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Bäume die neben einem hohen Gebäude stehen

Unsere Chief Tomorrow Officer (CTO) auf einem Roadtrip

Was war für unsere Chief Tomorrow Officer (CTO) der Höhepunkt ihres kürzlichen Besuchs im Forschungszentrum Jülich in der Nähe von Aachen?

07. Juli 2022Nouran Elsherbiny

Ein Center of Excellence für die Wissenschaft

Der Campus des Forschungszentrums Jülich ist mit 1,7 Quadratkilometern so groß, dass unsere CTOs Fahrräder gebraucht haben, um sich fortzubewegen und einige der 7.000 Forschenden zu treffen. Allein im Jahr 2020 hat das Forschungszentrum 68 neue Patentanmeldungen eingereicht und 2.473 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Der Besuch war besonders spannend, da er zufällig zur selben Zeit stattfand, als bekannt wurde, dass Jülich bald Standort für Europas ersten Supercomputer wird.

Bei unserem Besuch wurde bekannt, dass Jülich bald Standort für Europas ersten Supercomputer wird. Eine besondere Nachricht, nachdem bereits Anfang des Jahres ein Quantencomputer mit mehr als 5000 Quibits in Jülich gestartet war. Der angekündigte Exascale-Computer soll die Grenze einer Trillion Rechenoperationen pro Sekunde berechnen. Den Betrieb wird das Jülicher Supercomputing Centre (JSC) übernehmen, das aktuell bereits die Superrechner JUWELS und JURECA verantwortet. das Supercomputing wird dabei helfen, Antworten auf drängende Fragen des Klimawandels, der nachhaltigen Energieproduktion oder der Pandemiebekämpfung zu finden.

Blick in die Zukunft

Gruppenfoto im Forschungszentrum Jülich

Deutsche Telekom (DT) weiß, wie wichtig es ist, dass die jüngste Generation im Unternehmen vertreten ist, um ihre Ideen, Werte, Bedürfnisse und Visionen zu verstehen.

Diese Überzeugung hat zum Chief Tomorrow Officer (CTO)-Programm geführt, das im August 2021 gestartet ist. Ziel dieses Programms ist es, die Führungsebene von DT mit den Menschen in Verbindung zu bringen, die uns helfen werden, die Zukunft zu gestalten: die Generation Z. Das „Tomorrow Board“ besteht aus ambitionierten jungen Leuten und trifft sich regelmäßig, um Wissen zu teilen und Ansichten zu den nächsten Dekaden auszutauschen. Jeder CTO beginnt damit, dass er eine einzigartige Frage für die Zukunft stellt. Das kann etwas sein, was unser Denken über die Zukunft verändern kann oder was Ideen hervorbringt, die helfen, die Welt für die Zukunft zu rüsten.

Die Rolle des Chief Tomorrow Officer

Jeder Chief Tomorrow Officer hat eine unternehmerische Denkweise und schlägt eine Idee vor, wie eine einzigartige Frage „von morgen“ gelöst werden kann. Ihre Arbeit beinhaltet die Zusammenarbeit mit internen und externen Expertinnen und Experten sowie mit dem großen und vielfältigen Pool an Spezialistinnen und Spezialisten von Deutsche Telekom. Wenn sie genug Informationen gesammelt haben, gehen sie daran, die Frage mit einzigartigen Prototypen und Lösungen zu beantworten, die sie dann dem Tomorrow Board vorstellen. Das Tomorrow Board ist eine Gruppe von Menschen der Generation Z, die wir als Fokusgruppe behandeln. Wir teilen die CTO-Ergebnisse mit ihnen und es ist ihre Aufgabe, unsere Ideen und Konzepte herauszufordern und herauszufinden, ob die Ideen durchführbar sind oder nicht. Diese Meetings wirken als lebhafte Fokusgruppe, wenn jeder CTO herausgefordert ist, zu zeigen, ob seine Annahme in die richtige Richtung geht.

Diese regelmäßigen Meetings vom Tomorrow Board ermöglichen es allen, hypothetische Fragen zu untersuchen und die Gruppe auf den neuesten Stand zu bringen, wie sich kürzliche Innovationen und Ideen in der Praxis machen. Daher beschränken sich die CTO nicht auf Online-Meetings oder Meetings im Unternehmen. Sie treffen sich an anderen inspirierenden Orten wie Universitäten und Forschungszentren und Ausflüge und Veranstaltungen stehen regelmäßig in ihren Terminkalendern. Der Kontakt mit Wissenschaft und Industrie hilft ihnen, Inspiration zu finden, und gibt ihnen die Zuversicht, Innovationen für die Zukunft zu teilen. Andere wirklich atemberaubende Innovationen vor Ort zu sehen, ist entscheidend. Es hilft ihnen, einen Blick über die Theorie hinaus zu werfen und zu visualisieren, wie sie ihre eigenen Erfindungen umsetzen können. 

Die Führungsebene von T-Systems ist immer wieder erstaunt über all die neuen und innovativen Ideen, die aus dem CTO-Programm entstehen.

Nouran Elsherbiny, Chief Tomorrow Officer Program Manager

Zu Besuch im Forschungszentrum Jülich

Forschungszentrum Jülich Gruppenfoto

Das gemeinnützige Forschungszentrum Jülich ist mit über 7.000 Mitarbeitenden, die in einem dynamischen, internationalen Umfeld arbeiten, eines der größten wissenschaftlichen Forschungszentren in Europa. Die Forschungsfelder beinhalten künstliche Intelligenz, Zellbiologie und Neurowissenschaft. Forschende können auf eine außergewöhnliche Vielzahl von Instrumenten zurückgreifen und mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten, die zu den Besten weltweit zählen.

Das Tomorrow Board hat den riesigen Campus mit dem Fahrrad erkundet und es gab viele Gelegenheiten, Fragen zu stellen. Ein Höhepunkt waren die Supercomputer und die Nachricht, dass das Forschungszentrum Jülich Standort des ersten europäischen Exascale-Rechners wird – JUPITER. Diese Computer gehören zu den leistungsstärksten der Welt. Einige Supercomputer können zum Beispiel ein komplettes menschliches Gehirn mit seinen circa Hundert Milliarden Nervenzellen simulieren. Die Forschenden schaffen auch virtuelle 3-D-Welten aus großen Datensätzen, um Empfehlungen zu wichtigen Themen auszusprechen. Dazu zählen alternative Energiequellen, um die Folgen des Klimawandels zu reduzieren.

Am Ende der Besichtigung war das Tomorrow Board durch viele atemberaubende wissenschaftliche Projekte im Forschungszentrum Jülich inspiriert, was zu lebhaften Diskussionen und vielen Ideen anregt.

Ein Beispiel für andere Unternehmen?

Die Führungsebene von T-Systems ist immer wieder erstaunt über die neuen und innovativen Ideen, die aus dem -Programm entstehen. So hat das leitende Managementteam festgestellt, dass viele 18-Jährige bereits unglaublich gut entwickelte Ideen haben. Anders als bei früheren Generationen weiß die Führungsebene, dass es wichtig ist, ihnen eine Stimme zu geben und ihnen zuzuhören. Warum? Wenn junge Menschen gehört werden, befähigt werden und nicht durch Einschränkungen und sich wiederholende Aufgaben frustriert sind, können sie für jedes zukunftsgerichtete Unternehmen Gold wert sein.

Das CTO-Programm von T-Systems hilft, das Unternehmen genau jetzt für eine außergewöhnliche Zukunft vorzubereiten. Wir können uns selbst fit für die Zukunft machen und weiterhin ein führendes Unternehmen sein, wenn wir die Generation Z anerkennen und befähigen.

Zum Autor
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Nouran Elsherbiny

Chief Tomorrow Officer Program Manager, Deutsche Telekom

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