Virtuelles Netzwerk symbolisiert mit blauen Lichtpunkten über Stadt in der Dämmerung

Schutzschild gegen Drohnenangriffe

Auf Basis von Funk-, Audio-, Video- und Radartechnologie detektiert der Magenta Drohnenschutzschild Drohnen schon beim Start

Drohnenangriffe gezielt abwehren

Drohnen haben sich zum neuen Hobby für Technikliebhaber entwickelt. Aber auch Wirtschaftsspione und Agenten haben die Möglichkeiten der Drohnen für das Ausspähen von Wettbewerbern entdeckt. Sie überfliegen Werksgelände und machen Filmaufnahmen in 4K-Qualität. Schlimmstenfalls können sie, ausgestattet mit Munition, gezielt Maschinen zerstören. Mit einem Drohnenschutzschild lassen sich die Flugkörper entdecken, bevor sie zum Angriff abheben.

Lukrativer Drohnenmarkt

Drohne mit vier Propellern fliegt über hügelige Landschaft

Flughafen London Gatwick 18. November 2018. Der Flughafen wird gesperrt. 1.000 Flüge fallen aus, 140.000 Passagiere sitzen fest. Der Grund: Drohnenalarm. Allein den britischen Billigflieger easyJet hat der Zwischenfall rund 17 Millionen Euro gekostet. Kein Einzelfall: Im Mai 2019 waren am Flughafen Frankfurt wegen einer Drohne etwa eine Stunde lang keine An- und Abflüge mehr möglich. Die Zahl der Drohnensichtungen an deutschen Flughäfen hat sich von 88 Drohnen im Jahr 2017 auf 158 Drohnen im Jahr 2018 fast verdoppelt. Wird eine Drohne über einem Flughafengelände gesichtet, wird der Flughafen gesperrt. Starts und Landungen sind dann nicht mehr möglich. Der Hintergrund: Deutsche Flughäfen sind aktuell kaum vor potenziell bedrohlichen Drohnen geschützt.

In Deutschland gibt es der VUL-Studie zufolge aktuell rund 500.000 Drohnen. Etwa 455.000 werden privat genutzt. Ein Drittel davon ist reines Spielzeug. Nur rund 19.000 Drohnen werden der Studie zufolge bislang kommerziell genutzt. Doch auch die Zahl der professionell eingesetzten Flugobjekte wächst rapide, da sie sich für unterschiedlichste Zwecke nutzen lassen. Einerseits gelten Drohnen gerade in Kombination mit künstlicher Intelligenz als eine der wichtigsten – und gefährlichsten – neuen Waffentechnologien. Andererseits retten sie bereits heute Menschenleben und werden eingesetzt zur Vermessung, Kartierung, Inspektion und für Film- und Fotoaufnahmen aus der Luft – etwa bei Bauprojekten. Auch die Landwirtschaft nutzt erste Drohnen.

Drohnenschutzschild für Unternehmen und Behörden

Lernen Sie den Drohnenschutzschild der Deutschen Telekom kennen und erleben Sie, wie Sie sich vor den fliegenden Spionen schützen können. Die Drohnen-Experten Markus Piendl und Patrick Köhler erläutern, für wen die Lösung geeignet ist, wie das System funktioniert und welche Varianten des Drohnenschutzschilds derzeit zur Verfügung stehen

Immer mehr Drohnen im Anflug

847.000

Drohnen werden allein in Deutschland künftig fliegen.

560 %

Auf 126.000 steigt bis 2030 die Zahl der gewerblich genutzten Drohnen.

100.000

Arbeitsplätze entstehen in der EU in den nächsten 20 Jahren im Drohnen-Sektor.

Wir freuen uns auf Ihr Projekt!

Gern stellen wir Ihnen den passenden Experten zur Seite und beantworten Ihre Fragen rund um Planung, Implementierung und Wartung Ihrer Digitalisierungsvorhaben. Sprechen Sie uns an! Telefonisch erreichen Sie uns werktags von 8 bis 17 Uhr.

Drohnenschutzschild wehrt Spione ab

Mann inspiziert weiße Drohne in seinen Händen

Drohnen aus Nachbars Garten sind zu einem Problem geworden. Hobby-Drohnenpiloten setzen trotz aller Verbote die integrierte Kamera ein, um beim Nachbarn zu spionieren. Was im privaten Umfeld ärgerlich ist, kann für Unternehmen zur ernsthaften Gefahr werden. Denn das, was Drohnen abschöpfen können, ist den kriminellen Auftraggebern oft Millionen wert. Mit Drohnen lassen sich Produktions- und Lagergelände ausspionieren und überwachen.

Auch Sie haben vielleicht Ziele, die interessant für Drohnenangriffe sein könnten. Das offene Lager neben der Fabrik. Die Teststrecke für Prototypen. Ein Forschungslabor an einem Testgelände. Oder die Klimaanlage auf dem Dach ihres Rechenzentrums, die von einer Drohne attackiert und ausgeschaltet wird.

Beliebtes Angriffsziel sind unter anderem Autoteststrecken der Fahrzeughersteller, auf denen Prototypen ausprobiert werden. Auch Forschungseinrichtungen von Zulieferern sind beliebte Ausspähobjekte. Als weiteres Angriffsziel gelten Klimageräte auf Dächern. Beschädigt eine Drohne die Klimaanlagen und fällt dadurch IT aus, können im schlechtesten Fall sogar Daten verloren gehen.

Doch es gibt Abhilfe: Wir installieren und konfigurieren für Sie einen Drohnenschutzschild, begleiten den Betriebsstart und übernehmen Service und Wartung. Wer über keine eigene Leitstelle oder Sicherheitszentrale verfügt, kann das Drohnenschutzschild auch über eine sichere Cloud nutzen. Sie möchten das System an vorhandene Gefahren- oder Gebäude-Management-Systeme anbinden? Protokollschnittstellen machen es möglich – und stellen nebenbei die Aktualität sicher. Denn Kriminelle sind kreativ. Über diese Schnittstellen werden daher regelmäßig Updates von neuen Drohnen-Signaturen eingespielt.

Drohnendetektion und -abwehr

Drohnen können auch missbräuchlich eingesetzt werden, beispielsweise bei der Industriespionage. Um dem entgegenzuwirken, wurden mittlerweile Abwehrmaßnahmen entwickelt, mit denen Drohnen bei unerlaubten Flügen abgewehrt werden können. Wie, zeigt das Beispiel Boehringer Ingelheim.

Drohnenschutzschild erkennt Starts

Wir bieten Geschäftskunden den Schutz vor der zunehmenden Gefahr durch Drohnen. Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen, Rechenzentren, Stadien und Behörden sichern so ihr Gelände gegen Überflüge von Drohnen ab und beigen Spionage, Schmuggel und Vandalismus vor. Das Drohnenschutzschild der Telekom fasst für Sie verschiedene Technologien in einer Lösung zusammen. Dazu gehören beispielsweise der DroneTracker von Dedrone, ein Frequenzscanner von Rhode & Schwarz, Mikrofonarrays von Squarehead, Radargeräte von Robin Radar Systems und Jammer-Technologie der Firma HP Wüst. Wir bringen Videotechnik für die optische Erkennung unterschiedlichster Flugobjekte zum Einsatz. Dazu suchen 4K-Kameras auf Ihrem Gelände den Luftraum unter Auflagen des Datenschutzes ab.

Pilotenstandort identifizieren

Eine unerlaubte Drohne auf Ihrem Gelände entdecken ist gut. Den Piloten zu finden bevor er (oder sie) loslegt sogar noch besser. Dazu wenden wir ein besonders ausgefeiltes Verfahren an, das sehr frühzeitig auf Distanz erkennt, wann die Fernbedienung einer Drohne sowie die Drohne selbst eingeschaltet werden. Das Magenta Drohnenschutzschild der Telekom erkennt frühzeitig, wenn ein Drohnenpilot den Start einer Drohne vorbereitet – also noch bevor die Drohne abhebt. Im Moment des Abgleichs von Fernbedienung und eingeschaltetem Fluggerät kann das Drohnenschutzschild den Standort der Fernbedienung präzise bestimmen. Wie wir das machen? Unsere Lösung setzt auf Audiodetektion, bei der Geräusche von Drohnen erfasst werden, ein Radarsystem oder einen Radiofrequenz-Sensor mit einer Reichweite von 2.500 Metern. Warnungen erfolgen je nach Wunsch optisch, per Tonsignal oder still.  Das gibt Unternehmen wertvolle Reaktionszeit, Objekte abzusichern.

Drohnen-DNA in der Datenbank

Hand hält Leiterplatte in technischer Arbeitsumgebung

„Dich kenn ich doch!“ Um den Flugkörper zu klassifizieren, gegebenenfalls auch zu identifizieren, verfügt die Installation über eine zentrale Datenbank. Jede Drohne hat spezifische Merkmale, die eine dahinterliegende Software in Beziehung setzt und als Signatur – oder Drohnen-DNA – in einer Datenbank speichern kann. Durch regelmäßige Updates kann jeder Nutzer des Schutzschilds auch neue Drohnen sofort zuverlässig detektieren.

Jetzt habe ich dich entdeckt und weiß im besten Falle, wer du bist. Und nun? Während Sicherheitsbehörden in Deutschland die Möglichkeit haben, elektronische Störmaßnahmen zu nutzen, gilt das nicht für die Privatwirtschaft. Drohnen kontrolliert zu Boden zu bringen, ist zwar technisch möglich, juristische Einschränkungen und die Gefährdung Dritter machen es jedoch schwierig. Auch elektronische Störmaßnahmen wie das sogenannte Jamming sind verboten. Jamming überlagert die Kommunikation zwischen Drohne und Fernsteuerung und kann die Drohne abstürzen lassen. Wer aber den Standort eine Drohne detektiert, kann die Polizei einschalten, die vor Ort klärt, warum der Drohnenhalter sein Fluggerät ausgerechnet neben dem eigenen Betriebsgelände starten wollte.

Neben Projektierung, Konzeption, Installation und Inbetriebnahme des Systems bietet die Telekom auch weitere Serviceleistungen wie die Bedienung und Wartung als sogenannte Managed Services an. Auch die Deutsche Telekom selbst nutzt das Drohnenschutzschild für einige wichtige Konzernstandorte.

Unbekanntes Flugobjekt im Anflug

Das Magenta Drohnenschutzschild der Deutschen Telekom schützt Unternehmen und Behörden vor fliegenden Spionen.

Digitales Ökosystem

Um sich für die Zukunft zu wappnen, brauchen Unternehmen vier Bausteine: Konnektivität, Cloud und IT-Infrastruktur, Sicherheit und Digitalisierung. Mit einem Drohnenschutzschild der Telekom lässt sich die Sicherheit gegen Wirtschaftsspionage verbessern.

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