Was lange nach einem Zukunftsszenario klang, wird aktuell zur konkreten Herausforderung besonders für kritische Infrastrukturen: Drohnen entwickeln sich zu einem Sicherheitsrisiko. Entscheidend ist, derartige Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und aus unterschiedlichen Datenquellen ein verlässliches Lagebild zu schaffen. Als T-Systems entwickeln und liefern wir hierfür die digitale Infrastruktur, wo mittels sicherer Vernetzung von Sensoren und Systemen Datenströme mit Cloud-Technologien, Datenanalyse und KI zu einem Lagebild verarbeitet werden.
Den Grad der realen Gefahren zeigen aktuelle Ereignisse wie die Drohne mit Sprengmittel im Sicherheitsbereich des Leipziger Flughafens, die sicherheitsbedingte Umleitung eines Passagierflugzeugs oder die Vorfälle rund um das Gasprojekt Neptun Deep im Schwarzen Meer. Das verdeutlicht: Energieversorgung, Verkehr und kritische Infrastrukturen können zum Ziel von Drohnenattacken werden.
Und damit rücken Technologien in den Fokus, die potenzielle Gefahren noch vor einem Sicherheitsvorfall erkennen. Eine Drohne aufzuspüren ist dabei nicht die alleinige Herausforderung, es geht um ein möglichst frühes Lagebild: Handelt es sich tatsächlich um eine potenzielle Bedrohung? Was für ein Objekt nähert sich der Infrastruktur und aus welcher Richtung? Welche Flugbahn verfolgt es?
Aus technologischer Sicht werden diese Szenarien immer anspruchsvoller. Drohnen werden kleiner und schwerer zu erkennen. Gleichzeitig müssen Systeme zuverlässig zwischen Drohnen, Vögeln und Flugzeugen unterscheiden können. Es braucht daher ein Zusammenspiel verschiedener Sensoren und Technologien – von der Erfassung über die sichere Übertragung bis zur Datenanalyse.
Drohnenabwehr ist zum neuen Baustein moderner Sicherheitskonzepte geworden.
Hier kommt die KI ins Spiel. Große Mengen an Sensordaten lassen sich in Echtzeit auswerten, Muster erkennen und Auffälligkeiten identifizieren. KI kann bei der rascheren Filterung relevanter Informationen unterstützen und so die Reaktionsfähigkeit verstärken. Gerade bei sicherheitskritischen Anwendungen braucht es deshalb nicht nur leistungsfähige Modelle, sondern auch verlässliche Daten, sichere Infrastrukturen und klar definierte Verantwortlichkeiten.
Der Schutz von kritischer Infrastruktur wird auch immer mehr eine Frage des Zusammenspiels verschiedener Kompetenzen. Das zeigt ein Beispiel aus der Praxis: T-Systems Austria/Deutsche Telekom und Rheinmetall bündeln ihre Stärken, um Lösungen zum Schutz vor Drohnen und Sabotage zu entwickeln. Rheinmetall bringt unter anderem Expertise in Flugabwehr und Sensorik ein, T-Systems Austria/Deutsche Telekom bei IT-Infrastruktur, Konnektivität, Datenanalyse und Umsetzung.
Drohnenerkennung ist kein Spezialthema mehr, sondern neuer Baustein moderner Sicherheitskonzepte. Je stärker kritische Infrastrukturen digital vernetzt sind, desto wichtiger wird auch die Fähigkeit, Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.
Vernetzte Sensoren, Cloud-Technologien, Datenanalyse und KI ermöglichen es, Drohnenbedrohungen frühzeitig zu erkennen und kritische Infrastrukturen gezielt zu schützen.
Drohnen können mithilfe vernetzter Sensoren und Systeme frühzeitig erkannt werden. Daten aus unterschiedlichen Quellen werden sicher zusammengeführt und mithilfe von Cloud-Technologien, Datenanalyse und KI verarbeitet, um ein möglichst verlässliches Lagebild zu erzeugen.
KI und Cloud-Technologien helfen dabei, große Mengen an Sensordaten schnell zu analysieren und relevante Informationen zu einem gemeinsamen Lagebild zusammenzuführen. T-Systems stellt dafür die digitale Infrastruktur und sichere Vernetzung von Sensoren, Systemen und Datenquellen bereit.