Bild ist KI-generiert
Europa steht an einem entscheidenden Punkt. Künstliche Intelligenz verändert nicht nur einzelne Prozesse oder Geschäftsmodelle, sondern die Spielregeln ganzer Industrien. Cloud wird zur Grundlage digitaler Wertschöpfung, Daten zum strategischen Rohstoff. Damit stellt sich für Unternehmen eine zentrale Frage: Wer bestimmt über unsere digitale Zukunft? Meine Antwort ist klar: Wir selbst!
Am 8. September bringt die Telekom mit der DIGITAL X im Kölner Rheinauhafen Menschen zusammen, die Digitalisierung gestalten wollen. Das Motto „Navigate What’s Next“ trifft den Kern: Entscheidend ist nicht nur, welche Ideen wir haben, sondern welchen Kurs wir einschlagen – und ob wir dabei Kontrolle über Daten, Infrastruktur und technologische Entwicklung behalten. Und für mich gehören dabei zwei Themen ganz oben auf die Agenda: eine sichere und souveräne Cloud für Europa und eine leistungsfähige KI-Infrastruktur für unsere Industrie.
Lange mussten europäische Unternehmen scheinbar zwischen zwei Welten wählen: Auf der einen Seite Innovationsgeschwindigkeit, Skalierbarkeit und große technologische Leistungsfähigkeit. Auf der anderen Seite Souveränität, Datenschutz und Kontrolle.
Ich halte dieses „Entweder-oder“ für überholt. Mit unserer T Cloud zeigen wir, dass europäische Souveränität und technologische Spitzenleistung zusammengehen. Unser Anspruch: Unternehmen sollen moderne Cloud-Technologien nutzen können und zugleich jederzeit wissen, wo ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und nach welchen Regeln ihre Infrastruktur betrieben wird.
Wer bei zentraler digitaler Infrastruktur abhängig ist, macht sich auch bei Innovation, KI und Daten abhängig. Darum bauen wir unsere T Cloud konsequent aus. Gleichzeitig schaffen wir darüber Zugang zu einem Thema, das für Europas Wettbewerbsfähigkeit unverzichtbar ist: industrielle KI.
Gemeinsam mit starken Partnern wie NVIDIA, SAP und Siemens haben wir mit unserer Industrial AI Cloud eine KI-Fabrik auf deutschem Boden geschaffen. Sie bietet Unternehmen, Forschung und Industrie die notwendige Infrastruktur, um KI in Europa zu entwickeln und einzusetzen. Die Nachfrage zeigt, wie groß der Bedarf ist: Unsere KI-Fabrik ist bereits zu mehr als 60 Prozent ausgelastet. Deutsche und europäische Unternehmen wollen KI produktiv nutzen – auf einer leistungsfähigen, sicheren und souveränen Grundlage.
Warum ist das so wichtig? Weil Europa im KI-Zeitalter eine besondere Stärke besitzt: unsere Industrie. Maschinenbau, Automobilindustrie, Fertigung, Logistik, Robotik, Engineering – hier verfügen wir über enormes Wissen, wertvolle Daten und jahrzehntelange Erfahrung. Diese Stärke müssen wir jetzt mit KI verbinden. Dafür braucht es Rechenleistung, Cloud-Infrastruktur, Software und Modelle – vor allem aber Vertrauen.
Wir müssen nicht jahrelang darüber diskutieren, ob Europa im globalen Technologiewettbewerb mithalten kann. Wir müssen machen.
Unsere Industrial AI Cloud verbindet genau diese Bausteine mit einem souveränen Technologie-Stack. Zugleich zeigt sie: Europa kann Geschwindigkeit. Von der Idee bis zur Umsetzung haben wir die KI-Fabrik gemeinsam mit unseren Partnern in weniger als sechs Monaten aufgebaut. Sie erhöht die vorhandene KI-Rechenleistung Deutschlands auf einen Schlag um 50 Prozent. Für mich ist das ein wichtiges Signal: Wir müssen nicht jahrelang darüber diskutieren, ob Europa im globalen Technologiewettbewerb mithalten kann. Wir müssen machen.
Wie entwickelt ein Automobilhersteller mittels KI Fahrzeuge schneller? Wie machen Fabriken ihre Roboter effizienter? Wie optimieren digitale Zwillinge Produktionsprozesse? Wie automatisieren Unternehmen ihre Abläufe mit KI-Agenten? Und wie bringen wir KI in den Mittelstand, ohne dass jede Firma dafür eine eigene Infrastruktur aufbauen muss?
Genau an diesem Punkt wird aus Technologie wirtschaftlicher Nutzen. Darum freue ich mich auf die DIGITAL X. Denn Digitalisierung entsteht nicht in PowerPoint-Präsentationen, sondern dort, wo Technologie auf konkrete Herausforderungen trifft: Wenn Unternehmen Erfahrungen teilen, Partner Lösungen entwickeln und aus Ideen skalierbare Geschäftsmodelle werden.
Auf unsere Gäste warten spannende Einblicke und Impulse von mehr als 90 Partnerständen, über 100 Masterclasses und Vorträgen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Neben Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und Markus Söder gehören auch Bestseller-Autor Yuval Noah Harari, Siemens-CEO Roland Busch und ServiceNow-Vice Chairman Nick Tzitzon zu den Speakern. Ich selbst werde auch eine Keynote halten. Zum vollständigen Programm geht’s hier.
Ich wünsche mir, dass wir dort nicht nur über die nächsten technologischen Trends sprechen. Ich möchte darüber sprechen, wie wir gemeinsam die nächste technologische Welle gestalten: Wie macht Cloud-Infrastruktur Unternehmen leistungsfähiger und unabhängiger – ganz konkret? Wie bringen wir industrielle KI in Deutschland und Europa schneller in die Anwendung? Welche Partnerschaften brauchen wir dafür? Wie verbinden wir Innovation mit Sicherheit? Und wie sorgen wir dafür, dass mehr digitale Wertschöpfung künftig hier bei uns entsteht?
Europa hat dafür hervorragende Voraussetzungen: starke Unternehmen, exzellente Forschung, industrielle Kompetenz und einen riesigen Markt. Was wir jetzt brauchen, sind Geschwindigkeit, Investitionen und Mut zur Umsetzung.
Am 8. September möchte ich darüber mit Ihnen auf der DIGITAL X in Köln sprechen. Kommen Sie in den Rheinauhafen. Schauen Sie sich unsere Lösungen für Ihr Business an. Bringen Sie Ihre Anwendungsfälle und Ihre Fragen mit. Dann können wir gemeinsam daran arbeiten, unsere digitale Zukunft in die eigene Hand zu nehmen und selbst zu bestimmen „What’s next“.