Draufsicht auf eine Straße mit zwei Fahrspuren, ein rotes und ein rosa Auto fahren nebeneinander

T-Systems arbeitet an Mobilität der Zukunft

Seit 100 Tagen ist der ICT-Provider Partner der Innovationsplattform Startup Autobahn

Mit Vollgas in die Zukunft

5.August 2019 – Auf dem Weg in die mobile Zukunft gibt T-Systems jetzt Vollgas: Seit März beteiligt sich der ICT-Provider an der Startup Autobahn, Europas größter Innovationsplattform. Aktuell bringen hier 27 Unternehmen und hunderte Start-ups ihr breites Know-how ein, um gemeinsam noch bessere Prozesse und neue Produkte für die Zukunft von Mobilität, Produktion und Unternehmen zu entwickeln.

T-Systems bringt große Automotive-Expertise ein

Mann arbeitet konzentriert hinter Autoscheibe

Die Partnerschaft von T-Systems mit der Startup Autobahn ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Dabei profitieren alle Akteure von der jahrelangen Erfahrung der Telekom-Tochter im Bereich Automotive-IT: 2001 ist T-Systems aus dem Großkundenbereich der Telekom und der Daimler-IT (debis-Systemhaus) entstanden. Fünf Jahre später kam die IT-Tochter von Volkswagen (gedas) dazu. Heute entwickeln rund 4.000 interne Experten weltweit ICT-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Automobilindustrie. Besonders mit Kompetenzen in den Themenfeldern Cloud und Infrastruktur, Konnektivität, digitale Services und IT-Sicherheit beschleunigt T-Systems so die Digitalisierung der Branche. Auch was die Entwicklung von Start-ups angeht, kann der Provider aus dem Telekom-Konzern wertvolle Expertise in die Innovationsplattform einbringen: Bereits seit 2012 existiert der konzerneigene Inkubator hub:raum. Und mit ihrem TechBoost-Programm unterstützt die Telekom digitale Start-ups bei ihrer Expansion.

„Mit unserem Einstieg bei Startup Autobahn bauen wir auf dieser Erfahrung auf“, betont Luz Mauch, bei T-Systems für den Bereich Automotive und Manufacturing verantwortlich. „Dank unserer digitalen Lösungskompetenz sind wir ein starker Partner für alle Start-ups und Unternehmen, die bei Startup Autobahn dabei sind.“ In den ersten 100 Tagen der Partnerschaft haben sich Expertenteams von T-Systems aktiv am Scouting-Prozess beteiligt und über 60 Start-ups kennengelernt. Und es zeichnen sich schon vielversprechende Projektansätze ab.

Unser Ziel ist es, neue Dienste für das vernetzte und perspektivisch autonome Fahren zu entwickeln. Die Start-ups liefern uns dafür frische Ideen.

Oliver Bahns, Leiter Connected Mobility bei T-Systems

Nächstes Start-up-Scouting in Bonn

Mitte November kommt die Startup Autobahn dazu nach Bonn. T-Systems lädt alle Mitglieder des Netzwerkes zu einem „Deep-Dive“ in die Konzernzentrale ein. Unter dem Motto „The future of data empowered mobility“ geht’s dabei um Themen wie „Data-driven mobility“ und „Software-defined vehicles“. Im Mittelpunkt des Events steht das Scouting: Die Partner-Unternehmen der Innovationsplattform treffen auf bis zu 20 Start-ups und loten in kurzen Pitches eine mögliche Zusammenarbeit für die nächste Programmphase aus. Dort sollen dann nachhaltige Innovationen im Mittelpunkt stehen. Das Ziel der Partner ist es, in 100 Tage dauernden Pilotprojekten erste Prototypen zu erstellen und herauszufinden, ob man für weitere Kooperationen oder Investments zusammenfindet. 2020 werden die Pilotprojekte auf einem Expo-Day vorgestellt.

3-Wörter-Navi, VR-Entertainment und KI-Monitoring

Geschäftsmann mit Kopfhörern im Ohr sitzt auf dem Rücksitz einer Limousine und schaut auf sein Smartphone

Die Startup Autobahn hat in den ersten drei Jahren bereits einige spannende Innovationen hervorgebracht: Dazu gehört zum Beispiel das besonders genaue Navigationssystem, das Daimler zusammen mit what3words marktreif gemacht hat. Jeder drei mal drei Meter große Fleck der Erde wird mit Hilfe dreier Wörter eindeutig beschrieben und ist so leichter zu finden. In der Mercedes A-Klasse ist das System schon serienmäßig verbaut.

Für ein Auto-Entertainment-System auf Basis von Virtueller Realität (VR) wurden Daimler, Porsche und holoride auf dem jüngsten Expo-Day in Stuttgart ausgezeichnet: Ausgerichtet auf die Nutzung in Fahrzeugen, passen sich VR-Inhalte an die Fahrzeit, Bewegung und das Umfeld des Fahrzeugs an – für ein hochimmersives Fahrerlebnis und weniger Reiseübelkeit.
Und BASF hat gemeinsam mit dem Start-up Bleenco schon ein KI-basiertes Monitoringsystem entwickelt. Das intelligente System erkennt innerhalb von Millisekunden automatisiert, ob ein Arbeiter die nötige Schutzausrüstung trägt und schlägt ggf. Alarm. Dabei werden alle Daten komplett anonymisiert und sind somit DSGVO-konform.

Über Startup Autobahn

Mitarbeiter und Funktionäre des Start-up Autobahn stehen auf einer Bühne, die mit Bannern der Initiative bestückt ist

Die Startup Autobahn ist der schnellste Weg für Start-ups, mit Unternehmen zusammenzukommen und gemeinsam innovative Technologien für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Die Plattform – angesiedelt in der Autostadt Stuttgart – gibt es seit 2016. Zu den Initiatoren gehören Daimler, ARENA2036, Plug and Play sowie die Uni Stuttgart. Derzeit beteiligen sich 27 Unternehmen wie BASF, BP, Deutsche Post DHL, Hyundai, Linde, Porsche, TÜV Rheinland, Webasto sowie hunderte Start-ups an dem Netzwerk.

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