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Gemeinsam erleben, was verbindet

20.12.2017

Einen Tag lang zwischen Burgern und Salaten tatkräftig mitarbeiten und dabei einen Blick hinter die Kulissen der Systemgastronomie werfen. Dazu lädt McDonald’s seine Dienstleister seit 14 Jahren ein – am Ray Kroc Tag, benannt nach dem Gründer der Corporation. Auch Mitarbeiter von T-Systems wurden hinter und vor der Theke aktiv. Denn McDonald’s und T-Systems verbindet eine über 15-jährige Zusammenarbeit bei Netzthemen.
Mitarbeiter von McDonald’s und T-Systems zusammen am Grill
Kollegen der T-Systems, McDonalds und anderer Dienstleister arbeiten als ein Team.
Thomas Frödrich ist bei McDonald’s für das IT Technical Procurement, Lieferanten Management und Software Management zuständig und bereits seit 23 Jahren dabei.
Thorsten Zarezki arbeitet seit 14 Jahren bei McDonald’s und leitet im IT Department den Bereich Service Support and Deployment. Beide wissen, wie wichtig ein solches Erlebnis für alle Beteiligten ist.

Herr Frödrich, Herr Zarezki, was ist für Sie das Besondere am Ray Kroc Tag?

Frödrich: Über die regelmäßigen Telkos und die normale Projektzusammenarbeit hinaus wollen wir mit unseren Lieferanten noch mehr zusammenwachsen. Das Interesse daran steigt von Jahr zu Jahr. Nicht zuletzt auch, weil bei den langjährigen Lieferanten immer wieder neue Mitarbeiter dazustoßen. Der Tag schafft die Möglichkeit, ein noch größeres gegenseitiges Verständnis aufzubauen.
Zarezki: Auch unsere Lieferanten arbeiten im Endeffekt zu 90 Prozent für das Restauranterlebnis. Wenn man dann selbst Teil davon ist und sieht, was hinter den Kulissen passiert, erzeugt das einen ganz anderen Blickwinkel auf die Erfordernisse und Themen, die in den Restaurants aufkommen. Durch den direkten Kontakt mit Mitarbeitern, Gästen und der eingesetzten Technik bekommt der Lieferant ein richtiges Feedback auch zu seinem eigenen Produkt. Ein sehr großer Mehrwert.

Wie erleben es die Mitarbeiter im Restaurant und die Franchisenehmer, wenn „die Neuen“ dann einen Tag mitarbeiten?

Frödrich: Die Restaurantleiter und Mitarbeiter freuen sich immer darauf und sind höchst interessiert, wer jetzt kommt, welches Produkt diese Kollegen betreuen, um auch mal Fragen stellen zu können zu den einzelnen IT-Hardware- und Software-Produkten. Sie möchten wissen, an welchen Themen das Haupt Service Center von McDonald’s in München weiterhin arbeitet und welchen Beitrag die Lieferanten leisten.
Zarezki: Die Franchisenehmer, die dann jeweils vor Ort in ihrem Restaurant sind, präsentieren stolz ihren eigenen McDonald’s Restaurantbetrieb. Zugleich schätzen sie das Networking und den persönlichen Austausch. Das schafft kurze Wege, um bei Bedarf einfach Kontakt aufzunehmen. Wenn man mal zusammen am Grill gestanden hat, schweißt das zusammen. Sowohl die Lieferanten untereinander als auch die Franchisenehmer und Mitarbeiter mit den entsprechenden Ansprechpartnern.

Wie hilft Ihnen das in Ihrem täglichen Geschäft?

Frödrich: Indem sich die unterschiedlichen Lieferanten intensiver kennen lernen und sich zu Prozessen austauschen, können sie sich gegenseitig und uns bei laufenden Rollouts besser unterstützen. Dazu ein Beispiel: Es sitzen zwei Kassenhersteller hier am Tisch, die eigentlich Konkurrenten sind. Trotzdem müssen sie bei Fehlersuchen zusammenarbeiten. Das Konkurrenzdenken wird abgebaut und man findet im Miteinander Lösungen für den Kunden, also uns.

Welche Bedeutung haben die Netze von T-Systems für Ihr Business?

Zarezki: Die Produkte von T-Systems spielen für unsere Restaurants eine große Rolle, weil immer mehr Funktionalitäten von der Datenanbindung abhängig sind. Wir bieten seit vielen Jahren bargeldlose Bezahlung an, wo eine hohe Verfügbarkeit notwendig ist. Neben den Netzen nutzen wir auch beispielsweise HotSpots. Dieses Thema haben wir in 2006 in einem Großprojekt gemeinsam aus der Taufe gehoben. Sodass heute fast alle Restaurants mit einem T-HotSpot ausgestattet sind und ihren Gästen einen großen Mehrwert bieten können. T-Systems ist für uns ein Enabler.
Frödrich: Wichtig sind für uns stabile, hohe Bandbreiten und eine gesicherte Leitung. Vor 14 Jahren haben wir mit vier Netzwerkgeräten angefangen und bewegen uns jetzt bei weit über 70 netzwerkfähigen Geräten, die auch eine Anbindung nach draußen brauchen.

Wo wird der Datenverkehr zum Pulsschlag Ihres Restaurantbetriebs?

Zarezki: Den größten Traffic haben wir innerhalb des Restaurants, um diese Bestellprozesse zu bewältigen. An vielen Stellen findet auch Kommunikation nach draußen statt. Etwa bei jeder Bezahlung mit Karte, Kreditkarte, EC-Karte wird die Transaktion online abgefragt. Traffic entsteht auch bei den Aufgaben, wie Bestellungen, des Restaurantmanagements. Datenkommunikation findet zwischen dem Restaurant und dem Haupt Service Center aber auch zwischen dem Restaurant und Systemen der Partner statt.

Am Ray Kroc Tag war zeitgleich mit den Kollegen von T-Systems auch ein Techniker der Telekom im Restaurant, um auf All-IP umzustellen ...

Zarezki: Ja, was für ein Zufall. Die All-IP-Umstellung ist für uns wichtig. Zum einen, weil wir immer schon auf aktuelle Technologien gesetzt haben und auch weiterhin setzen. All-IP bringt den Fortschritt in der Datenkommunikation in die Restaurants. Mit All-IP bekommen unsere deutschlandweit verteilten Standorte die Bandbreite, die sie langfristig brauchen. Die Netze müssen sich ganz einfach weiterentwickeln, so wie sich auch unsere Restaurantinfrastruktur weiterentwickelt.
Frödrich: Das ist der springende Punkt. Deswegen sind All-IP und mitwachsende Netze für uns ein großer Meilenstein auch in Richtung Digitalisierung und das Restaurant der Zukunft.

Wie sieht das Restaurant der Zukunft aus?

Zarezki: Das Restaurant der Zukunft sieht heute schon so aus, wie es in rund 500 Restaurants von den Gästen erlebt wird. Das heißt mit zusätzlichen Bestellangeboten, bei denen der Gast frei wählen kann. Mit Stations zum Surfen und mit digitalen Spielmöglichkeiten für Kinder. Wir haben zukunftsweisende Systeme in der Produktion, die durch Bildschirmsysteme unterstützt wird. Die individuelle Produktion wird direkt nach der Bestellung des Gastes initiiert. Im Gegensatz zu früher bereiten wir heute jedes Produkt individuell nach den Vorlieben des Gastes zu.
Frödrich: Wir nennen diesen Produktionstyp „Made for you“. Jedes Produkt wird frisch zubereitet und komplett individuell gestaltet – also den frischen Big Mac zum Beispiel mit oder ohne Gurke oder Bacon. Das können wir heute, weil wir die dahinter die richtige Technologie einsetzen.

Was macht für Sie die Zusammenarbeit mit T-Systems über die letzten 15 Jahre aus?

Frödrich: Dank der langjährigen Stabilität bei den Ansprechpartnern und des engen persönlichen Kontakts weiß jeder, wie der andere reagiert und was er für seine Prozesse benötigt. Das macht viele Abstimmungen schneller und einfacher.
Zarezki: Ganz klar lebt die Zusammenarbeit außerdem auch vom gegenseitigen Respekt und dem festen Willen, gemeinsam die Unternehmen nach vorne zu bringen. Hier arbeiten Weltkonzerne miteinander, die sich beide in den letzten Jahren weiterentwickelt haben. Die Herausforderungen, wenn Großunternehmen miteinander arbeiten, haben wir in der Vergangenheit immer wieder bewältigt.

Stichwort Innovation …

Zarezki: T-Systems sehen wir als einen guten Partner für Innovationen. Wo wir deutschlandweit vom globalen Mutterkonzern einen Spielraum bekommen, nutzen wir ihn auch. Wir haben in der Vergangenheit sehr gute gemeinsame Innovationsworkshops gehabt, um einen Einblick zu erhalten, unser Wissen zu erweitern und zu sehen, was kommen wird. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass T-Systems ein Innovationstreiber ist.

Wo würden Sie denn gerne mal einen Tag bei T-Systems arbeiten?

Frödrich: Also mich würde die Einsatzplanung für einen Rollout interessieren und wie der Support funktioniert.
Zarezki: Wir ergänzen uns da natürlich sehr gut. Ich finde auch die Einsatzsteuerung als einen besonders interessanten Bereich bis hin zum Techniker, der dann wirklich vor Ort arbeitet. Außerdem die strategische Planung, das heißt mit welchen Vorläufen und Abhängigkeiten die T-Systems sowohl für Privatkunden als auch für Geschäftskunden neue Produkte entwickelt und sich auf den wachsenden Markt einstellt. Gerade wenn es darum geht, dass die Zyklen immer kürzer werden und die Anforderungen steigen. Das wäre sicherlich auch sehr spannend.

Vielen Dank für das Gespräch!