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Zwei Männer in einem überbelichteten Flur mit Fenstern

Junge Talente: Berufswahl im Metaverse

Nachwuchskräfte benötigen heute mehr Orientierung bei der Berufswahl. Im Metaverse können sie Tätigkeiten ausprobieren

02. September 2022Merle Schmitz

Schule, Ausbildung, Studium - was nun?

Auf unserer Erde leben aktuell ca. 7.9 Milliarden Menschen. Und mindestens genauso viele Krisen und Herausforderungen existieren und bleiben ungelöst, wenn niemand die Leidenschaft und das Durchhaltevermögen besitzt, sie anzugehen. Unsere Welt braucht engagierte Menschen, die mit Begeisterung bei der Sache sind und etwas bewirken wollen. Aber wie sollen junge Menschen dort hinkommen, wenn sie nicht wissen, welche Berufe es gibt und worin das Tagesgeschäft dieser Stellen besteht? Wie sollen sie ihre Leidenschaft finden und diese im nächsten Schritt zu ihrem Beruf machen, wenn der Arbeitsmarkt einem undurchsichtigen Dschungel an Möglichkeiten gleicht? Aktuelle Jobs bleiben so oftmals verwaist.

Den eigenen Weg finden

Mann schaut auf einen Laptop und lächelt

Der Spruch „Früher war alles besser…“ trifft selten wirklich zu. Auf den Arbeitsmarkt bezogen enthält der Satz aber doch eine gewisse Wahrheit. Heutzutage stehen klassischen Berufen wie Lehrer, Jurist und Arzt Jobbezeichnungen wie Identity Security Consultant, Digitalization Evangelist und Vision Clearance Engineer gegenüber. Zudem sind bereits im Studium Rechtswissenschaften, Medizin und Lehramt nur noch ein Bruchteil der Studiengänge, aus denen junge Menschen den richtigen für sich herausfiltern müssen.

Die Auswahl nach dem Abitur ist für Studieninteressierte groß: 2021 gab es insgesamt 20.359 verschiedene Studiengänge allein an deutschen Hochschulen. Welches Studienfach also studieren? An welcher Universität? Manche Studiengänge sind thematisch so breit gefächert, dass man auf dem Papier alles damit werden könnte. Andere hingegen sind so tiefgehend spezialisiert, dass die zugehörige praktische Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt nur schwer zu finden sein wird. Die Vielzahl der Studiengänge und Jobmöglichkeiten bedeuten zwar einerseits eine große Chance. Sie stellt junge Menschen aber auch vor eine immense Herausforderung bei der Studien- und Berufswahl.  Zu wissen, welcher Weg der Richtige ist in dem Dschungel aus Studienmöglichkeiten und Berufsmöglichkeiten, führt bei jungen Erwachsenen häufig zu großer Orientierungslosigkeit und Resignation. Es fehlt an Information, welcher Studiengang oder Beruf zu den eigenen Interessen passt. Nach der Abiturprüfung, im Studium aber auch beim Berufseinstieg brauchen junge Menschen heute neue Formen der Entscheidungshilfen, um dem komplexen Arbeitsmarkt Herr zu werden.

Why not practice first in the metaverse, where it´s low cost, you can do things in an infinite way, and you can make the impossible happen? Those types of things really offer people more efficiency and productivity.”

Richard Ward, McKinsey

Arbeitgeber: Berufseinsteiger unterstützen

Warum jedoch ist es so wichtig, zukünftige Generationen so gut wie möglich darin zu unterstützen, ihr Potenzial zu erkennen, weiterzuentwickeln und mit passenden Jobs zusammen zu bringen? Der Kampf um Nachwuchskräfte und der Wandel vom Arbeitgebermarkt zum Arbeitnehmermarkt sind jeder für sich bereits Grund genug als Unternehmen eine Vorreiterrolle in der Anwerbung und Entwicklung von zukünftigen Arbeitnehmenden einzunehmen. In Zahlen gesprochen wird es im Jahr 2030 einen globalen Mangel von 85 Millionen Beschäftigten im Technologiebereich gegeben. Bereits heute verzeichnet die Bundesrepublik Deutschland fast 850.000 freie Arbeitsstellen. Und während die Knappheit von Arbeitnehmenden Unternehmen gerade im Technologiebereich vor eine große Herausforderung stellt, so fühlen sich auf der anderen Seite nur 16 Prozent der Studierenden ausreichend auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Zudem sind gerade die Skills im Digitalisierungsbereich, also eben solche, die auf Grund des digitalen Wandels Arbeitnehmende zukunftsfähig machen, einer McKinsey-Studie nach grundsätzlich unterdurchschnittlich entwickelt.

Über 85 Millionen

offene Stellen im Technologiebereich im Jahr 2030 1

Bereits heute 841.008

offene Stellen in der Bundesrepublik Deutschland 2

Nur 16%

fühlen sich nach dem Studium ausreichend auf den Arbeitsmarkt vorbereitet 3

Neue Perspektive im Ringen um junge Talente

Was kann also getan werden, um die Orientierungslosigkeit junger Talente und die offenen Stellen in Unternehmen anzugehen? Ein wichtiger Aspekt muss sein, den zukünftigen Arbeitnehmenden Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie durch den Dschungel der Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt leiten. Zudem müssen Strategien entwickelt werden, die es den kommenden Generationen ermöglichen, ihr Potenzial zu entdecken, dieses effizient einzusetzen und Skill-Lücken zu schließen. Eine Möglichkeit Orientierung zu schaffen, könnte sein, junge Talente verschiedene Berufe in der virtuellen Welt - Stichwort Metaverse - erproben zu lassen. Hier können Nachwuchskräfte im virtuellen "Safe Space" testen, ob ein Job wirklich zu Ihnen passt. So wird das Metaverse quasi zur Jobbörse oder zum Hilfsmittel bei der Studienorientierung.

Und hier kommt die Rolle als Chief Tomorrow Officer (CTO) bei der Deutschen Telekom und T-Systems ins Spiel. Als Chief Tomorrow Officer (CTO) geben mir Deutsche Telekom und T-Systems die Möglichkeit, an einer konkreten Strategie dieser Art zu arbeiten, um die genannte Herausforderung mit aktuellem, digitalem Know-How anzugehen. Im Chief Tomorrow Officer Programm bekommt Generation Z die einzigartige Chance, während eines Praktikums an einer selbstgewählten, zukunftsrelevanten Fragestellung, #questionfortomorrow, zu arbeiten und das Praktikum mit einem lösenden Konzept oder Prototypen zu beenden. Das Programm ist eine einzigartige Chance für junge Generationen, die Arbeitswelt zu entdecken und an den Themen zu arbeiten, für die sie brennen. Es wird eine Brücke zwischen den aktuellen Arbeitnehmenden und kommenden Nachwuchskräften gebaut, um gemeinsam in eine aussichtsreiche Zukunft zu gehen und Unternehmen zukunftssicher zu gestalten. Und genau darum geht es: Gemeinsam das Potenzial der Zukunft zu entdecken und Strategien zu entwickeln, die die Zukunft lebenswert machen.

Zum Autor
IM-Schmitz-Merle

Merle Schmitz

Chief Tomorrow Officer, T-Systems International GmbH

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