Draufsicht auf eine Straße mit zwei Fahrspuren, ein rotes und ein rosa Auto fahren nebeneinander

T-Systems arbeitet an Mobilität der Zukunft

Seit März 2019 ist der ICT-Provider Partner der Innovationsplattform STARTUP AUTOBAHN

Mit Vollgas in die Zukunft

27.01.2020 – Auf dem Weg in die mobile Zukunft gibt T-Systems jetzt Vollgas: Seit 2019 beteiligt sich der ICT-Provider an der STARTUP AUTOBAHN, Europas größter Innovationsplattform. Aktuell bringen hier 27 Unternehmen und hunderte Start-ups ihr breites Know-how ein, um gemeinsam noch bessere Prozesse und neue Produkte für die Zukunft der Mobilität, Produktion und Unternehmen zu entwickeln.

T-Systems bringt große Automotive-Expertise ein

Mann arbeitet konzentriert hinter Autoscheibe

Die Partnerschaft von T-Systems mit der STARTUP AUTOBAHN ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Dabei profitieren alle Akteure von der jahrelangen Erfahrung der Telekom-Tochter im Bereich Automotive-IT: 2001 ist T-Systems aus dem Großkundenbereich der Telekom und der Daimler-IT (debis-Systemhaus) entstanden. Fünf Jahre später kam die IT-Tochter von Volkswagen (gedas) dazu. Heute entwickeln rund 4.000 interne Experten weltweit ICT-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Automobilindustrie. Besonders mit Kompetenzen in den Themenfeldern Cloud und Infrastruktur, Konnektivität, digitale Services und IT-Sicherheit beschleunigt T-Systems so die Digitalisierung der Branche. Auch was die Entwicklung von Start-ups angeht, kann der Provider aus dem Telekom-Konzern wertvolle Expertise in die Innovationsplattform einbringen: Bereits seit 2012 existiert der konzerneigene Inkubator hub:raum. Und mit seinem TechBoost-Programm unterstützt die Telekom digitale Start-ups bei ihrer Expansion.

Mit dem Einstieg bei STARTUP AUTOBAHN baut T-Systems auf dieser Erfahrung auf. In den ersten 100 Tagen der Partnerschaft haben sich Expertenteams von T-Systems aktiv am Scouting-Prozess beteiligt, über 60 Start-ups kennengelernt und vielversprechende Projektansätze abgeleitet. 

Unser Ziel ist es, neue Dienste für das vernetzte und perspektivisch autonome Fahren zu entwickeln. Die Start-ups liefern uns dafür frische Ideen.

Oliver Bahns, Leiter Connected Mobility bei T-Systems

Die Zukunft der Mobilität in Bonn

Prasentation Zukunft der Mobilität in Bonn 2019

Mitte November 2019 kam die STARTUP AUTOBAHN dazu nach Bonn. T-Systems lud alle Mitglieder des Netzwerkes zu einem „Deep-Dive“ in die Konzernzentrale ein. Im Mittelpunkt des Events stand das Scouting: Die Partner-Unternehmen der Innovationsplattform trafen auf 13 Start-ups aus Deutschland, England, Italien, den USA und Israel, welche ihre Visionen für die Zukunft der Mobilität in dreiminütigen Kurzvorträgen präsentierten. Passend zum Motto des Abends „The future of data empowered mobility“ lag der Fokus vieler Pitches auf der Erhebung und Nutzung von Daten im Straßenverkehr. 

So hat das amerikanische Start-up Savari eine Technologie entwickelt, die es Autos erlaubt, Daten mit anderen Verkehrsteilnehmern, Ampeln oder Mobiltelefonen zuverlässig auszutauschen. Die Londoner Firma Synaptiv liefert Autobauern auf einer eigens entwickelten Datenplattform wichtige Erkenntnisse für die Einführung neuer Produkte. Dazu sammelt die Firma die Daten der Sensoren, die bereits heute in vernetzten Fahrzeugen verbaut sind. Die Lösung des Start-ups Alter Mobili ist ein Chip im Auto, der freiwerdende Parkplätze erkennt. Diese Informationen sendet er an Autofahrer, die ihrerseits auf der Suche nach einem Parkplatz sind. Das könne den Parkplatzsuchverkehr um etwa 30 Prozent reduzieren.

Das Ziel der Partnerunternehmen ist jetzt, in jeweils 100 Tage dauernden Pilotprojekten erste Prototypen zu erstellen und herauszufinden, ob man für weitere Kooperationen oder Investments zusammenfindet. 2020 werden die Pilotprojekte auf einem Expo-Day vorgestellt.

„The Future of Data Empowered Mobility“ 

Unter diesem Motto haben sich Vertreter von Startups und Konzernen aus der Tech- und Automobilbranche in Bonn getroffen. Die Veranstaltung war Teil der Partnerschaft von T-Systems und der Innovationsplattform STARTUP AUTOBAHN.

Tradition, Innovation und Sicherheit

Redner auf der Buehne beim Meet Up Bonn 2019

Teil des Abendprogramms war auch eine Keynote von Francois Fleutiaux, Commercial Director bei T-Systems, und Maximilian Ahrens, Technologiechef des Unternehmens. Fleutiaux erklärte: „Wir arbeiten in einem Konzern, in dem wir Tradition und Innovation zusammenbringen müssen.“ Aus diesem Grund sei die Partnerschaft mit STARTUP AUTOBAHN elementar. Überdies betonte Fleutiaux die herausragende Stellung der Automobilindustrie für T-Systems. Die Firma investiert einen großen Teil des jährlichen Budgets in Projekte mit Automobilbezug.

Telekom Security-Chef Dirk Backofen bezog sich in seinem Vortrag auf die Gefahr der steigenden Anzahl von Hackerattacken. Neue Angriffsziele seien u.a. vernetzte Fahrzeuge sowie deren Infrastruktur. „Wenn jedes Fahrzeug vernetzt ist, braucht auch jedes Fahrzeug Sicherheit.“ In diesem Zusammenhang stellte er die Telekom-Initiative für das sogenannte Automotive Security Operation Center vor. Dabei handelt es sich um ein System, das vernetzte Fahrzeuge und zugehörige IT-Systeme rund um die Uhr überwacht. Es analysiert Cyber-Angriffe und hält die Abwehr stets auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik.

Über STARTUP AUTOBAHN

Mitarbeiter und Funktionäre des Start-up Autobahn stehen auf einer Bühne, die mit Bannern der Initiative bestückt ist

Die STARTUP AUTOBAHN ist der schnellste Weg für Start-ups, mit Unternehmen zusammenzukommen und gemeinsam innovative Technologien für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Die Plattform – angesiedelt in der Autostadt Stuttgart – gibt es seit 2016. Zu den Initiatoren gehören Daimler, Arena 2036, Plug and Play sowie die Uni Stuttgart. Derzeit beteiligen sich 27 Unternehmen wie BASF, BP, Deutsche Post DHL, Hyundai, Linde, Porsche, TÜV Rheinland, Webasto sowie hunderte Start-ups an dem Netzwerk.

Die STARTUP AUTOBAHN hat in den ersten drei Jahren bereits einige spannende Innovationen hervorgebracht: Dazu gehört zum Beispiel das besonders genaue Navigationssystem, das Daimler zusammen mit what3words marktreif gemacht hat. Jeder drei mal drei Meter große Fleck der Erde wird mit Hilfe dreier Wörter eindeutig beschrieben und ist so leichter zu finden. In der Mercedes A-Klasse ist das System schon serienmäßig verbaut.

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