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Lösung

Gemanagtes Data Center LAN

Virtualisierung und Cloud erfordern ein Re-Engineering des LAN in Data Centern

  • Data Center Ethernet Network
  • 1/10 Gbps Ethernet Ports (optisch oder Kupfer)
  • Fabric-based Design mit Unterstützung von FCoE/DCB Hardware Features
  • Loop-less Design für kleinere Data-Center-Topologien
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Peter Plehp
Peter Plehp

Experte Network Services

Data Center LAN mit Ethernet standardisieren und managen

Ein immens steigender Datenverkehr, Virtualisierung, Cloud Computing: Auf diese Entwicklungen reagieren Unternehmen, die eigene Rechenzentren betreiben, mit neuer IT-Infrastruktur. Dass solche Trends auch die Data Center LAN betreffen und eine spezielle Netzwerkinfrastruktur erfordern, bleibt oft unbeachtet.
Wer sein Data Center LAN für Virtualisierung und optimalen Workload trimmen will, kommt nicht am Data Center Ethernet (DCE) als LAN-Technologie vorbei. Data Center Ethernet Networks stellen eine leistungsstarke Verbindung aller Bereiche innerhalb des Data Centers dar. Sie unterstützen Betreiber von Data Centern dabei, gleichzeitig Kosten zu senken, Netzressourcen zu konsolidieren und einen Standard zu etablieren, der sich durch hohe Flexibilität und Skalierbarkeit sowie Zukunftsfähigkeit auszeichnet.
T-Systems bietet als Service ein gemanagtes Data Center LAN auf Ethernet-Basis an. Mit diesem LAN erhalten Unternehmen standardisierte und zukunftsfähige Netzwerke für ihre Rechenzentren. Alle eingesetzten Technologien hat T-Systems in eigenen, durchgehend standardisierten Cloud-Rechenzentren getestet. Die Nutzung des Data Center LAN erfolgt im Portpreismodell.

Technische Spezifikationen

Data Center Ethernet Networks
  • Ethernet-Switching-Infrastruktur innerhalb der Data-Center-Umgebungen
Classic Design für Data Center Ethernet Networks
  • Loop-less Design für kleinere Data-Center-Topologien
  • Reine Layer-2- oder Layer-2- und -3-Konnektivität
Fabric-based Design für Data Center Ethernet Networks
  • Ethernet Fabric Technologien für hohe Performance-Skalierung
  • Reine Layer-2- oder Layer-2- und -3-Konnektivität
  • Berücksichtigung von Fiber Channel over Ethernet (FCoE)/Data Center Bridging (DCB) Standards
  • 1 Gbps SFP
  • 1 Gbps RJ45
  • 10 Gbps SFP
  • 10 Gbps RJ45
  • 40 Gbps (QSFP)

Gemanagte Ethernet-Netzwerke für Data Center

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Das Cloud-Zeitalter stellt die Rechenzentren vor neue Herausforderungen. Die technologische Infrastruktur muss stark wachsen, um die gewünschten Services schnell und in hoher Qualität bereitstellen zu können. Neue Server und Applikationen lassen sich dank Virtualisierung in kürzester Zeit integrieren und bereitstellen. Das Nadelöhr jedoch stellt oft  das Data Center LAN dar. Virtualisierte Umgebungen erfordern eine hohe Flexibilität des Data Center LANs. Bisherige LAN-Architekturen korrespondieren jedoch nur unzureichend mit Cloud Computing.

Heterogene Netzwerke

Traditionelle Data-Center-Architekturen mit den Access-, Aggregation- und Core-Layern erfüllen die Anforderungen moderner Rechenzentren nicht mehr. Die Hauptlast im LAN läuft nicht mehr in Nord-Süd-Richtung, sondern in Ost-West-Richtung zwischen den Servern oder zwischen Servern und Storage. Aufgrund der über Jahre gewachsenen heterogenen Komponentenlandschaft ist eine Struktur entstanden, die sich nur mit hohem Aufwand managen lässt. Oftmals müssen die LAN-Komponenten separat administriert werden. Das ist aufwendig, kostet viel Zeit und ist darüber hinaus fehleranfällig.

Ineffizientes und intransparentes LAN

Data Center LANs müssen ihre Leistungsfähigkeit deutlich steigern, doch in vielen Rechenzentren wurden die ungeliebten Netzwerke über Jahre stiefmütterlich behandelt. Entstanden ist ein heterogenes Gemisch von oft nicht aufeinander abgestimmter Hardware und unterschiedlichsten Management- und Monitoring-Tools. Effizienz und Automatisierung bleiben dabei auf der Strecke. Werden neue Systeme ausgerollt, stehen Netzwerkadministratoren vor der Frage, ob und wie die LAN-Komponenten in das bestehende Netzwerk passen und wie sich neue Systeme auf das Zusammenspiel der Komponenten auswirken.

Durchgehende Standardisierung

Um die Anforderungen an das Data Center LAN zu erfüllen, braucht das Netzwerk einen durchgehenden Standard, der flexibel ist und sich zugleich effizient betreiben lässt. Für dieses Konzept wird innerhalb der Architektur von Managed LAN Services (MLS) ein modulares Netzwerkdesign verwendet. Ziel des modularen Netzwerkdesigns ist es, die Komplexität und die Individualität eines Netzwerks soweit wie möglich zu minimieren, ohne dabei individuelle Anforderungen unberücksichtigt zu lassen.

Gigabit-Ethernet

Die heute existierenden Netzkonzepte werden zunehmend durch 10-Gigabit-Ethernet (10GbE) abgelöst, das mit verschiedenen 10GbE-Schnittstellen RZ-Anwendungen unterstützt. Der Vorteil dieser Technologie besteht nicht zuletzt darin, dass es für Ethernet auch eine 40-Gbit/s-Variante und 100-Gigabit-Ethernet gibt. So eignet sich 40-Gigabit-Ethernet für die Core- und Aggregation-Layer in den RZ-Architekturen und für den Einsatz von Top-of-Rack-Switches.

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