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Intercloud

06.12.2015

Intercloud
Cisco, weltweit einer der Marktführer im Bereich Netzwerk-Lösungen, und T-Systems haben ihre bereits bestehende Partnerschaft mit neuer Qualität versehen: Die beiden IT-Unternehmen stellen im Rahmen der Initiative „Intercloud“ die erste sichere Public Cloud aus Deutschland bereit – und bieten damit eine Lösung für das Safe-Harbor-Problem.
T-Systems ist Partner des weltweit größten Cloud-Netzwerks Intercloud. DSI Intercloud ermöglicht es Unternehmen, ihre Private Cloud in eigenen Rechenzentren zu einer Public Cloud zu erweitern. Damit lassen sich Anwendungen, egal von welchem Anbieter sie kommen, zwischen Private und Public Cloud verschieben. Möglich macht dies unter anderem die Nutzung der Open-Source-Technologie OpenStack.

Sicher in Biere

T-Systems wird die technische Plattform im hochsicheren und redundant ausgelegten Cloud-Rechenzentrum in Biere bei Magdeburg betreiben. Das Zwillingsrechenzentrum garantiert eine jährliche Verfügbarkeit von 99,98 Prozent. Zudem orientiert sich die Sicherheitsarchitektur für Intercloud an den strengen deutschen und europäischen Datenschutzgesetzen – und erfüllt die höchsten Standards. Nachdem der Europäische Gerichtshof das Safe-Harbor-Abkommen zwischen Europa und den USA für ungültig erklärt hat, ist die Intercloud von Cisco und T-Systems das sichere deutsche IaaS-Angebot aus der Cloud.
T-Systems nutzt die Hardware-Produkte von Cisco und ergänzt diese um die eigene, langjährige Erfahrung im Bereich weltweiter Konnektivität, Netzinfrastrukturen sowie Systemintegrationsleistungen. T-Systems ist der einzige europäische Partner der den sicheren Public-Cloud-Service DSI Intercloud zur Verfügung stellt.

Europäische Intercloud auch für öffentlichen Bereich

Dort wo Public Clouds derzeit noch unsicher sind, zum Beispiel im öffentlichen Einsatz, bei der Echtzeitkommunikation zwischen Städten und Bürgern, bietet die europäische Intercloud völlig neue, sichere Interaktionsmöglichkeiten. Mit der neuen Technologie können Cloud-Services für alle Bedarfe aus einer Hand und auf Basis deutscher Sicherheitsanforderungen angeboten werden. Auch hier verhindern die hohen Sicherheitsstandards und Datenschutzanforderungen nach deutschem und europäischen Recht den Zugriff ausländischer Sicherheitsbehörden auf die gespeicherten Daten – und nach dem Safe-Harbor-Urteil auch die Übermittlung von Daten in die USA. Sie verbleiben in deutschen Rechenzentren, die Datenhoheit obliegt den Auftraggebern.
Dabei können bereits bestehende Technologien gemeinsam auf einer Plattform mit neu zu entwickelnden Anwendungen betrieben werden.

Problemlose Kombination

Öffentliche und private Infrastrukturen sind problemlos und sicher miteinander kombinierbar. Durch den Einsatz von OpenStack, einer offenen Entwicklungsumgebung, sind Administratoren selbst in der Lage mittels der freien Architektur spezielle Cloud-Computing-Applikationen zur Verfügung zu stellen. Das freie, unabhängige Betriebssystem ist der derzeitige Standard, bedarf keiner Investitionen und minimiert somit die damit verbundenen Risiken.