Logo VDM Metals
„Gegenüber unseren Kunden, die hohen Wert auf Datenschutz und Datensicherheit legen, ist die Partnerschaft mit der Telekom ein schlagendes Argument. Die Telekom hat da einfach einen guten Ruf.“
Stefan Pandorf, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Particulate

Particulate: Spenden aus der Cloud

Rund 5.000 Menschen in der Rhein-Main-Region sind bereits als sogenannte Radgeber unterwegs: Die Deutsche Bahn (DB) hat gemeinsam mit dem Start-up Particulate die Plattform www.radgeber-werden.de entwickelt, auf der jeder an der Aktion teilnehmende Radfahrer zum Spender wird. Die technische Basis: die Open Telekom Cloud, das Public-Cloud-Angebot der Telekom. Bei der Buchung eines Leihrads über die App Call-a-Bike der Deutschen Bahn erhalten Radler 100 sogenannte SocialCoins gutgeschrieben – eine fiktive Spendenwährung, die das Koblenzer Start-up ins Leben gerufen hat. Die SocialCoins kann der Radfahrer mit wenigen Klicks auf ausgewählte Projekte in der App verteilen. Sobald das Spendenziel erreicht ist, überweist die Deutsche Bahn den Betrag an das Projekt. So sind in knapp drei Monaten bisher rund 12.000 Euro zusammengekommen.

Spendenplattformen in der Open Telekom Cloud

Die Radgeber-Plattform ist bei weitem nicht das einzige Projekt des Start-ups. Die drei Gründer Stefan Pandorf, Stephanie Henn und Stefan Fink wollen Marketing mit gesellschaftlichem Engagement verbinden. Und das quer durch alle Branchen. „Wir bieten Unternehmen ein wirkungsvolles Marketinginstrument und machen das unternehmerische Potenzial der Spenden nutzbar“, sagt Pandorf. „Denn Engagement und Nachhaltigkeit werden immer wichtiger. Viele Kunden entscheiden sich beim Kauf eines Produktes zunehmend für das Unternehmen, das sich sozial engagiert.“ So kann eine Bank etwa um neue Kunden werben, indem sie bei der Kontoeröffnung statt eines Startguthabens SocialCoins verteilt. Auf der Plattform der Bank kann der Kunde die Coins für bestimmte Projekte einlösen, etwa die Spendenaktion für neue Trikots für den Fußballverein oder der Ausbau eines Spielplatzes. Den Betrag zahlt die Bank.

Skalierbare IT-Ressourcen aus der Public Cloud

Viele Kunden von Particulate stammen aus dem Energie- oder Finanzsektor. „Deswegen fragen unsere Kunden immer zuerst nach Datenschutz und Datensicherheit“, sagt Pandorf. Anfangs arbeiteten die Koblenzer noch mit dem deutschen Cloud-Anbieter ProfitBricks und testeten die Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS). Aber aufgrund der hohen Erwartungen der Kunden, was die sichere Speicherung ihrer Daten betrifft, suchte Particulate nach einer anderen Lösung, die diese Ansprüche erfüllen konnte. „Außerdem brauchten wir eine Lösung, die wir flexibel skalieren können, beispielsweise wenn die Zugriffe plötzlich stark ansteigen“, sagt Pandorf. Über das TechBoost-Programm der Deutschen Telekom wurden die Gründer auf die Open Telekom Cloud aufmerksam.

Object Based Storage: Sichere Speicherung der Daten in der Cloud

Seitdem setzen die Gründer auf Compute-Instanzen mit 2 CPU und 4 GB RAM Arbeitsspeicher sowie den Auto-Scaling-Dienst der Open Telekom Cloud. „Damit können wir automatisch Ressourcen hinzubuchen“, sagt Pandorf. „Etwa wenn in Frankfurt der Tunnel gesperrt ist. Dann greifen viele Pendler auf das Rad der Deutschen Bahn zurück und die Zugriffe auf unsere Plattform steigen in kurzer Zeit immens an.“ Bis zu acht virtuelle Maschinen hat das Start-up bereits gleichzeitig in der Open Telekom Cloud genutzt.

Datenschutz und Datensicherheit

Alle Daten werden im sicheren und günstigen Object Based Storage (OBS) gespeichert. „Die Partnerschaft mit der Telekom ist gegenüber unseren Kunden immer ein schlagendes Argument“, sagt Pandorf. „Denn die Telekom hat in Sachen Datenschutz und Datensicherheit einfach einen guten Ruf. Das hilft uns sehr, unsere Idee zu vermarkten.“ Und kommen einmal Fragen zur Architektur in der Open Telekom Cloud auf, steht dem Start-up jederzeit ein kompetenter Ansprechpartner der Telekom zur Verfügung.
Der Ausbau der Plattform ist bereits in Planung. Particulate möchte nicht nur das Projekt mit der Deutschen Bahn auf ganz Deutschland ausweiten. Das Start-up will künftig auch andere große internationale Unternehmen ansprechen und mit ihnen weitere Spendenplattformen in der Open Telekom Cloud entwickeln.

Details zur Referenz Particulate Solutions GmbH

  • Das Koblenzer Start-up Particulate mit rund 30 Mitarbeitern bietet Betrieben Spendenplattformen im Unternehmensdesign, um Spenden gerechter und transparenter zu verteilen.
  • Die Spendenplattform ist seit 2012 online.
  • Mit dieser Lösung gelingt die Verknüpfung von Marketing mit gesellschaftlichem Engagement.
  • Eigene Server sind zu teuer und zu unflexibel.
  • Gesucht wurde eine sichere Cloud-Lösung, die den höchsten Anforderungen in Sachen Datenschutz und Datensicherheit entspricht.
  • Ein wichtiger Faktor war die sichere Speicherung der Daten.
  • Für schwankende Zugriffszahlen brauchte Particular Solutions flexible Skalierbarkeit.
  • Das System sollte zuverlässig und stabil sein.
  • Particulate nutzt im Rahmen des TechBoost-Programms IT-Kapazitäten aus der Open Telekom Cloud.
  • Durch Open Stack sind viele vorgefertigte Lösungen verfügbar.
  • Die Datenspeicherung erfolgt im sicheren und günstigen Object Based Strorage (OBS).
  • Wenn der Nutzerzugriff steigt, bucht der Auto-Scaling-Service automatisch Ressourcen hinzu.
  • Die Plattform ist ständig lieferfähig, unabhängig von der Kundenanzahl.
  • Dank Auto-Scaling stehen immer ausreichend IT-Ressourcen zur Verfügung.
  • Es sind mehr als 600 Requests pro Sekunde möglich.
  • Hoher Datenschutz und Datensicherheit sind gewährleistet.
  • Eigene Server werden obsolet.
  • Ansprechpartner der Telekom stehen jederzeit zur Verfügung.
Verwandte Lösungen