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Ein Papierschiff wird von einem Ballon aus dem Meer hochgezogen.

Vorsprung durch Ideen im digitalen Zeitalter

Wie die Pandemie Innovationen vorangetrieben hat und reaktionsschnelle Unternehmen wie T-Systems durch unsicheres Gelände navigieren konnten.

Vor allem Survival-Theoretiker unter den Wirtschaftsauguren hatten in den vergangenen fast zwei Jahren ein weltweites kostenloses Beobachtungsfeld. Nur wegen eines Virus. Wissenschaftler wie Charles Darwin, Herbert Spencer oder Thomas Huxley wären vermutlich zu hochspannend neuen Erkenntnissen gekommen. Denn CORONA wurde zum Synonym dafür, wie schnell sich Unternehmen weltweit an neue Situationen anpassen müssen, um überlebensfähig zu bleiben.

Für das neue Jahrzehnt der 2020er wurde ein digitaler Aufbruch erwartet, aber die COVID-19-Pandemie versetzte die Welt viel schneller als erwartet in einen „Digital Only“-Modus. Laut einer aktuellen McKinsey Global Survey haben die Unternehmen die Digitalisierung ihrer Lieferkette, ihrer Kundeninteraktionen und ihrer internen Abläufe um drei bis vier Jahre beschleunigt. Darüber hinaus stieg der Anteil digitaler oder digital unterstützter Produkte in ihrem Angebot um satte sieben Jahre!

Eine Digitalisierung, die ursprünglich für einen Zeitraum von drei bis sieben Jahren erwartet wurde, ereignete sich nach Ausbruch der Pandemie innerhalb von 18-20 Monaten. Ein wichtiger Grund für diese schnelle Einführung waren mutige Ideen, die mit gängigen Geschäftsmythen aufräumen.

Mythos 1 – Kunden schätzen ausschließlich menschlichen Kontakt

Die Pandemie hat viele weit verbreitete Annahmen ausgeräumt. Zum Beispiel die Vorstellung, dass Kunden ausschließlich menschlichen Kontakt schätzen. Lockdowns und Social Distancing führten dazu, dass sowohl B2C- als auch B2B-Unternehmen nach sichereren Alternativen suchen mussten, um weiterhin zu funktionieren und ihre Endkunden zu bedienen. Es war der einzig gangbare Weg, um ein gut durchdachtes, vollständig digitales und ansprechendes Erlebnis zu schaffen. Die Nachfrage nach Online-Shopping-Apps, Banking-Apps, Gesundheits-Apps und Videokonferenz-Apps stieg sprunghaft an.

Außerdem hat sich gezeigt, dass Kunden bereit sind, auch für volldigitale Services zu zahlen, wenn das Erlebnis für sie ansprechend ist. Das haben Amazon und Netflix eindrucksvoll bewiesen.

Mythos 2 – Abwarten und Beobachten funktioniert in der Wirtschaft am besten

Die neuen Bedingungen verlangten eine neue Geschwindigkeit, so dass Unternehmen nicht erst abwarten konnten, wie es den „Early Adopters" der neuen und trendigen Technologien erging. Sie mussten höhere Risiken eingehen, um im Spiel zu bleiben. So erlebten beispielsweise EdTech-Unternehmen wie Duolingo, Coursera, BYJU'S, UpGrad und andere während der Pandemie einen Boom, weil sich immer mehr Menschen für das Online-Lernen entschieden.

Mythos 3 – Regulierte Branchen sind resistent gegen Wandel

Der Gedanke, dass stark regulierte Branchen nicht offen für die Digitalisierung sind, wurde ebenfalls entkräftet: Durch die Player des Gesundheitswesens, die eine Vielzahl von Vorschriften einhalten müssen. Sie sprangen auf den Zug auf, um mit den politischen und gesellschaftlichen Erwartungen des „New Normal“ Schritt zu halten. Die Telemedizin zum Beispiel nahm während der Pandemie an Fahrt auf. Die US-amerikanischen Aufsichtsbehörden – die Centers for Medicare & Medicaid Services – haben vor kurzem Ausnahmegenehmigungen erteilt, darunter die vorübergehende Zulassung von mehr als 80 neuen telemedizinischen Diensten. In anderen Ländern, unter anderem auch in Deutschland, sind ähnliche neue Codes und Vergütungsmodelle entstanden.

Zu den Unternehmen, die sich seit Ausbruch der Pandemie sehr schnell auf die veränderten Kundenbedürfnisse einstellen und ihre Herausforderungen effektiv angehen mussten, gehören die Deutsche Telekom und ihre Tochtergesellschaft T-Systems. Hier sind einige Beispiele, wie aus Ideen schnell digitale Realität wurde.

Made by Germany, in Deutschland, für Deutschland

Die Corona Warn App – eine Gemeinschaftsentwicklung der Deutschen Telekom, des Bereichs „Digitale Lösungen“ von T-Systems und SAP – wurde in knapp 50 Tagen nach einem Open-Source-Ansatz programmiert und entsprach den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen. Das Team hat den Prozess digitalisiert, die Infektionsketten der COVID-19-Pandemie zu unterbrechen – von einer potenziellen Infizierung bis hin zur Warnung möglicher Kontaktpersonen, und vom Smartphone bis ins Labor.

Das ist noch nicht alles. Dezentral, freiwillig und ohne Identifizierbarkeit der Nutzer – das waren laut dem Nürnberger Institut für Marktentscheidungen die wichtigsten Wünsche der Deutschen an eine Corona-App. Was die Informationssicherheit angeht, so hat die App das Gütesiegel des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik): Das BSI hat festgestellt, dass der Quellcode der App eine sehr hohe Qualität aufweist.

Kein Wunder also, dass fast die Hälfte aller Deutschen die App bis Ende August 2021 heruntergeladen hat!

Adel Al-Saleh, CEO von T-Systems, sagt stolz über die App: „Mit der Corona-Warn-App zeigen wir, wie auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen digitale Lösungen ‚Made in Germany‘ partnerschaftlich entstehen können – und das schnell und zugleich sicher für Millionen von privaten Anwendern.“

Jürgen Müller, Chief Technology Officer von SAP und Mitglied des Vorstands, ergänzt: „Das Projekt-Team hat in engster Zusammenarbeit in Rekordzeit eine App entwickelt, die uns mithelfen wird, Infektionsketten des Corona-Virus zu durchbrechen. Das Engagement auf der Open-Source-Plattform GitHub ist herausragend und legt ein klares Zeugnis einer lebendigen Software-Engineering-Kultur in Deutschland ab“.

Vom Spiel zum Business

Kind mit Kopfhörern sitzt am Laptop und freut sich.

T-Systems ging noch einen Schritt weiter und sorgte dafür, dass die Kundennähe und -beziehungen nicht durch Lockdowns beeinträchtigt werden. In Zusammenarbeit mit dem Virtual-Reality-Startup doob group entstand die Idee eines virtuellen Raums für Kundenworkshops. Die 3D-Spezialisten der doob group erstellen virtuelle Welten und Avatare für VR-Anwendungen mit Hilfe einer firmeneigenen Gaming-Engine gehostet in der Open Telekom Cloud. Neben Gaming eignet sich diese Software für jede grafische Anwendung mit hohen Leistungsanforderungen.

T-Systems arbeitete mit doob group zusammen, um eine auf der Gaming-Engine basierte Software zu entwickeln. So können Unternehmen ihre Kunden aus der ganzen Welt in ihr virtuelles Innovationszentrum einladen und mit ihnen ins Gespräch kommen. T-Systems und doob group haben sehr geschickt zusammengearbeitet, um die Gaming-Technologie für eine Business-Collaboration-Plattform zu nutzen.

Verschiedene Medien wie Audio- und Videokonferenzen sowie Livestreams per Kamera können in den virtuellen Raum integriert werden, um eine weitgehende Verschmelzung von realer und virtueller Welt zu erreichen. So wird das virtuelle Innovationszentrum zu einer echten Kollaborationsplattform. „Mit dem virtuellen Angebot gehen wir jetzt neue Wege und ermöglichen unseren Kunden, völlig ortsunabhängig an unseren Workshops teilzunehmen“, so Andreas Droste, Senior Innovation Manager bei T-Systems International.

Die Teilnehmer brauchen dafür nicht unbedingt eine VR-Brille, sondern können einfach über ihren Browser an virtuellen Sitzungen teilnehmen. Das Ergebnis ist eine Mixed-Reality-Umgebung, die virtuelle Face-to-Face-Meetings mit digitalisierten Showcases und Live-Streams verbindet. Die 3D-Avatare auf der Bühne in Verbindung mit Videokonferenzen bieten den Kunden eine überzeugende Demonstration der technischen Kompetenz.

Auf das Virtual Innovation Center ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland aufmerksam geworden, die auch die Digitalisierung des Gesundheitswesens aktiv mitgestaltet - die BARMER. Das Unternehmen wird das Virtual Innovation Center von T-Systems ab Herbst 2021 mit seinem B2B-Team nutzen.

Vom Spiel zum Business

Innovation Center in München.

Gordon Kiehl aus dem Key Account Management der BARMER: „Unser nächstes Abteilungsmeeting wird im Virtual Innovation Center stattfinden, das wir für eine gute Möglichkeit halten, das Beste aus beiden Welten - Online-Konferenz und Vor-Ort-Meeting - zu nutzen. Das Center hilft kleinen Teams, an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten, wobei die Ergebnisse für alle sichtbar sind. Dies ermöglicht den Teilnehmern eine effektive Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung durch Funktionen wie die Applausfunktion. All das hat uns überzeugt, dass wir den richtigen und zukunftsweisenden Weg zu einer neuen Arbeitsweise eingeschlagen haben."

Fazit

Die Corona-Krise hat die neuronalen Netze der Digitalisierung gefördert und ganz neue Netze entstehen lassen. Es sind Pioniere wie T-Systems, die wie im Sprichwort „aus der Not eine Tugend gemacht“ haben. Während andere Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten eine Atempause einlegen wollten, hat T-Systems tief Luft geholt – und losgelegt.

Wir freuen uns auf Ihr Projekt!

Gern stellen wir Ihnen den passenden Experten zur Seite und beantworten Ihre Fragen rund um Planung, Implementierung und Wartung Ihrer Digitalisierungsvorhaben. Sprechen Sie uns an!

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Über die Autorin

Durga Godbole ist Content Spezialistin bei T-Systems. Sie verfügt über 16 Jahre Erfahrung im Verlagswesen (Zeitungs- und Internetmedien) und im Marketing.

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