie und Wirtschaft – sozusagen eine Kirche 4.0.

IT und Telekommunikation für soziale Einrichtungen

Gleiches gilt für wohltätige Organisationen – etwa Pflegedienste. Hier können durch den Einsatz von innovativer Sprach- und Datenkommunikation sowie IT-basierter Anwendungen Arbeitsprozesse deutlich vereinfacht und Aufwände gespart werden. Mit Hilfe einer elektronischen Pflegedokumentation sind die Pfleger auch mobil immer auf dem neuesten Stand, kennen alle notwendigen Details und können schnell und sicher reagieren. Besonders wenn es um den Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter geht, ist neben Transparenz und Effizienz zudem Flexibilität gefragt. Das betrifft ebenso die Personaleinsatzplanung. Auch hier können moderne Anwendungen Abhilfe schaffen.
Von einer vernetzten Kommunikation über innovative Fundraising-Verfahren oder eine mobile Visite: Die Möglichkeiten, die die IT und Telekommunikation für soziale Einrichtungen und Kirchen bietet, sind vielfältig. Umso wichtiger wird auch in Zukunft eine hochsichere technologische Basis. Nur so können die Vorteile der Digitalisierung voll ausgeschöpft und gleichzeitig sensible Personendaten geschützt werden.