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SIP-Trunking für Europa

18.07.2017

Mit Corporate SIP International zentralisieren Unternehmen europaweit ihre Telefonanschlüsse – und senken damit die Kosten.
Standorte in Europa rücken mit SIP-Trunking zusammen: Mit „Corporate SIP International“ können Unternehmen für die Telefonie ein zentrales SIP-Gateway nutzen.
Ihre E-Mail-Server betreiben Unternehmen längst zentral, auch wenn ihre Standorte in ganz Europa verteilt sind. Was bei der elektronischen Post selbstverständlich ist, war beim Telefonieren für viele noch die Ausnahme – und lokal betriebene Telefonanlagen und -anschlüsse die Regel. Nun können Unternehmen auch ihre Telefonie leichter managen – und das europaweit: mit der neuen SIP-Trunking-Lösung „Corporate SIP International“. Denn Voice over IP (VoIP) behandelt auch die Sprachkommunikation als klassische Anwendung im Datennetz. Mit Vorteilen für die Unternehmen: Stellen die Betriebe auf ein zentrales SIP-Gateway und eine zentrale TK- oder Unified Communication und Collaboration-Infrastruktur um, lässt sich die Telefonie viel besser skalieren. Die Folge: Unternehmen sparen mit SIP-Trunking an Infrastruktur und steigern ihre Betriebs- und Datensicherheit. „Diese Vorteile potenzieren sich insbesondere dann, wenn man Telefonanschlüsse oder SIP-Trunks nicht nur in einem Land, sondern über mehrere Länder hinweg zentralisiert“, sagt Hanno Wirth, Voice Services & Marketability TC.

Zentrales SIP-Gateway für Europa

Die Lösung: Das neue Angebot „Corporate SIP International“ von T-Systems. Die Telekom Tochter bietet seit Anfang Juli ein zentrales SIP-Gateway für momentan 18 europäische Länder* an. Kunden können auf bis zu 50.000 Sprachkanäle ins öffentliche Telefonnetz der jeweiligen Länder zugreifen. Mit dem zentral gemanagten und netzbasierten, redundanten Enterprise Session Border Controller (ESBC) zieht T-Systems einen Schutzwall vor fremden Netzen ein, der die Kunden vor Angriffen bewahrt.  

Optimierungspotenziale für die Telefonie

Zentrale Dienste erleichtern den IT-Abteilungen die Arbeit: Mit „Corporate SIP International“ können die IT-Mitarbeiter unternehmensweit alle externen Sprachkanäle zentral verwalten. Einzelne Standorte benötigen lediglich eine Anbindung in das Firmen-VPN – aber keine eigenen Telefonanschlüsse mehr. Mit SIP-Trunking brauchen die Firmen künftig deutlich weniger externe Sprachkanäle ins Telefonnetz. Denn erstens laufen interne Anrufe im Firmennetz, und zweitens teilen sich die Standorte die vorhandenen Sprachkanäle. Dank des zentralen SIP-Gateways haben die Unternehmen nur noch einen Provider für Daten- und Sprachnetz sowie einen Rahmenvertrag für alle Länder. Alle Prozesse sind international einheitlich. Es gibt einen Festpreis je Sprachkanal, der für alle Länder identisch ist.

Angebot auf weitere Länder ausweiten

Wichtig: Bei dem Angebot handelt es sich um einen vollständigen, regulierungskonformen Public-Switched-Telephone-Network(PSTN)-Ersatz. Alle lokalen Rufnummern bleiben bestehen, Notrufe lassen sich weiter örtlich zuordnen. Denn jedes Land erhält einen eigenen, „logischen“ SIP-Trunk. Das garantiert, dass Unternehmen die jeweiligen Landesgesetze einhalten können. Die Lösung eignet sich besonders für IntraSelect-Kunden mit vielen Telefonanschlüssen und per MPLS vernetzten Standorten. Derzeit gilt das Angebot für 18 europäische Länder; T-Systems wird es aber nach und nach auf weitere Länder und Kontinente ausdehnen.

* Stand 07/2017: Österreich, Belgien, Italien, Portugal, Schweden, Schweiz, Rumänien, Spanien, Dänemark, Irland, Niederlande, Tschechien, Frankreich, Vereintes Königreich, Norwegen, Slowakei, Finnland, Luxemburg.