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Automotive IT-Kongress

19.03.2015

automotive IT

„Automobilindustrie der Zukunft – die neue Rolle der IT“: Unter diesem Motto blickten die Teilnehmer des automotiveIT-Kongresses während der CeBIT auf den Wandel der Automobilbranche. Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer IT von T-Systems, erläuterte, welche Veränderungen sich durch Industrie 4.0 für die Automobilindustrie ergeben – und wie die Branche von der Digitalisierung profitieren kann.
Mit großen Schritten schreitet die Vernetzung der Industrie voran – und macht auch vor der Automobilbranche nicht Halt. „Digital ist real – in allen Branchen“, sagte Dr. Ferri Abolhassan beim 7. automotiveIT-Kongress, an dem namhafte CIOs erfolgreicher deutscher Autobauer wie VW, Mercedes-Benz oder BMW teilnahmen. Der Geschäftsführer der IT-Division von T-Systems machte deutlich, dass aus dem Technologietrend Industrie 4.0 und der damit einhergehenden Digitalisierung der Wirtschaft gravierende Veränderungen resultieren werden. Insbesondere der in Deutschland starke Maschinenbau sowie die Automobil- und Chemieindustrie können von der vernetzten Produktion profitieren.

Branchenübergreifende Geschäftsmodelle und Partnerschaften

Welche Zutaten machen die Entwicklung zu Industrie 4.0 aus? Sensorik, Vernetzung sowie die Verarbeitung von großen Datenvolumina. Kritische Erfolgsfaktoren der Digitalisierung sind dabei laut Abolhassan Cloud Computing, M2M-Technologien und Sicherheit sowie dynamische und mobile Prozesse auf der Basis von hoch performanten Netzen. „In diesen Bereichen gelten wir als erfolgreiche Pioniere“, so der Geschäftsführer von T-Systems.
Im Zeitalter von Industrie 4.0 entwickeln Unternehmen zudem völlig neue branchenübergreifende Geschäftsmodelle und Partnerschaften, in die das Know-how bisher getrennter Industrien zusammenfließt. „Unternehmen müssen ihre eigenen Kernprozesse und über Unternehmensgrenzen hinweg digitalisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie können diese Transformation alleine versuchen oder mit einem Partner wie T-Systems“, erklärte Abolhassan. Treiber der digitalen Wirtschaft sei das enge Zusammenspiel von Telekommunikation, Informationstechnologie, Maschinenbau und Elektrotechnik.

Ende-zu-Ende-Services entlang der Wertschöpfungskette

Aktuelle Zahlen der Automotive Market Studies zeigen, welche neuen Herausforderungen sich für die Automobilindustrie durch die Digitalisierung in den kommenden Jahren ergeben. So wird etwa die Zahl der mit dem Internet verbundenen Fahrzeuge bis 2020 von derzeit 23 Millionen um mehr als das Sechsfache auf 152 Millionen steigen. Im Jahr 2022 werden darüber hinaus voraussichtlich 1,8 Milliarden M2M-Internetverbindungen im Automotive-Bereich existieren.
Schon seit einigen Jahren kooperiert die Telekom mit Daimler. Für die Online-Dienste und Web-Applikationen in den Fahrzeugen des Stuttgarter Autoherstellers hat sie die Kommunikationsinfrastruktur entwickelt. Besondere M2M-SIM-Chips sorgen in Baureihen von Mercedes-Benz zudem für die mobilen Übertragungskapazitäten. „Unsere Kunden erhalten von uns die Cloud-Infrastruktur, Services und Konnektivität unkompliziert aus einer Hand und zwar in hoher Qualität und Verfügbarkeit“, sagte Abolhassan.

Zero Outage: Zuverlässigkeit und Sicherheit im vernetzten Auto

Lösungen der Telekom helfen darüber hinaus auch Unternehmen aus dem Transport- und Logistikbereich, laufende Kosten zu senken. Mithilfe von Fahrzeugeinsatzanalysen ermitteln Kfz-Mechaniker etwa den optimalen Zeitpunkt für die nächste Inspektion und vereinbaren langfristig einen Termin mit der Spedition. Daneben sammelt das Modul Daten wie Kraftstoffverbrauch, Geschwindigkeit, Gaspedalstellung, Drehzahlen, Schaltvorgänge oder Bremsbetätigungen, um den Spritverbrauch zu senken.
Unterdessen steigt der Bedarf an Online-Services im Fahrzeug rapide an. Im Connected Car werden Breitbandverbindungen und Telematic Services künftig zum Standard. Als führender ICT-Anbieter in Deutschland sorgt die Telekom auch in vernetzten Fahrzeugen für eine nahezu fehlerfreie IT. Ermöglicht wird dies durch das vom TÜV Rheinland zertifizierte Zero-Outage-Programm von T-Systems, das mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit im ICT-Betrieb garantiert.
„Telekom und T-Systems tragen Automotive-DNA in sich. Wir bringen viel Erfahrung aus unseren langjährigen Partnerschaften mit unseren zahlreichen Kunden aus der Fahrzeugindustrie ein. Unsere innovativen Lösungen bestätigen unsere Leistungsfähigkeit – auch als Partner für die digitale Transformation der Automobilindustrie“, ist Ferri Abolhassan überzeugt.