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Bild zeigt eine weiße Spardose mit dem Wappen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW); Bild mit Verlauf

Zeit ist Geld

Mit der Migration des Personalwirtschaftsmoduls SAP HCM® verkürzt der Landesbetrieb IT.NRW die Kernabrechnungszeit monatlich um 50 Prozent.

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Rekordverdächtig: Einmal im Monat berechnet das nordrhein-westfälische Landesamt für Besoldung und Versorgung rund 676.000 Zahlfälle für seine Beamten, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und Pensionäre. Damit ist die Behörde in Düsseldorf als „Lohnbüro“ die größte zahlende Stelle des öffentlichen Dienstes in Deutschland – und die zweitgrößte weltweit. Dabei erweist sich der Prozess als zeitkritisch. Denn jeder der etwa 279.000 Beamten wie auch fast 400.000 Entgelt- und Versorgungsempfänger will rechtzeitig vor Monatsbeginn sein Geld auf dem Konto haben. 

Bisher hat die IT.NRW als zentrales IT-Dienstleistungszentrum der Landesverwaltung auf das SAP Modul HCM (Human Capital Management) gesetzt. HCM berechnet die Bezüge und bereitet die Auszahlung an die Empfänger vor. Das Modul lief jahrelang auf einer Großrechnerarchitektur – weitgehend fehlerfrei. Aber der Großrechner arbeitete langsam und der Betrieb sowie die Wartung waren aufwendig, was Zeit und Geld fraß. Zu viel Zeit und zu viel Geld, stellte IT.NRW fest und nutzte einen auslaufenden Wartungsvertrag für den Wechsel zu einem sowohl schnelleren als auch wartungsärmeren System auf Basis einer x86-Infrastruktur. Und gleichzeitig stiegen die IT-Experten von IT.NRW mit SAP HCM auf In-Memory Computing mit SAP HANA um. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die monatliche Kernabrechnungszeit wurde um 50 Prozent reduziert.

Kein Datenverlust und minimale Downtime 

Bild zeigt eine weiße Spardose mit dem Wappen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW)

Für seine monatlich fast 700.000 Entgelt- und Versorgungszahlungen stieg das Land NRW auf ein kostensparendes In-Memory Computing um.

„Mit SAP HANA haben wir die Möglichkeit, die Anwendung zu optimieren und Auswertungsmethoden zu nutzen, die es bisher nicht gab“, sagt Dr. Jan Mütter, Geschäftsbereichsleiter IT-Lösungen bei IT.NRW. Doch Migrationen auf neue Systeme sind deswegen nicht beliebt, weil insbesondere der Datentransfer zwischen altem und neuem System Risiken mit sich bringt. So braucht Datenmigration Zeit, um unter anderem Datenverlust zu vermeiden. Zudem kommt es unweigerlich zu einer Downtimephase, die möglichst kurz sein muss. „Was wir geschafft haben, ist in der IT nicht alltäglich“, räumt Dr. Mütter ein. „Wir konnten gemeinsam mit T-Systems und einem SAP-Standardwerkzeug von SNP sowohl die 16 Monate Umstellungszeit als auch die Kosten wie geplant einhalten – also ‚on time‘ und ‚on budget‘.“ Auch die eigentliche Migration verlief ruckelfrei an einem einzigen verlängerten Wochenende. Für das nordrhein-westfälische Landesamt für Besoldung und Versorgung hat sich der Umstieg auch kostenseitig gelohnt. Dr. Mütter: „Die Amortisationszeit lag bei nur einem Jahr, da insbesondere die deutlich gesunkenen Wartungskosten die Investitionen in die neue Hard- und Softwarearchitektur schnell ausgleicht.“ Die Kunden des Landesamts haben vom Umzug auf SAP HANA nichts bemerkt. Die Beamten und Pensionäre erhielten wie zuvor ihre Bezüge und die Familien mit ihren mehr als 206.000 Kindern das Kindergeld auf den Tag genau.

Ihr Ansprechpartner: Erich.Paprotny@t-systems.com

Autor: Roger Homrich
Fotos: iStockphoto

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