Referenz Fuse-AI: e-health aus der Cloud
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„So tragen wir dazu bei, mithilfe der Open Telekom Cloud viele Volkskrankheiten noch zuverlässiger und schneller zu erkennen. Damit senken wir nicht nur den Aufwand und die Kosten, sondern erhöhen dank künstlicher Intelligenz außerdem die Heilungschancen für Patienten.“
Dr. Sabrina Reimers-Kipping, promovierte Biochemikerin und Mitgründerin von Fuse-AI

Fuse-AI: e-health aus der Cloud

Fuse-AI erleichtert mit Big-Data-Analytics-Verfahren medizinische Diagnosen. Die vom Start-up entwickelte künstliche Intelligenz ist eine zweite medizinische Meinung aus der Open Telekom Cloud. So spart Electronic Health Radiologen Zeit, erhöht die Diagnosequalität und reduziert Kosten.
Radiologen haben es nicht leicht: Tag ein Tag aus analysieren sie mehrere tausend Röntgen- und Tomografie-Bilder. Allein bei einer einzigen MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomografie) entstehen rund 2.000 Einzelbilder. Die Diagnose verlangt höchste Konzentration; von der ersten bis zur letzten Aufnahme. Schließlich können Fehler lebensbedrohliche Konsequenzen haben.
Diese Herausforderung möchten die Gründer des Start-ups Fuse-AI mit Electronic Health (kurz: e-health) lösen. Sie haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, die Ärzten bei der Krebserkennung hilft. „Ziel ist es, Radiologen mit einer computergestützten, zweiten Meinung die Arbeit zu erleichtern“, sagt Maximilian Waschka, einer der vier Gründer von Fuse-AI. Die Hamburger Unternehmer haben ihr Start-up 2015 gegründet und eine künstliche Intelligenz entwickelt, die Anzeichen für Krebs – wie etwa Karzinome – in MRT-Aufnahmen erkennt und zugleich auch einschätzt, ob es sich um gut- oder bösartige Tumore handelt.
Damit sparen Ärzte nicht nur Zeit: „Der größte Vorteil ist die verbesserte Diagnose-Qualität“, sagt Waschka. „Denn unser Algorithmus hilft Radiologen dabei, Auffälligkeiten in tausenden Aufnahmen noch zuverlässiger zu erkennen.“ Das Start-up geht davon aus, dass sich mit Unterstützung der e-health-Methode mindestens zehn Prozent der Kosten, die Krankenkassen für Untersuchungen wie MRTs entstehen, einsparen lassen.

Cloud-gestützte Diagnose-Hilfe

Für die umfassenden Analysen greift das norddeutsche Start-up auf IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud zurück. Die MRT-Aufnahmen werden zu diesem Zweck verschlüsselt über das Internet in die hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Sachsen-Anhalt übertragen. Dort analysiert der intelligente Algorithmus die Aufnahmen, markiert Auffälligkeiten in den Bildern, fügt Metainformationen hinzu – und schickt die Bilder zurück zum Praxisinformationssystem des Radiologen. Dieser entdeckt anhand der Markierungen und der Metainformationen Auffälligkeiten mit höherer Treffsicherheit und Geschwindigkeit und kann auf diese Weise schnellere und präzisere Diagnosen erstellen.
Mit ihrer Idee haben sich die vier Gründer für das Start-up-Programm der Telekom beworben, mit dem der Bonner Provider vielversprechende Start-ups mit softwarebasiertem Geschäftsmodell unterstützt. Ihre Bewerbung war erfolgreich, und seither profitieren die Gründer von 100.000 Euro Guthaben für IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud. „Die Open Telekom Cloud ist ein wunderbares Instrument, das uns überhaupt erst die Flexibilität und die Skalierbarkeit bietet, um eine derartige Lösung zu realisieren“, sagt Dirk Schäfer, Machine-Learning-Experte und Mitgründer von Fuse-AI.

Cloud-gestützte Hautkrebs-Diagnose

Dabei ist die Karzinomerkennung bei MRTs nur der Anfang. Denn Fuse-AI plant bereits den nächsten Schritt: Gemeinsam mit Hautärzten haben die Gründer ein so genanntes digitales Dermatoskop entwickelt, das dabei helfen soll, Hautkrebs schneller und zuverlässiger zu erkennen. Das Prinzip ist dasselbe wie beim MRT: Das Dermatoskop fotografiert die Hautoberfläche der Patienten. Und die Bilder analysiert der intelligente Algorithmus in der Cloud. Auffälligkeiten meldet das System an den behandelnden Arzt.
„In Zukunft werden wir so dazu beitragen, mithilfe der Open Telekom Cloud viele Volkskrankheiten deutlich schneller, umfassender und zuverlässiger zu erkennen“, sagt Sabrina Reimers-Kipping, promovierte Biochemikern und Mitgründerin von Fuse-AI. „Damit senken wir nicht nur den Aufwand für den Arzt und die Kosten für das Gesundheitssystem, sondern erhöhen außerdem die Heilungschancen für die Patienten. Denn je früher Krankheiten erkannt werden, desto besser ist die Aussicht auf Heilung.“

Fuse-AI: E-Health aus der Open Telekom Cloud

Infografik

Details zur Referenz Fuse-AI

Fuse-AI hilft mit Big-Data-Analytics-Verfahren bei Diagnosen. Die künstliche Intelligenz des Start-ups analysiert MRT-Aufnahmen, markiert mögliche Karzinome und schätzt ein, ob Tumore gut- oder bösartig sind – eine zweite medizinische Meinung aus der Open Telekom Cloud. Das erleichtert Radiologen die Arbeit, spart Zeit, erhöht die Diagnosequalität und reduziert die Kosten für das Gesundheitssystem.
  • Das Start-up steht noch ganz am Anfang seiner Entwicklung.
  • Für die Analyse der großen Datenmengen aus MRT-Scans brauchen die Gründer flexibel skalierbare Rechenressourcen.
  • Das norddeutsche Jung-Unternehmen suchte nach einem Provider, der solche Kapazitäten sicher, zuverlässig und flexibel zur Verfügung stellen kann.
  • Mit der Open Telekom Cloud stehen dem Start-up jederzeit skalierbare IT-Ressourcen auf Abruf zur Verfügung.
  • Mehrfach zertifizierte, hochsichere Rechenzentren mit Standort Deutschland.
  • TCDP 1.0-Zertifizierung bescheinigt der Open Telekom Cloud bereits heute Konformität in Bezug auf die DSGVO (europäische Datenschutzgrundverordnung).
  • Flexibel skalierbare Ressourcen ermöglichen jederzeit umfangreiche Datenanalysen der künstlichen Intelligenz. 
  • Ärzte und Patienten vertrauen der Lösung dank der Open Telekom Cloud, die als sichere Plattform mit höchstem Datensicherheits- und Datenschutzniveau bekannt ist.
  • Mit der Telekom als Partner können die Gründer ihr Start-up schneller nachhaltig am Markt etablieren.
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