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Digitales Modell eines Werkzeuges

Bestens vorbereitet zu SAP S/4HANA starten

Wie eine Vorstudie dem Automationsspezialisten Murrelektronik hilft, sich optimal auf die SAP-Transformation vorzubereiten

27. September 2022Thomas Giedeck

Ein Plan für die ERP-Modernisierung

Anschlussstecker, Kabel oder Signalleuchten: Bei der Murrelektronik GmbH dreht sich alles um Technik, mit der Industriekunden ihre Maschinen- und Anlageninstallationen optimieren können. Auf Automatisierung und Standards setzt der Elektrospezialist aber nicht nur bei seinen Produkten, sondern auch beim neuen ERP-System. Dank einer Vorstudie von T-Systems weiß Murrelektronik genau, worauf es beim Umstieg ankommt und welche Vorteile die SAP S/4HANA-Migration verspricht.

SAP-Transformation: Den richtigen Weg finden

Eine Frau betrachtet eine Glühbirne genau

Die Gründe, warum Unternehmen auf SAP S/4HANA setzen, sind vielfältig. Sie möchten ihre Prozesse verbessern und die digitale Transformation voranbringen. Oder gewachsene, unübersichtliche ERP-Landschaften konsolidieren und so Betriebskosten senken. Außerdem stehen sie unter Zugzwang, da der Support für die Vorläufersysteme SAP ERP und SAP Business Suite Ende 2027 ausläuft.

Auch bei Murrelektronik ist SAP S/4HANA für die Zukunft gesetzt. Um das neue ERP-System reibungsfrei einzuführen und die digitale Transformation voranzubringen, soll der Umstieg frühzeitig vorbereitet und in einer Migrations-Roadmap abgebildet werden. An dieser Stelle kommt die Transformationsmethodik von T-Systems in Spiel. Wichtiger Baustein: Eine Vorstudie, bei der einzelne SAP-Systeme oder die gesamte SAP-Landschaft untersucht werden, um anhand der Ergebnisse die passende Migrations-Roadmap zu ermitteln und die Modernisierung der IT-Landschaft in die richtigen Bahnen zu lenken.

Technische Parameter auf dem Prüfstand

Startpunkt der Vorstudie ist die Bestandsaufnahme der SAP-Landschaft: Welche Geschäftsprozesse sind mit SAP verknüpft? Gibt es Schnittstellen zu anderen Anwendungen wie Archivsystem oder Webshop? Wie viele Eigenentwicklungen oder Add-Ons werden aktiv genutzt?

Neben der technischen Ist-Analyse führt T-Systems auch mehrere fachliche Workshops durch. Hierbei begutachten die T-Systems-Experten gemeinsam mit dem SAP-Kunden die Geschäftsprozesse und technischen Parameter und entwerfen das künftige Zielbild für SAP S/4HANA. Dabei wird schnell klar, welcher Migrationsansatz – also Greenfield, Brownfield oder Selective Data Transition – für das jeweilige Unternehmen am besten passt.

30 Workshops für die optimale Roadmap

Bei Murrelektronik gab es insgesamt 30 Workshops mit den Fachbereichen, zum Beispiel mit dem Finanz- und Logistikteam. Da das Projekt im Oktober 2020 inmitten der Coronapandemie startete, fanden alle Workshops remote statt. Das Ergebnis: Die Verantwortlichen entschieden sich für eine selektive Datenmigration, bei der Murrelektronik das alte ERP-System nur teilweise in SAP S/4HANA abbildet und um optimierte digitale Prozesse ergänzt. Dieser Migrationsansatz verknüpft die Vorteile einer Neuimplementierung und die technische Stabilität einer Konversion. Dabei kann die selektive Transition im Vergleich zu einer komplett neuen Installation die Projektrisiken reduzieren und den Wechsel auf SAP S/4HANA beschleunigen.

Wichtige Fragen zur Modernisierung beantworten

Je nach Größe der ERP-Landschaft kann T-Systems eine Vorstudie innerhalb von 40-70 Tagen durchführen. Sie legt den Grundstein für eine Roadmap, mit der Unternehmen einfach und schnell zu SAP S/4HANA migrieren können. Die Vorstudie kann folgende Fragen beantworten:

  • Welches digitale Betriebsmodell passt für den Kunden? Wo ist der Einsatz von Cloud-Technologien sinnvoll?
  • Wie sollte die Implementierung ablaufen: Big Bang oder schrittweise Inbetriebnahme von SAP S/4HANA in einzelnen Gesellschaften oder Fachbereichen?
  • Welche SAP-Systeme, Add-Ons oder Daten lassen sich harmonisieren und konsolidieren?
  • Wie hoch sind interner und externer Aufwand für das Projekt? Wie lassen sich Ressourcen optimal nutzen?
  • Welchen Nutzen haben IT und Fachbereiche des Kunden von der Einführung neuer Technologien und optimierter Prozesse?

Effizienter, günstiger, nachhaltiger

Ziel der ERP-Modernisierung bei Murrelektronik ist es, die neue SAP S/4HANA-Landschaft übersichtlich und einheitlich zu gestalten. Mithilfe einer Systembereinigung sortiert T-Systems daher überflüssige Daten und Programme aus, sodass in der Zielarchitektur sowohl weniger Betriebs- als auch Lizenzkosten anfallen. Außerdem lässt sich die verschlankte Systemlandschaft einfacher administrieren, sodass das IT-Team mehr Zeit für strategische Themen hat. Weiteres Plus: Je weniger Schnittstellen oder Add-Ons mit ins neue SAP S/4HANA kommen, desto geringer ist der Aufwand bei der Transformation.

Daneben ist es für Murrelektronik sinnvoll, bisher eigenständige Systeme in den Kern von SAP S/4HANA zu übernehmen. So soll zum Beispiel in der Lagerverwaltung die bisher genutzt Software durch das Embedded Enterprise Warehouse Management (EWM) im SAP-Kern abgelöst werden.

Durch die Vorstudie kann Murrelektronik den Aufwand und Nutzen der ERP-Modernisierung genau beziffern. Nach Einschätzung der Experten von T-Systems ist es für den Elektrotechnikspezialist möglich, innerhalb von 15 Monaten zu SAP S/4HANA zu migrieren und von zahlreichen Mehrwerten wie schnelleren Abläufen und geringeren Kosten zu profitieren.

Zum Autor
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Thomas Giedeck

Senior SAP Value Consultant, T-Systems International GmbH

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