4.700 virtual Telekom Shop Workstations wurden bereits auf vier getrennte Serversegmente überführt und in die Cloud migriert.
Time

Arbeitsplatz aus der Cloud

36.000.000 Kundenkontakte hat die Telekom Shop Vertriebsgesellschaft jeden Monat. Um den eigenen Service ständig zu verbessern und zugleich Kosten zu senken, standardisiert die Deutsche Telekom AG in den bundesweit 720 Verkaufs- und Beratungsfilialen Ressourcen, Produkte und Dienstleistungen und stellt den 6.250 Mitarbeitern der Shops virtualisierte Arbeitsplätze aus der Cloud zur Verfügung.
Besonders wichtig ist dem Unternehmen, dass sich die Berater an jeder beliebigen Workstation ihrer Filiale per Authentifizierung mit einer individuellen myCard anmelden können. Vertragsdetails, Produktdemonstration oder Bezahlvorgang – egal zu welchem Thema und wo ein Berater das Kundengespräch aufgenommen hat, soll er die Workstation im Shop beliebig wechseln können. Das nötige Session-Roaming ermöglicht T-Systems im Zuge der Desktopvirtualisierung mit einer neuen Dynamic-Workplace-Umgebung. Dafür werden alle bis dahin eingesetzten Workstations durch stromsparende Lean-Clients ausgetauscht, und die lokale Datenspeicherung in den Filialen wird durch ein zentralisiertes Storage in der Cloud ersetzt. So erhöht die Virtualisierungslösung vShop nicht nur die Zufriedenheit der Kunden sowie die Flexibilität der Shop-Mitarbeiter, die von jedem beliebigen Device im Shop auf ihre aktuellen Anwendungen und die für ihr Kundengespräch benötigten Daten zugreifen können. Zugleich senkt das DEKRA-sicherheitszertifizierte Bereitstellungsmodell von Kundendaten die Energiekosten der Telekom und erhöht – trotz reduzierten Administrationsaufwands vor Ort – die Ausfallsicherheit des Systems. Selbst in Spitzenzeiten beim Launch neuer Smartphones, wenn innerhalb weniger Tage mehr als 100.000 iPhones, Galaxys und Co. über die Tische der Telekom Shops gehen.

Business

36 Mio. Kundenkontakte hat die Telekom Shop Vertriebsgesellschaft mbH jeden Monat.
Anforderung_ Um die Servicequalität in ihren 720 Telekom Shops weiter zu erhöhen, will die Deutsche Telekom ihre Verkaufs- und Beratungsfilialen mit virtuellen Arbeitsplätzen ausstatten. Zugleich möchte das Unternehmen, dass wichtige Daten nicht mehr lokal in den Filialen, sondern auf zentralen Servern gespeichert werden, und dass beim zukünftig desktopunabhängigen Zugriff der Berater auf Kundendaten die Sicherheitsanforderungen des DEKRA Prüfsiegels erfüllt werden. So will der Konzern das Datenschutzniveau seiner Shops sowie die Sensibilität und Kompetenz der Mitarbeiter für den Umgang mit Kundendaten steigern und auditieren lassen.
Nutzen_ Telekom-Mitarbeiter können benötigte Kundendaten an jedem Terminal im Shop aufrufen, die Bearbeitung von Kundenanfragen beschleunigen und deren Qualität steigern. Zugleich sinken die Kosten der Verkaufs- und Beratungsfilialen, in Spitzenzeiten werden mögliche Systemausfälle vermieden, und kürzere Wartezeiten der Shop-Besucher erhöhen die Kundenzufriedenheit. Die Telekom Shops erfüllen sämtliche Prüfanforderungen der DEKRA und werden mit dem Siegel „Datenschutz und Datensicherheit gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz“ zertifiziert.

IT

Herausforderung_ Der Telekom Shop ist die wichtigste Anlaufstelle für Kunden der Deutschen Telekom. Die Virtualisierung von 4.700 Arbeitsplätzen in den Filialen soll Ressourcen, Produkte und Services standardisieren und so die Störanfälligkeit des Systems vor allem zu Spitzenzeiten reduzieren. Ob Kunden-, Vertrags- oder Servicedaten – identische Systeme mit einheitlichem Softwarestand müssen gewährleisten, dass sich Mitarbeiter an jeder Workstation ihres Shops einloggen und auf die aktuellen Kundendaten zugreifen können.
Lösung_ Bei der Transformation der Telekom Shops in die Cloud werden 4.700 virtuelle Arbeitsplätze über eine Serverfarm auf vier voneinander getrennte Serversegmente überführt. Fällt ein Segment aus, bleibt die Farm, und mit ihr alle Telekom Shops, weiterhin arbeitsfähig. Mit der vShop-Segmentierung minimiert der Konzern das Risiko eines Großausfalls der Systeme, produziert über die virtuelle Speicherung weniger Datentransfer und braucht die Netzbandbreite trotz zunehmender Verkaufs- und Beratungsgespräche nicht zu erhöhen. Zudem ist die Plattform, auf der wichtige Mitarbeiter-Apps wie die Disposition der technischen Servicekräfte oder die Logistik der SIM-Karten laufen, redundant aufgebaut und hochgradig gegen Ausfälle geschützt.
FAZIT: Sicherer, schneller, günstiger – die Telekom nutzt die Cloud in ihren 720 Shops zur Virtualisierung von 4.700 Arbeitsplätzen, optimiert den Produktverkauf und steigert die Zufriedenheit ihrer Kunden.
Kontakt
info.security[at]t-systems.com
T-Systems International GmbH

Beratungstermin
Telekom Shop Vertriebsgesellschaft
Mitarbeiter: 6.250
Filialen: 720
Virtuelle Arbeitsplätze: 4.700
Im ersten Transformationsschritt überführte T-Systems die 720 Telekom Shops in die Cloud. Mit der anschließend vorgenommenen Serversegmentierung hält das System auch dem größten Run der Mobilfunkkunden – immer wenn eine neue Generation von iPhone, Galaxy & Co. in die Shops kommt – stand.
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Managed Workplace Services
Eine nachhaltige und innovative Technologie: das Virtualisierungsprojekt für die Deutsche Telekom.