Portrait von Axel Oppermann vor einem schwarzen Hintergrund

Lost in transformation?

100% der bestehenden SAP-Anwenderbasis werden in irgendeiner Art bis 2025 in die Cloud wandern.

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Alle Anwenderunternehmen stellen acht Anforderungen an den Betrieb ihrer SAP-Infrastruktur: „Security“, „Verfügbarkeit“ (auch im Sinne von Ausfallsicherheit), „Belastbarkeit“ (ebenso im Kontext von Ausfallsicherheit und Elastizität), „Migration und Ökosystem“, eine „leistungsfähige und integrierte Plattform“, „Innovationsfähigkeit“, „Erfahrung“ und „Nachhaltigkeit“. Die Grundlage hierfür bildet die Cloud. Die Cloud soll alles vereinfachen und standardisieren, doch je mehr Cloud-Systeme untereinander interagieren, desto komplexer kann es werden. Es wird darauf ankommen, die Hyperscale-artige Agilität in Rechenzentren und Public-Private-Clouds mit der Edge, wie auch immer „die Edge“ definiert ist, zu verbinden.

SAP bedarfsgerecht bereitstellen

Das bedeutet auch, einzelne SAP-Anwendungen bedarfsgerecht in der jeweils richtigen Cloud bereitzustellen und die dann entstandene Infrastruktur im Ganzen zu verwalten, zu orchestrieren. Dabei muss stets sichergestellt werden, dass alle SAP- und Non-SAP-Anwendungen entsprechend integriert sind – also ein verlässlicher Datenaustausch stattfindet. Dieser sorgt dafür, dass die Daten sicher und geschützt über die unterschiedlichen Anwendungen hinweg verarbeitet werden und auch unterschiedlichste Lösungen „miteinander kommunizieren“ können. Die wenigsten Anwenderunternehmen sind gegenwärtig in der Lage, eine solche Aufgabe zu lösen.

SAP on any Cloud

Auch bei den Dienstleistern ist die Zahl derjenigen rar, die erstens ein Cloud-Know-how mit den zahlreichen Infrastrukturoptionen kombinieren. Die zweitens über SAP-Kompetenz und Projekterfahrung verfügen und den Betrieb genauso beherrschen wie die Transformation. Und die drittens ein breites baukastenartiges Portfolio, wahlweise als Managed oder Unmanaged Service im Kernbereich SAP und Cloud, sowie den angrenzenden Kompetenzbereich bieten.

Mit „SAP on any Cloud“ bringt beispielsweise T-Systems SAP-Lösungen auf „alle“ Clouds, das heißt auf Private-, Public-, Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen. Also auf die hauseigene Dynamic-Cloud-Plattform, die Open Telekom Cloud, AWS und Microsoft Azure. Hierdurch kann sich die jeweils für das Anwenderunternehmen ideale Strategie von der technologischen Plattform emanzipieren.

„Ausdifferenzierte und hybride oder Multi-Cloud-Umgebungen, die die Vorteile der verschiedenen Cloud-Welten vereinen, entwickeln sich zum Standard.“

Axel Oppermann, Analyst bei Avispador.
 

Hybride oder Multi-Cloud-Umgebungen

Dieser Ansatz ist grundsätzlich nicht neu. Ausdifferenzierte und hybride oder Multi-Cloud-Umgebungen, die die Vorteile der verschiedenen Cloud-Welten vereinen, entwickeln sich zum Standard. Neu ist allerdings die Art und Weise, wie T-Systems den eigenen Wissensvorsprung in einen technologischen Vorteil überführt: Eine leistungsfähige technologische Plattform, kombiniert mit einem breiten Ökosystem, Ressourcen und Prozess-Know-how, führt zu belastbaren, verfügbaren, elastischen und sicheren Infrastrukturen. Quasi als eine Einheit für den Kundenerfolg.

Wie? Wann? Welche Cloud?

Cloud-Services haben sich inzwischen als ein fester Bestandteil des IT-Portfoliomanagements etabliert. Diese Aussage trifft auch – und insbesondere – auf SAP-Systeme zu. Die Zeiten, in denen Unternehmen Cloud-Services vor allem als Mittel zur Erweiterung der Infrastruktur betrachteten, sind schon länger vorbei. Cloud ist gegenwärtig eine Schlüsselressource, um Unternehmen modern auszurichten. Die Herausforderung liegt also darin, Lösungen für Probleme bzw. Anforderungen auszuwählen, die den derzeitigen und zukünftigen Bedarfen im Unternehmen gerecht werden.

SAP-Betrieb intelligent weiterentwickeln

Da sich die Anforderungen aber permanent verändern, und dies in einem zunehmenden Tempo, erscheint ein langfristig sinn- und mehrwertstiftendes Sourcing nicht mehr zielführend. Vielmehr müssen die Infrastrukturen smart anpassbar sein. Benötigt wird eine intelligente Weiterentwicklung des SAP-Betriebs. Dies zu realisieren ist für die Mehrzahl der Anwenderunternehmen ohne die Services spezialisierter Dienstleister nicht möglich. Somit wäre das „Wie“ geklärt. Und gleichzeitig die Frage „Welche Cloud?“. Servicekonzepte wie „SAP on any Cloud“ wären eine Antwort. Bleibt das „Wann“: Es hängt von der individuellen Agenda ab. Für SAP-Bestandskunden sollte es in den kommenden 60 Monaten erfolgen – lieber früher als später. Ein Leapfrogging wie bei vorherigen Cloud-Innovationen wird sich nicht lohnen.

Weitere Informationen: www.avispador.de

Weitere Informationen: www.t-systems.com/de

Autor: Axel Oppermann
Fotos: Avispador

 

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